Aland.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Aland,[1] eine Insel, mit dem Titel einer Grafschaft, zwischen der schwedischen Provinz Upland und Finnland, mitten im Meer, wo sich der Ostsee, die bottnische See, und die finnländische See von einander scheiden. Sie gehört der Krone Schweden, und ist ungefähr 6. und eine halbe Meile lang, und beynahe eben so breit, hat 11,260 Einwohner, ein verfallenes Kastell, welches Kastelholm genennet wird, und nun ein Postcomtoir hat. Die Einwohner handeln mit Butter, Käse, Holzwerk, Kohlen und Kalk, fangen auch Seevögel. Der Boden ist so fruchtbar, daß die Einwohner fast durchgehends Getreide genug haben.


Quellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
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