Buchhorn.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Buchhorn,[1] kleine ehemals freye Reichsstadt in Schwaben, im Algow, am Bodensee, mit 800 Einwohnern, wo eine bekannte Niederlage für die Kaufmannswaaren ist, die von St. Gallen über den Bodensee nach Schwaben, oder von da dorthin gehen. Sie hat unter Oesterreichischer Hoheit die Herrschaft Baumgarten nebst dem Pfarrdorfe Exiskirchen; daher schäzt man die ganze Bevölkerung auf 1,600 Menschen, und die reinen Einkünfte auf 6000 Gulden. Die Stadt stund unter dem Schutz der Stadt Ueberlingen; im Jahr 1802. ist die aber als Entschädigung an Pfalzbaiern gegeben worden. Ihr Matricularanschlag beträgt, seit der lezten Moderation 14 fl. und der Beytrag zu einem Kammerziel 25 Thlr. 34 Kr. Ihr Wappen ist die Länge herab getheilt. Vorn ist eine grüne, ausgerissene Buche, im goldnen Felde; hinten ein schwarzes Jagdhorn, mit goldnem Beschläge und Band, im rothen Felde.


Quellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.