Dömitz.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dömitz, Städtchen von 145 Häusern, im Herzogthum Mecklenburg-Schwerin, bey dem Einflusse der Elde in die Elbe, an den Gränzen der Grafschaft Danneberg gelegen. Sie hat ein befestigtes Schloß mit gemauerten Bastionen und einer Schleusse, wodurch das herumliegende Land unter Wasser gesetzt werden kann; auch ein Zucht- und Werkhaus. Der hiesige Elbzoll ist sehr beträchtlich. Es geht auch hier eine Fähre über die Elbe, welche bey dem Vorwerk Kaltenhof landet. Die Einwohner nähren sich theils von der Handlung, theils vom Feldbau.


Dömitz..[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dömitz, eine kleine Stadt und Festung im Herzogthum Mecklenburg-Schwerin, bei dem Einflusse der Elde in die Elbe. Der kühne Schill nahm sie auf seinem Zuge nach Stralsund (1809) in Eile weg, und ließ von hier aus seine Leute streifen; musste sie aber bald der Uebermacht seiner Feinde überlassen. Sonst war hier der Elbzoll sehr einträglich; auch ist hier eine Fähre über die Elbe gelegt.


Quellen und Literatur.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
  • Conversations-Lexicon oder encyclopädisches Handwörterbuch für gebildete Stände. Stuttgart bei A. F. Macklot. 1816.
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