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Bourgogne.Bearbeiten

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Bourgogne,[1] Niederburgund, oder das Herzogthum Burgund, welches gegen Osten an die Franche Comté, gegen Süden an die Landschaft Bresse und Beaujolois, gegen Westen an Bourbonnois und Nivernois, und gegen Norden an Champagne gränzt. Es ist sehr fruchtbar an Getreide und Früchten, besonders an Weinwachs, in Ansehung dessen es in das obere und untere getheilt wird. Die vornehmsten Gegenden des Weins in Unter-Bourgogne sind Auxerre, Coulange, Irency, Tonnerre, Avalon, Joigny, Chablis; in Ober-Bourgogne Pomar, Gevrey, Beaune, les Clos de Vougeot, Vollenay, Montrachet, la Romanee, Nuits, Chassagne, und Mülsault. Ausserdem hat das Land Eisen, guten Ocker und viel Holz, welches in andere Provinzen verführt wird. Ehedessen hatte es seine eignen Herzoge. Als aber der Mannsstamm ausstarb, und die Erbprinzeßin, Maria, sich mit dem Erzherzog Maximilian, der hernach Römischer Kaiser wurde, vermählte, zog K. Ludwig XI. von Frankreich das Herzogthum ein. Aus demselben sind die heutigen Departements der Saone und Loire, der Cote d'Or, der Nievre, der Yonne, der Aube, der Haute Marne und zum Theil des Ain entstanden.


Quellen.Bearbeiten

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
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