Armée de Catalogne.

Officielle Nachrichten von den kaiserlichen Armeen in Spanien.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1811]

Armee von Katalonien.

General Decaen ist von Girona nach Barcellona abgegangen, wohin er eine beträchtliche Konvoy von Lebensmitteln geführt hat. Er hat mit den Insurgenten ein Gefecht gehabt, die geworfen und mit Verlust von mehrern tausend Menschen in Deroute gebracht worden.

[1812]

Paris, den 11ten Februar.

Der heutige Moniteur enthält folgende Officielle Nachrichten von den kaiserlichen Armeen in Spanien.

Katalonien.

Die Belagerung von Valencia zog die Aufmerksamkeit der Engländer und die der Insurgentenarmee'n der Halbinsel auf sich. In der Absicht, die Stadt zu befreyen, marschirten die Insurgenten von Katalonien, unter den Befehlen des Generals Lasey und des Barons Ayrolas, 10,000 Mann stark, gegen Tarragona; 2 Linienschiffe legten sich vor der Stadt und warfen Bomben. Die spanischen Generals wandten die größte Thätigkeit an, um Waffen und Munitionen zusammenzubringen und Magazine von Lebensmitteln anzulegen, welche auch von der englischen Eskadre mit Proviant versehen wurden.

Auf die Nachricht von dem Vorhaben des Feindes gegen Tarragona sandte General Decaen sogleich die Division Lamarque dahin ab. Vereint mit einem Theil der Garnison von Barcellona, unter Kommando des Generals Maurice Matthieu, griff sie am 24sten Januar die Insurgentenarmee auf den Anhöhen von Altafouilla an. In diesem glänzenden Gefecht verloren die Insurgenten 2000 Mann an Todten, Verwundeten oder Gefangenen; ihre ganze Armee ward so zerstreut, daß es ihr unmöglich wurde, sich wieder zu organisiren; sie hat beynahe alle ihre Waffen, alle ihre Artillerie und Bagage verloren. D'Ayrolas ist gefährlich verwundet worden.

Während des Gefechts marschirte die Garnison von Tarragona gegen Reuss und Salon, nahm daselbst die vom Feinde angelegten Magazine und verbrannte eine Menge Sturmleitern. Die englischen Kriegsschiffe, die vergebliche Zuschauer der Siege der französischen Armee waren, entfernten sich am 24sten.

General Decaen war seiner Seits nach Olot Vicq St. Felin de Caudines und Barcellona marschirt. Sarsfield griff ihn mit einem Korps von 3000 Insurgenten zu St. Felin an. General Decaen schlug denselben völlig, zerstreute ihn und nahm ihm eine Fahne ab.

Der Herzog von Albufera war von der Bewegung des Feindes gegen Tarragona benachrichtigt worden. Er beorderte den General Reilly, nach dieser Gegend zu marschiren; er kam daselbst am Tage nach dem Gefechte an; schon hatte der Sieg die Banden zerstreut; er durchstreift jetzt Unter-Katalonien, um ihre Vernichtung zu vollenden.


Valencia, den 10ten May.

(Aus dem Journal de l'Empire.)

Am 7ten April verließ der Divisionsgeneral Severoli Tremps, und marschirte mit dem 60sten und 1sten Linienregiment, imgleichen mit dem 7ten italienischen Linienregiment, nach Pobla, um den Baron d'Eroles anzugreifen, der sich, nach Abwerfung der Brücken über die Noguera, verschanzt hatte. General Severoli bemächtigte sich der beynahe unüberwindlichen Stellungen des Feindes, vertrieb ihn mit beträchtlichem Verluste aus der Stadt, und verfolgte ihn mehrere Meilen weit in die Berge. -- Am 21sten April rückte das Korps des feindlichen Generals Sarsfield, 3000 Mann Infanterie und 300 Pferde stark, von Torre de Embarra nach Konstanti, und setzte sich mit 2000 Mann von Gay's und Miralles Banden, sie sich seit dem 13ten zu Reas befanden, in Kommunikation. General Lacy traf ein, um den entworfenen Angriff auf Tarragona in Person zu leiten, und die Engländer erschienen, um Artillerie bey Torre de Embarra zu landen, wendeten sich aber, als solches hier nicht möglich war, nach Villanova de Sitges. Die Festung Tarragona war seit Kurzem mit Lebensmitteln versehen, und die Besatzung abgelöst worden. Der tapfere General Bertholetti als Gouverneur überzeugte den Feind bald von der Verwegenheit seines Unternehmens. In der Nacht vom 21sten auf den 22sten ließ dieser General 150 Mann, unter Anführung des Bataillonschefs Felici vom 1sten italienischen Infanterieregimente, und die spanische Gensd'armenkompagnie des Kapitäns Yriarte, aus der Festung rücken. Dieser Haufen überfiel die äussersten feindlichen Posten, tödtete ihnen 10 Mann, und kehrte ohne Verlust nach der Festung zurück. Um sich zu rächen, versuchten die Spanier, am Morgen des 22sten Aprils sich des Brückenkopfs von Frankoli zu bemeistern, und erschienen mit einer Kolonne von 300 Fußgängern und 50 Kürassieren davor. Der Befehlshaber des Postens, Lieutenant Cotta, vertheidigte sich aufs muthigste, und verschaffte dadurch dem Bataillonschef Müller Zeit, ihm mit einem Detaschement zu Hülfe zu kommen, worauf der Feind zurückgetrieben wurde. Er zog sich in Unordung nach Kanonge, und man verfolgte ihn nachdrücklich dahin. Der Gouverneur, der mit einigen Elitenkompagnien ausgerückt war, benutzte diese Bewegung, um die Voltigeurs auf dem Monte-Oliveto aufzustellen, mit dem Befehle, sich verborgen zu halten, falls der Feind dreist genug wäre, unsern Truppen den Rückzug abschneiden zu wollen. Wirklich rückte fast im nämlichen Augenblicke eine zweyte feindliche Kolonne auf der Straße von Konstanti nach der Brücke vor. Die auf dem Monte-Oliveto postirten Voltigeurs widerstanden nachdrücklich allen Angriffen der Infanterie. Unsere Truppen näherten sich in bester Ordnung der Festung, und sichten den Feind unter die Kanonen der Wälle zu locken, deren gut gerichtetes Feuer ihm einen beträchtlichen Schaden zufügte, und ihn zum unordentlichen Rückzuge zwang. Er ließ mehr als 30 Todte auf dem Platze, und schleppte über 100 Verwundete fort. Wir unsererseits hatten nicht mehr als 4 Todte, worunter der brave Lieutenant Cotta, und 22 Verwundete. Der General Bertholetti, dessen Thätigkeit und gute Anstalten das größte Lob verdienen, wurde von einer matten Kugel getroffen, und sein Pferd unter ihm getödtet. Alle Officiere und Soldaten bewiesen ihre gewöhnliche Tapferkeit. Der Obergeneral Decaen, der sich eben zu Barcellona befand, marschirte auf die Nachricht von den Vorgängen unter den Mauern von Tarragona am 27sten mit einem Theil seiner Armee nach Villa-Franka. Seine Ankunft war hinreichend, um Lacy in die Flucht zu treiben, der sich in Unordnung nach den Gebirgen zog. --


Barcellona, den 12ten August. [1]

Seit der Zusammenkunft der beyden Generale en Chef, Suchet und Decaen, in Reuss, werden die Operationen der beyden Armeen gegen die Insurgenten in Katalonien mit erneuter Thätigkeit betrieben, und mit dem glücklichsten Erfolge. Oberkatalonien ist schon vollkommen beruhigt. Kaum war die glänzende Expedition gegen Montserrat vollendet, so erschienen die Engländer mit 20 Kriegs- und Transportschiffen an unserer Küste; aber sie suchten sogleich das Weite, als unsere Krieger, die trotz der Ermattung den Marsch unternahmen, sich zeigten. Unter den englischen und spanischen Anführern soll Zwiespalt obwalten. Auch unsere Südarmeen erhalten über Perpignan unaufhörliche Verstärkungen.


Paris, den 19ten August. [2]

Das Journal de l'Empire sagt: "Auf die Nachricht, daß die Besatzung von Urgel diese Festung verlassen und sich im Lande bis gegen die Conque de Tremps verbreitet habe, schickte der im Thale der Segra kommandirende Divisionsgeneral Quesnel am 14ten July ein Detaschement vom 102ten Regiment nach Ariost, während der Brigadegeneral Burman mit zehn Infanteriekompagnien nach Baga marschirte. Sogleich gerieth das ganze Land in Allarm, und die spanischen Truppen eilten schnell nach Urgel zurück. Der General Burman lobt sehr die Einwohner von Baga; er fand das ganze Land ruhig, und die Einwohner ganz untheilnehmend am Kriege.

In Ober-Katalonien, wo der General Lamarque das Oberkommando führt, sandte der Obrist Petit, Befehlshaber einer Brigade zwischen Olot und Besalu, in der Nacht vom 21sten zum 22sten July ein Bataillon vom 67sten Regiment und 40 Jäger zu Pferde nach Unter-St. Esteve, um dort Rovira's Bande zu überfallen. Der Anführer dieser Expedition, Bataillonschef Martin, nahm seine Maßregeln so gut, daß er den Feind wirklich, als er eben mit einer Weinvertheilung beschäftigt war, überraschte. Man machte ein großes Gemetzel, über 300 Flinten fielen in französische Hände, und ohne die Nachbarschaft des Grau, welche das Entkommen einiger Flüchtlinge begünstigte, wäre nicht ein Mann entwischt."


Paris, den 7ten Oktober. [3]

Armee von Katalonien.

Der General Expert, der mit 2 Regimenter und 1 Eskadron am 19ten von Arens del Mar nach Mataro marschirte, wurde Abends gegen 5 Uhr auf der Höhe von St. Vincent von Milans mit 2 bis 3000 Mann angegriffen. Allein der Feind ward geworfen und ins Gebirge bis in die Nacht verfolgt, verlor 70 Gefangene, worunter 1 Officier, und etwa 100 Todte und doppelt so viel Verwundete. Wir hatte nur 2 Todte.


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Aktenstücke.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1812]

Das Journal de l'Empire publicirt nachstehende Aktenstücke: [4]

Tagsbefehl.

Barcellona, den 11ten Juny.

Die von Barcellona am 5ten Juny Abends ausmarschirten Truppen rücken nach Balirana und Martorell. General Devaux, unter ihm die Obersten Bertoletti und Meder, verfolgten den Feind bis jenseits Martorell. Der Oberst Dupeytoux mit Detaschements vom 115ten, 7ten und 16ten Infanterieregimente, ingleichem der Freykompagnie und den katalonischen Jägern und Kapitän Palagry, trieb die Truppen der Division Sarsfield bis über den Bergpaß von Ordal, und tödtete oder verwundete ihnen mehrere Mannschaft; der Rest verdankte seine Rettung nur der Geschwindigkeit seiner Flucht. Der General Devaux berichtet mir, der Feind habe 150 Mann an Todten und Verwundeten verloren, man habe ihm über 300 Flinten und viele Munition vernichtet. Die Kolonne unter dem Obersten Belotti, aus Abtheilungen vom 1sten leichten, 23sten Linien- und 7ten italienischen Regiment bestehend, so wie die Kolonne des Obersten Meder, aus Abtheilungen vom Regimente Nassau und dem 18ten leichten Infanterieregimente zusammengesetzt, haben den General Devaux, der mit einem Theile des 20sten Linieninfanterieregiments marschirt war, sehr zweckmäßig unterstützt. Der Oberst Esnard befehligte die bey Molins del Rey aufgestellte Reserve. Die Officiere und alle Truppen zeigten den größten Eifer in diesem Gefechte, das uns nur 3 Todte und 8 Verwundete kostete.

Auf Befehl des in Niederkatalonien kommandirenden Divisionsgenerals:

der Adjutantkommandant, Chef des Generalstabs,
(Unterz.) Ordonneau.


Schreiben des Generalgouverneurs von Lerida an den Gouverneur von Barcellona, und Oberbefehlshaber in Niederkatalonien, Divisionsgeneral Maurice Mathieu.

Lerida, den 6ten Juny.

Am 31sten May, des Morgens, hat eine Abtheilung von 700 Mann aus dieser Festung das doppelte Fort von Ciurana durch Ueberfall und mit Gewalt weggenommen. Dieses ist ein halbinselförmiger Berg, auf welchem ein verschanztes Dorf und noch eine zweyte Erhöhung liegen, woraus man ein kleines Fort gemacht, und darin das dem Posten von Mora weggenommene vierpfündige Stück aufgepflanzt hatte. Der Isthmus hat nur 15 Fuß Breite, und der ganze Berg ist 4 bis 500 Fuß hoch völlig steil, vom alten maurischen und neuen Mauern mit Zugbrücken umgeben. Gay und Mirales hatten daraus einen festen Waffenplatz gemacht, der ohne die Ueberrumpelung, die dem Feinde nicht Zeit ließ, die Zugbrücken aufzuziehen, unbezwinglich gewesen wäre. Man tödtete dem Feinde gegen 100 Mann, und darunter 2 Officiere, verwundete noch mehrere, vernichtete den Vierpfünder, erbeutete 500 Flinten, 400 Patrontaschen, 10,000 Flintenkugeln, 60,000 englische Patronen, 2 Fässer mit Feuersteinen, 2 mit Pistolladungen, Magazine von katalonischen Tschakos, Interimsmützen, Kamaschen, Reiß, Gemüse und Zwieback. Gay und Mirales haben nicht 150 Mann übrig behalten.

Genehmigen Sie xc.

Der Generalgouverneur von Lerida.
(Unterz.) Der Baron Henriot.


Derselbe an denselben.

Lerida, den 8ten Juny.

Se. Excellenz, der Herr Marschall (Suchet), an welchen ich Ihr letztes Schreiben besorgt habe, beauftragt mich, Ihnen zu melden, daß in Andalusien Alles gut geht; unsere Truppen behaupten sich daselbst, und haben den Feind bey Baza aufs Haupt geschlagen. Gay und Mirales haben im Schrecken über die Ueberumpelung ihres Forts das Priorat verlassen, und sich mit 2 bis 300 Mann und 50 Pferden nach Cervera zurückgezogen. Durch 50 von Tarrega kommende königliche Jäger wurden sie bis Manresa gejagt. Zu Tarrega hieben 3 königliche Jäger auf 10 dergleichen Reiter und 60 Fußgänger ein, und nahmen ihnen einen Gefangenen und zwey Pferde ab.

(Unterz.) Der Generalgouverneur von Lerida, Baron Henriot.


Der Brigadegeneral Expert de la Tour an den Gouverneur von Barcellona.

St. Celoni, den 11ten Juny.

Ich berichtete Ihnen, daß seit meiner Rückkunft hierher Milans das Haus Soreil inne hatte. In der Absicht, ihn aufzuheben, griff ich ihn diesen Morgen auf fünf verschiedenen Punkten an; aber es gelang ihm zu entwischen. Inzwischen war unsere Mühe doch nicht ganz vergebens; wir machten 90 Gefangene, worunter 1 Oberst, 1 Oberstlieutenant, Don Francescos erster Adjutant, 5 Kapitäns xc., die insgesammt hierher gebracht sind. Ausserdem tödteten wir ihm an 10 Mann, und verwundeten 25 bis 30; auch verlor er seine Pferde, seine Heerden, 200 Flinten und viele Patronen.

Ich habe die Ehre xc.

Der Brigadegeneral,
(unterz.) Baron Expert de la Tour.


Der Gouverneur von Tarragona an den Gouverneur von Barcellona.

Tarragona, den 11ten Juny.

Auf die Nachricht, daß eine isolirte Abtheilung von 100 Mann, unter Anführung des Pablo Vigil. Kommandanten der Auswahlkompagnien, von Villanova nach Torre de Barra marschirt sey, und von da nach Valls und in andre Gemeinden rücken solle, um Steuern und Zehnten einzuziehen, schickte ich in der Nacht unter Anführung des Kapitäns Uriarte von den tarragonischen Gensd'armen ein gleich starkes Detaschement nach Valls ab, um die Insurgenten wo möglich zu überfallen. Diese Unternehmung gelang vollkommen, der Feind wurde überfallen, geschlagen und zerstreut; er verlor 3 Todte, einige Verwundete und 19 Gefangene.

(Unterz.) der Brigadegeneral und Gouverneur von Tarragona, Bertoletti.


Schreiben des Generals Grafen Decaen an den Kriegsminister.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1812]

Paris, den 20sten November. [5]

Der Moniteur macht ein Schreiben des Generals Grafen Decaen an den Kriegsminister, Herzog von Feltre, über Vorfälle in Katalonien, folgenden Inhalts bekannt:

Im Hauptquartier zu Vich, den 5ten November 1812.

Ich erhielt die Nachricht, daß der General Lascy seit einiger Zeit einen großen Theil der Insurgentenarmee zu Vich versammelte, und ließ am 24sten Oktober meine Reservebrigade zu St. Andreas kantonniren.

Der Feind erschien am 2ten dieses mit 7 bis 8000 Mann auf den Anhöhen von Ametla an bis Lamalus, woran sich sein linker Flügel lehrte. Diese starke Positionen waren mit Sorgfalt verschanzt, und mit einer Art kleiner Minen versehn, welche man aber nicht Zeit hatte, anzuzünden.

General Expert nahm nach und nach fünf, von den besten Truppen der Insurgenten vertheidigte, Positionen weg, nach einem Widerstande von ungefähr 2 Stunden, unter Lascy's Augen. Alle verschanzte Posten waren mit Blut bedeckt, und der Feind muß 4 bis 500 Blessirte haben.

Ich nahm mit dem General Lamarque meinen Weg nach Aiguafreda durch Figuero. General Expert aber, dem es bey den üblen Wegen an Transportmitteln für seine Blessirten fehlte, war genöthigt, sich zu Puigraciose zu postiren, wodurch die Anhöhe links an der Straße unbesetzt blieben.

Der Feind benutzte dies, und griff das Centrum an, wodurch wir in Verlegenheit geriethen, da die Straße zwischen zwey sehr steilen Gebirgen liegt; allein 5 Kompagnien, welche ich gegen den Feind auf das beynahe unzugängliche steile Gebirge hinaufklettern ließ, setzten denselben in das größte Erstaunen; er wurde geworfen und unser Marsch gesichert.

Bey meiner Ankunft zu Aiguafreda erhielt ich die Nachricht, General Expert sey von einer großen Anzahl Feinden umringt. Ich beschloß daher, auf Centellas loszugehen, um den Insurgenten ihre Kommunikation mit Vich abzuschneiden, wenn sie gegen die Brigade Expert etwas wagen sollten.

General Expert vereinigte sich aber am 3ten, um 2 Uhr Nachmittags, mit mir, nach einem glücklichen Gefecht.

Die Schwierigkeiten des Weges erlaubten aber nicht, viele Gefangene zu machen; wir haben deren 73, worunter 4 Officiere.

Am 4ten nahm ich meine Richtung gegen Vich, und beschäftigte mich daselbst, Lebensmittel zubereiten zu lassen, worauf ich nach den Umständen und den Bewegungen des Feindes agiren werde.


Zeitungsnachrichten.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1812]

Paris, den 11ten December. [6]

Der General Decaen berichtet unter dem 10ten November, daß der Feind Miene gemacht, seinen Marsch von Vich nach Barcellona zu hindern. Er hatte bey Kasa Massena Verhaue und Verschanzungen errichtet, und die Verbindung mit dem Montserrat, wo er seine Kräfte zu sammeln scheint, durch eine Mauer zu sichern gesucht. Allein als der General Anstalten traf, zogen sich die 2 bis 3000 Mann starken Insurgenten in verschiedenen Richtungen zurück. Der Nachtrab der Brigade Expert wurde von 100 bewaffneten Bauern angegriffen, hatte aber nur 4 Verwundete. Lacy hat sich nach Terrasse gezogen, von wo man ihn verdrängen wird.


Quellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 224. Dienstag, den 17/29. September 1812.
  2. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 229. Montag, den 23. September/5. Oktober 1812.
  3. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 249. Mittewoch, den 16/28. Oktober 1812
  4. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 181. Montag, den 29. July /10. August 1812.
  5. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 289 Montag, den 2/14. December 1812.
  6. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 310. Donnerstag, den 26. December 1812.
  • Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 2. Dienstag, den 2. Januar 1812.
  • Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 45. Mittewoch, den 21. Februar 1812.
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