FANDOM


3te Reserve-Armee.Bearbeiten

[Die Eintheilung und Stärke des Kaiserlich Russischen Kriegsheeres im Monat Juny 1812.]

Die 3te Reserve- oder Observations-Armee in Volhinien kommandirt der General der Kavallerie Tormassow,

Haupt-Quartier zwischen Tarnapol und Schitomir 20,000 M.
das Corps des G. Lt. Baron Saken,
die 10te Inf.-Div. des G. M. Grafen Liewen d. 3te,
die 16te -- -- des G. M. Bullatow.
die 8te Kavall. Div. des G. Lt. Tschavlitz.


Die specielle Eintheilung des Russischen Kriegsheeres.Bearbeiten


Die Observations-Armee in Volhinien kommandirt der General der Kavallerie Tormassow, Hauptquartier in Luzk. [1]

I. Das Corps des G. Lt. Baron Saken.


1. Die 10te Infanterie-Division, Chef der General-Major Graf Liewen der 3te.
Obrist Agatin.
1) das Kurskische Obrist Agatin, Obristlt. Presnitzky.
2) das Jaroslawsche, Obrist Sokolowsky.
Obrist u. Flügel-Adj. Saß.
3) das Krimmsche, G. M. Baumgarten (abwesend) Obrist und Flügel-Adj. Krussold,
4) das Bialistocksche, Obrist und Flügel-Adj. Saß, Obristlieut. Bogdanowsky.
Obrist Achlestischef.
5) das 8te Jäger-Reg., Obrist Bilokopitof,
6) das 39ste -- -- Obrist Achlestischef.


2. Die 16te Infanterie-Division, G. M. Bulatow.
1) das Ochotzkische, Obrist Rakow,
2) das Neuschlotsche, Obrist Poltaratzky.
G. M. Sbijewsky.
3) das Kamschatkasche, G. M. Tutschkow der 2te (abwesend),
4) das Mingrelische, G. M. Sbijewsky.
G. M. Reppninsky der 2te.
5) das 27ste Jäger-Reg., Obrist Pautenius,
6) das 43ste -- -- G. M. Reppninsky der 2te.


3. Die 8te Kavallerie-Division, Chef der General-Major Tschaplitz.
G. M. Millesinow
1) das Pawlogradsche Husaren-Reg., G. M. Tschaplitz, Obrist Fürst Schewachow,
2) das Lubnysche Husaren-Reg., G. M. Millesinow.
- -
3) das Narwasche Dragoner-Reg.
4) das Serpuchowsche, Obrist Fürst Schewachow.
Obrist Arganakow.
5) das Taganorgsche, G. Lt. Barkow, Obrist Kurojedew,
6) das Wladimersche, G. Lt. Mussin Puschkin der 2te, Obrist Argamakow.


Nachrichten über die Kriegsoperationen.Bearbeiten


Sr. Kaiserl. Majestät berichtet der General von der Kavallerie Tormassow vom 16ten July 1812 aus der Stadt Kobrin Folgendes: [2]

Ich habe das Glück, Ewr. Kaiserl. Majestät allerunterthänigst zu der vollkommenen Niederlage und zu der Gefangennehmung des ganzen Detaschements sächsischer Truppen, am 15ten July, welches die Stadt Kobrin besetzt hielt und selbige mit der größten Hartnäckigkeit 9 Stunden vertheidigt hat, Glück zu wünschen. Die Trophäen dieses Sieges sind: 4 Fahnen, 8 Kanonen, und eine große Anzahl unterschiedlicher Waffen; gefangen genommen sind: der Generalmajor Klingel, welcher dies Detaschement befehligte, 3 Obersten, 6 Stabsofficiere, 57 Oberofficiere und 2234 Unterofficiere und Gemeine; getödtet sind auf dem Platze über tausend Mann; auf unserer Seite ist der Verlust nicht sehr beträchtlich. Das sächsische Korps, unter dem Befehle des französischen Feldmarschalls Regnier, marschirt von Slonim zur Abwechselung des hier gewesenen österreichischen Korps; und Fürst von Schwarzenberg geht über Sluzk nach Minsk. Indem ich die vier feindlichen Fahnen mit meinem Adjutanten, dem Gardelieutenant Bibikow, Ewr. Kaiserl. Majestät zu Füssen lege, werde ich unverzüglich das Glück haben, den umständlichen Bericht über diese dem Feinde glücklich beygebrachte Niederlage und über die weitern Bewegungen der mit Allergnädigst anvertrauten Truppen einzusenden.

* * *

Der General von der Kavallerie, Tormassow, berichtet Sr. Kaiserl. Majestät vom 2ten August 1812 auf dem Marsche aus der Dorfschaft Nowoßelka Folgendes: [3]

Der mir von dem Herrn Kriegsminister eröffnete Allerhöchste Befehl Ewr. Kaiserl. Majestät, in die Flanke und den Rücken der gegen die zweyte Westarmee gerichteten feindlichen Macht entschließend zu operiren, gelangte am 5ten des verwichenen Julymonats zu mir, nach dessen Empfang ich sogleich den mit anvertrauten, bey Luzk koncentrirt stehenden Truppen die Richtung auf die Stadt Kowel gab, indem ich zur strengen Beobachtung der Gränzen des Fürstenthums Warschau 2 irreguläre Regimenter und eine reitende Brigade Dragoner unter dem Kommando des Generalmajors Chruschtschow nachließ, dem ich die Beschützung der Gränze übertrug, und bestimmte, das Arsamassche Dragonerregiment bey Wladimir, und das Shitomirsche in Kowel zu verlegen, und von diesem Regiment eine Eskadre in Lubonela zur Verstärkung der Kordonkette zu halten.

Die vom Ustilug und Wlodau über den Bug, und von den Posten aus Ratno und Lubaschow über den Pripet nach der Gegend von Brest, Kobrin und Pinsk ausgeschickten Parteyen, bestätigten durch Einbringung mehrerer Gefangenen von den österreichischen Truppen, daß das Korps unter dem Kommando des Fürsten Schwarzenberg wirklich in Prushany stand, und Brest, Kobrin, Janow und Pinsk mit starken Detaschements besetzt hielt.

Nach meiner Ankunft in Kowel überzeugte ich mich vollkommen von dieser Stellung der feindlichen Macht, gegen die ich agiren sollte, und die es mich, um den Willen Ewr. Kaiserl. Majestät zu erfüllen, zur Pflicht machte, erst diese Punkte zu reinigen, und dann, nach einem glücklichen Erfolge, mit meinen Streitkräften im Rücken des Feindes zu operiren. Zur Angriff dieser Punkte formirte ich drey Detaschements: das erste, unter dem Kommando des Generalmajors, Grafen Lambert, war bestimmt, den Weg nach Brest längs dem Bug zu verfolgen, und nicht große Parteyen leichter Kavallerie jenseits des Flusses zu halten; das zweyte, unter dem Kommando des Generalmajors, Fürsten Schtscherbatow, wurde beordert, von Ratno über Mokrana ebenfalls auf Brest zu marschiren. Diese beyden Detaschements sollte, nachdem sie sich nach der Gegebenen Position am 13ten vereinigt hätten, den Feind angreifen, und nach Besetzung der Stadt in zwey Märschen sich auf Kobrin wenden, auf welches ich mit der Hauptmacht, nachdem ich am 11ten aus Ratno aufgerückt war, über den Flecken Diwin marschirte, und beschloß, dasselbe am 15ten zu attakiren. Dem dritten nicht so starken Korps, unter dem Kommando des Generalmajors Melissino, war aufgetragen, in Parteyen jenseit des Pinaflusses auf Janow zu operiren, und durch verschiedene Versuche dem Feinde glauben zu machen, daß unsere Hauptmacht auf Pinsk zueile und sich auf diesem Punkte befinde. -- Dieser Plan ward mit vollkommenem Erfolge gekrönt. -- Das österreichische Korps, welches einige Tage zuvor Ordre erhalten hatte, machte, eine Bewegung über Slonim, um zu der Armee des Marschalls Davoust zu stoßen, und an dessen Stelle eilte ein sächsisches Korps von 20,000 Mann, unter dem Befehl des französischen Generals, Grafen Regnier, von Slonim über Cholmsk und Berdesh auf Janow, in der Ueberzeugung, daß unsere Macht auf dasselbe gerichtet sey; die Avantgarde dieses Korps, unter dem Kommando des Generalmajors Hablinz, befand sich bereits nicht weit von Janow, um die Posten am Pinaflusse abzulösen; Kobrin war, nach der Aussage der Gefangenen, am 11ten von einem Detaschement von 8000 Mann, unter dem Kommando des Generalmajors Klingel, und Brest am 12ten von 2 Eskadronen Uhlanen besetzt worden.

Der Generalmajor, Fürst Schtscherbatow, der am 12ten, des Abends, aus dem Kirchdorfe Ruda anrückte, und auf Brest marschirte, begegnete 8 Werst von demselben einer Patrouille sächsischer Kavallerie, die er aufhob, und erfuhr, daß auf den 13ten ein Detaschement Infanterie, Kavallerie und Artillerie in Brest erwartet werde. Auf diese Nachricht entschloß sich der Generalmajor, Fürst Schtscherbatow, dem Feinde mit Besetzung der Stadt zuvor zu kommen, nach 6 Eskadronen vom Tataren-Uhlanenregiment, das Jewpatorische Tatarenregiment und 2 Stück von der reitenden Artillerie, marschirte eiligst gegen die Stadt, griff die feindlichen Eskadronen an, schlug sie vollkommen, und besetzte die Stadt. Bey diesem Gefecht sind gefangen genommen, 1 Rittmeister, 1 Lieutenant und 32 Gemeine; auf dem Platze sind geblieben: 1 Officier und 19 Gemeine; unserer Seits wurden leicht verwundet: der Rittmeister Sobolewskji und 10 Uhlanen. Der Generalmajor, Fürst Schtscherbatow, rühmt sehr die Kühnheit und den Eifer des Jewpatorischen Regiments Tataren und der 2 Eskadronen vom Tataren-Uhlanenregiment, die in diesem Gefecht gewesen sind, und läßt dem Muthe und der thätigen Gewandtheit des Obersten Knorring, der in eigener Person einen Rittmeister gefangen genommen hat, so wie der Eskadronschefs, des Majors Vietinghof und des Majors Romanowitsch, welcher das Jewpatorische Regiment kommandirte, und der Rittmeister Sobolewskji 5. und Baranowskji 5., die schuldige Gerechtigkeit wiederfahren.

Der Generalmajor Melissino, der, als die österreichischen Pikets in der Nacht auf den 12ten während eines von Hagel und Regen begleiteten Sturms eiligst ihre Posten verließen, dies benutzend, die zerstörte Brücke über den Pinafluß wieder herstellte, fertigte, um den Feind zu rekognosciren und den Flecken Janow zu besetzen, ein nicht großes Detaschement unter dem Kommando des Obersten vom Serpuchowschen Dragonerregiment, Fürsten Shewachow, ab, das nach seiner Ankunft daselbst von 3 Eskadronen des Generals Hablinz empfangen wurde. Der Oberst, Fürst Shewachow, schlug die feindlichen Eskadronen, machte bis 50 Mann auf dem Platze nieder, und nahm 32 Mann und 1 Stabsofficier, den Major Seidlitz, gefangen, der an seinen schweren Wunden starb. Unserer Seits besteht der Verlust in 15 getödteten und einigen schwer verwundeten Dragonern. -- Der Generalmajor Melissino, welcher von den Gefangenen erfahren hatte, daß die ganze Avantgarde des Generalmajors Hablinz auf Janow marschire, befahl dem Fürsten Shewachow, in der Dorfschaft Salushje zu ihm zu stoßen. -- Nach der Niederlage dieser Eskadronen wandte sich die feindliche Avantgarde, welche glaubte, auf eine überlegene Macht zu stoßen, auch da sie sah, daß sie von dem Truppenkorps sehr entfernt war, am 13ten eiligst über Dragotschin, um sich mit demselben zu vereinigen. Zur Verfolgung derselben ward von dem Generalmajor Melissino ein neues Detaschement, unter dem Kommando des Majors Wilbak, auf Janow abgeschickt, wohin er auch selbst mit dem übrigen Theil marschirte, indem er zur Deckung der Brücke bey der Dorfschaft Salushje eine Kompagnie Grenadiere und 20 Dragoner unter einem Officier nachließ, und den Obersten, Fürsten Shewachow, mit 2 Eskadronen Dragoner und einer Kompagnie Jäger nach Pinsk detaschirte, wo nach der Niederlage des Feindes 28 Mann gefangen genommen, und eine Kanone erobert wurden.

Am 14ten kam Graf Lambert in Bulkow an, wo er die Nachricht erhielt, daß Kobrin bloß von Kavallerie besetzt sey. Er nahm daher von seinem Detaschement die Kavallerie und eine halbe Kompagnie reitender Artillerie des Oberstlieutenants Bykowskji, und eilte mit denselben gegen die Stadt, nachdem er der Infanterie, welche sehr spät angekommen, und welcher etwas Erholung nöthig war, befohlen hatte, mit Tagesanbruch unter dem Kommando des Generalmajors, Fürsten Schtscherbatow, vorzurücken. Ich kam mit der Avantgarde des Hauptkorps, unter dem Kommando des Generalmajors Tschapliz, um 6 Uhr des Morgens auf der Straße von Diwin vor Kobrin an; auch näherte sich zu derselben Zeit die Kavallerie des Grafen Lambert auf der Straße von Brest, auf welcher der Feind die Bewegungen unserer Truppen und einen Angriff erwartete. -- Die feindliche Kavallerie, unterstützt von Infanterie und zerstreuten Scharfschützen auf den Kornfeldern und in Höhlungen, erwartete dies Detaschement 2 Werst vor der Stadt; auf der Straße von Diwin kamen einige Eskadronen Kavallerie aus der Stadt, welche, nachdem sie auch von dieser Seite Kavallerie sahen, bey einem Vorwerkshofe, welcher von ihrer Infanterie besetzt war, Halt machte. Nachdem ich den Platz und die feindliche Position etwas rekognoscirt hatte, befahl ich dem Grafen Lambert, den Feind mit den Kosakenregiment Wlaßow 2., dem Jewpatorischen Tataren- und dem 2ten Baschkierregiment anzugreifen, und sich zu bemühen, ihn aus seiner Position zu locken, in welcher er sich unter dem Schutz des Kanonenfeuers im freyen Felde befand; und dem Generalmajor Tschapliz befahl ich, etwas Kavallerie und einige Kosaken, um die bey dem neuen Hofe stehenden feindlichen Eskadronen zu beschäftigen, zurück zu lassen, und mit seiner ganzen Avantgarde und dem 13ten Jägerregiment rechts und auf die Straße von Antopol zu nehmen, und von dieser Seite die Stadt anzugreifen -- Der Generalmajor, Graf Lambert, ließ, da er sah, daß nach vielen von seiner Seite gemachten Versuchen der Feind sich aus der von ihm eingenommenen Position nicht bewegte, das Geschütz einer reitenden Artilleriekompagnie anrücken, und befahl dem Generalmajor Berdäjew, der die ganze Kavallerie desselben kommandirte, daß alle irreguläre Regimenter, eine Eskadron vom Tataren-Uhlanenregiment und eine Eskadron vom Alexandrjischen Husarenregiment, um die zur Attake nicht vortheilhafte Position zu meiden, rechts nehmen, und daß, sobald die feindliche Kavallerie durch das Feuer aus dem Geschütz beunruhigt würde, die Eskadronen sich auf die Kavallerie, und die Kosaken sich auf die Scharfschützen werfen sollten. Diese Disposition ward mit so gutem Erfolge ausgeführt, daß der Feind sogleich mit großem Verlust geworfen und verfolgt wurde; jedoch setzten sich die feindlichen Eskadronen wieder dicht vor der Stadt unter dem Schutz des Kanonenfeuers und der in den Häusern im Hinterhalt liegenden Infanterie. Der Major vom Pawlogradschen Husarenregiment Ostrogradskji, der zur Vertheidigung vor der feindlichen Kavallerie auf der Straße von Diwin aufgestellt war, attakirte zu gleicher Zeit die nicht weit von dem Vorwerke stehenden Eskadronen, schlug und ward sie. -- Von dieser Seite der Stadt wurden verschiedene Angriffe auf den Feind ausgeführt, um die Macht und die Aufmerksamkeit desselben von der rechten Flanke abzulenken, von wo der Generalmajor Tschapliz den Angriff gerade auf die Stadt auszuführen hatte. Inzwischen rückten auch unsere Kolonnen an. Sobald die Straße nach dem Flecken Antopol abgeschnitten war, und die Stadt vom 13ten Jägerregiment attakirt wurde, detaschirte der Generalmajor, Graf Lambert, sogleich den Oberstlieutenant, Fürsten Madatow, mit einer Eskadron vom Alexandrjischen Husarenregiment und mit den Kosakenregimentern von Wlaßow und den Baschkiren über den Fluß Muchowetz, um die Straße nach Prushano abzuschneiden, auf welcher der Feind einigemal versucht hatte, sich den Weg zu eröffnen, aber jedesmal mit großem Verlust an Getödteten und Gefangenen in die Stadt zurück geworfen worden war, welches Nämliche auch auf der Straße von Antopol von der Avantgarde des Generalmajors Tschapliz bewerkstelligt ward, wobey das 13te Jägerregiment bey Verfolgung des Feindes auf den Schultern desselben mit in die Stadt eindrang. Von dem Hauptkorps, welches bereits in Schlachtordnung stand, detaschirte ich zu eben derselben Zeit, unter dem Kommando des Generallieutenants Markow, das Räshskische und das Apscheronsche Infanterieregiment, übertrug demselben das Kommando in der Stadt, und befahl, die verschanzte feindliche Infanterie zu attakiren. Der Feind vertheidigte sich verzweifelt, sowohl in seinen Verschanzungen, als auch hinter der steinernen Mauer des Klosters und auf der Zugbrücke, die sich in der Stadt selbst über den Fluß Muchowez befindet; allein durch die ausgezeichnete Tapferkeit und die entschlossene Wirkung der Truppen Ewr. Kaiserl. Majestät ward er, nach einem blutigen Treffen, welches 10 Stunden dauerte, überall geschlagen. Vier Fahnen, die ich das Glück gehabt habe, zu Höchstderoselben Füssen zu legen, 8 Kanonen, von denen 5 von dem 13ten Jägerregiment, unter dem Kommando des Majors Jsbasch, 2 von dem Räshskischen Regiment, und 1 von dem Tataren-Uhlanenregiment genommen worden, und eine Menge Waffen sind die Trophäen dieses Sieges. Gefangen genommen sind: der Generalmajor Klingel, welcher das Korps kommandirte, 3 Oberstlieutenants, 6 Stabsofficiere, 57 Officiere, und 2234 Unterofficiere und Gemeine; auf dem Platze sind, so wie es sich hernach ergeben hat, über 2000 Mann geblieben. Unsrer Seits sind geblieben: 1 Oberofficier, 1 Unterofficier und 75 Gemeine; verwundet: 9 Oberofficiere, 14 Unterofficiere, 1 Musikant und 157 Gemeine.

Der General, Graf Regnier, der sich mit den ihm anvertrauten Truppen in dem Flecken Chomsk befand, eilte zu Hülfe, und war schon zu Antopol; allein da er von seinen Flüchtlingen die seinem abgesonderten Korps beygebrachte Niederlage erfuhr, begann er, sich unverzüglich zurück zu ziehen, und marschirte, mit Hülfe aller Pferde und Wagen, die er von den Landleuten genommen hatte, noch an demselben Tage wieder bis zu dem Flecken Chomsk, wo er einige Stunden Halt machte, und darauf seinen Rückzug auf Selez, Prushany nach Slonim fortsetzte. Die von mir an demselben Tage mit der leichten Kavallerie angefertigten Generalmajors, Graf Lambert und Tschapliz, beunruhigten ihn unaufhörlich, machten mehrere Gefangene, und vernichteten den größten Theil seines Trosses.

Indem ich dieses Ewr. Kaiserl. Majestät allerunterthänigst berichte, halte ich es für meine Pflicht, vor Höchstderoselben Antlitz dem ausgezeichneten Eifer und dem Muthe der von mir angeführten Truppen das verdiente Lob zu ertheilen, und das Verzeichniß der sich in diesem Treffen ausgezeichneten Generale, Stabs- und Oberofficiere, die Deroselben Kaiserliches Wohlwollen verdienen, vorzulegen.

* * *

Bericht des Generals von der Kavallerie Tormassow, aus dem Lager bey der Dorfschaft Nowoßelka vom 7ten August. [4]

Nach meiner allerunterthänigsten Bericht an Ew. Kaiserl. Majestät über die Niederlage des Feindes bey Kobrin, wurde das Korps der sächsischen Truppen von meiner Avantgarde, unter dem Kommando des Generaladjutanten, Grafen Lambert, und von einem Detaschement, unter dem Kommando des Generalmajors Tschapliz, nach Slonim hin verfolgt, wohin es sich eiligst zurück zog. Sodann wurde es, nachdem es sich mit dem österreichischen Korps vereinigt hatte, den 27sten July in dem Flecken Prushany entdeckt. Am 28sten griff der Feind mit einem Theil der vereinigten Truppen das Detaschement des Generalmajors Tschapliz bey der Dorfschaft Rewälitschy an, ward aber, ohne beträchtlichen Verlust von unserer Seite, geworfen. Am 29sten attakirte der Feind mit sehr überlegener Macht die Avantgarde des Generaladjutanten, Grafen Lambert, der, sich in Prushany befindend, zufolge meiner Vorschrift sich auf die Dorfschaft Gorodetschna zurückzog, wohin ich zu seiner Verstärkung den Generallieutenant Markow mit einem Korps Truppen beorderte, und wohin ich den folgenden Tag mit den übrigen Truppen ebenfalls marschirte. Der Feind, der mir an Zahl zweymal überlegen war, griff mich am 31sten July bey der Dorfschaft Gorodetschna an, ward aber durch die Tapferkeit der Truppen Ewr. Kaiserl. Majestät auf allen Punkten geworfen. Das Treffen begann um 9 Uhr Morgens, dauerte mit ausserordentlicher Hartnäckigkeit den ganzen Tag über, und endigte in der Nacht. Der Feind hat, nach Aussage der Gefangenen, über 5000 Mann an Getödteten und Verwundeten verloren. Unserer Seits kann sich der Verlust auf ungefähr 1500 Mann belaufen.

Die feindlichen Trupen wurden angeführt, die österreichischen von dem General, Fürsten Schwarzenberg, und die sächsischen von dem französischen General, Grafen Regnier. Die Oesterreicher in diesem Treffen waren, nach Aussage der gefangenen Officiere, 25,000 Mann, und die Sachsen 15,000 Mann stark.

Alle Anstrengungen des Feindes blieben ohne Erfolg. Die Krieger Ewr. Kaiserl. Majestät überließen ihm nicht einen Schritt Terrain, ließen ihm nichts benutzen, und nahmen 230 Mann mit 4 Officieren gefangen. Ich eile. über diese glückliche Begebenheit allerunterthänigst zu berichten, und halte es für meine heilige Pflicht, vor Ewr. Kaiserl. Majestät das Zeugniß abzulegen, daß alle Generale. Stabs- und Oberofficiere und die Gemeinen in diesem hartnäckigen Treffen sämmtlich unter sich an Tapferkeit und Unerschrockenheit gewetteifert, und den Feind, nachdem er alle seine Kräfte erschöpft hatte, gezwungen haben, das Schlachtfeld zu verlassen, auf welchem die Armee Ewr. Kaiserl. Majestät bivouaquirte.

* * *

Der General von der Infanterie, Tormaßow, berichtet an Se. Kaiserl. Majestät, vom verwichenen 22sten August, aus dem Lager bey der Stadt Luzk, Folgendes: [5]

Am 17ten August kam ich mit den mit anvertrauten Truppen glücklich in der Stadt Luzk an. Während meines Marsches auf die Stadt Kowel wurden von unsern Detaschements die Flecken Ratno, Wyshwa, Mazejow, Luboml und Turisk, sowohl zur Deckung meiner Bewegung, als auch, um die Richtung der feindlichen Macht zu beobachten, besetzt. Bald nach meiner Ankunft in Kowel erschien der Feind mit großer Macht auf meiner linken Flanke in dem Flecken Schazk, und attakirte den in Luboml befindlichen Posten. Ich befahl sogleich dem Kommandeur der Avantgarde, Generaladjutanten, Grafen Lambert, den Feind zu rekognosciren, und wenn er die Stärke desselben verhältnismäßig finde, denselben zu attakiren, und den Flecken Luboml zu besetzen; im widrigen Falle aber die Leute nicht einem unnützen Verluste auszusetzen, und sich mit dem Feinde nicht einzulassen, sondern ihn bloß zu beobachten. Bey dieser Rekognoscirung warf der Oberst vom Tataren-Uhlanenregiment, Knorring, bloß mit den Freywilligen von dem ihm anvertrauten Regiment und mit einem Theil des Kosakenregiments Wlaßow 2. den feindlichen Vorposten, der aus Infanterie und Kavallerie bestand, und nahm 50 Mann gefangen. Graf Lambert rückte mit seiner Kavallerie gegen den Flecken Luboml bis auf die kleinste Distanz eines Kanonenschusses vor, allein da er entdeckte, daß der Feind stark sey, so blieb er 4 Werst davon stehen, ohne von demselben beunruhigt zu werden. Der Generalmajor Tschapliz wurde auf dem Posten zu Wyshwa zu gleicher Zeit von 8 Bataillons österreichischer Infanterie und einem Theil Kavallerie hart attakirt; allein ungeachtet der Anstrengung des Feindes ward dieser Posten mit großem Verlust für denselben behauptet, und wir nahmen 34 Mann gefangen. Unsrer Seits sind getödtet, 3 Officiere, 1 Unterofficier und 29 Gemeine; verwundet sind, 2 Stabsofficiere, 2 Oberofficiere, 5 Unterofficiere und 135 Gemeine. -- Durch die Gefangnen erfuhr ich, daß Fürst Schwarzenberg sich mit der ganzen Macht zu Schazk befinde, und auf Kowel operiren solle, der französische General Regnier aber, nachdem er die polnischen Konföderaten an sich gezogen, von Luboml auf unsrer linken Flanke stehe. Den folgenden Tag, nämlich den 14ten, beunruhigte uns der Feind auf keinem Punkte weiter. Da ich nicht die Absicht hatte, ihm ein Generaltreffen zu liefern, sondern nur nach Möglichkeit sein Andringen aufhalten wollte, um dadurch mehr Zeit für die Annäherung der 1sten Kolonne der moldauischen Armee nach Dubno zu gewinnen, so setzte ich mich den 15ten auf Luzk in Marsch, nachdem ich allen Detaschements, welche die Vorderposten besetzt hatten, folgende Richtung nehmen ließ: der Generalmajor, Fürst Chowanskji, mußte von Ratno zu dem 2ten, zwischen Datin und Neßuchoish stehenden, Korps stoßen. Dies Korps war den 14ten in Kowel angekommen, nachdem es ein kleines Detaschement unter dem Kommando des Generalmajors Tschapliz, von Wyshwa nach Kowel zu decken, der auch hernach die Arrieregarde der Armee bildete; der Generalmajor Benardos marschirte von Neßuchoish über Milanowitschi auf Kolki, um sich mit dem Generalmajor Melissino zu vereinigen und ihn zu verstärken, der von Lubaschew auf Kolki, wo Detaschements von demselben diesen Posten besetzten, marschirte. Dem Generaladjutanten, Grafen Lambert, der über die Flecken Turisk, Kißelin und Tortschin auf Luzk marschirte, wo er über den Styrfluß ging, war befohlen, den Posten bey der Dorfschaft Gorgowiza zu besetzen. Dem Generalmajor Chruschtschow, der von der Stadt Wladimir auf zwey Straßen, auf der einen über die Flecken Bludow und Boreml, und auf der andern über Gorochow und Berestetschko jenseits des Styrflusses, seinen Marsch fortsetzte, war befohlen, seine Posten zu besetzen, indem er unter das Kommando des Generaladjutanten, Grafen Lambert, kam. Die Bewegungen aller dieser Detaschements wurden ohne weitere Hindernisse vollführt, und der Feind folgte nur schwach. -- Nach dem Uebergang über den Styrfluß lagerte sich die ganze mit anvertraute Armee bey der Stadt Luzk, der Generalmajor Tschapliz aber mit einem Detaschement in Roshischtschi, wo er auch den Posten bey Kolki unter seinem Befehl hatte. Der Feind befindet sich, nach den erhaltenen Nachrichten und nach der Aussage der Gefangnen, mit der ganzen Macht der österreichischen und sächsischen Truppen, zu denen noch über 10,000 Konföderationstruppen gestoßen sind, in der umliegenden Gegend des Fleckens Turisk und der Stadt Wladimir.

Von der 1sten Kolonne der Donauarmee, welche unter dem Kommando des Generallieutenants Woinow steht, habe ich die Nachricht, daß, wegen der 12 Tage hinter einander angehaltenen starken Regengüsse, er bey dem Uebergang über den Pruth, wegen der starken Austretung der Gewässer, einige Schwierigkeiten gefunden habe, daß er aber hoffe, sich bald mit der mir anvertrauten Armee zu vereinigen. Nach allen Bemerkungen ist der Feind gesonnen, mit vereinigten Kräften auf die linke Flanke meiner Position zu operiren; ich werde aber nach aller Möglichkeit alle seine Versuche abschlagen, um ihm den Uebergang über den Styr zu verwehren. Hierüber berichte ich Ewr. Kaiserlichen Majestät allerunterthänigst.

* * *

Der General von der Kavallerie, Tormaßow, berichtet dem Oberbefehlshaber der Armeen, Generalfeldmarschall, Fürsten Kutusow, vom 11ten September, aus dem Lager bey der Stadt Luzk, Folgendes: [6]

Indem ich mich in meiner bisherigen Position jenseits des Styrflusses befinde, habe ich, in Erwartung der Vereinigung der Truppen der ehemaligen Donauarmee, während dieser ganzen Zeit nicht aufgehört, so viel wie möglich den Feind durch Parteyen von der leichten Kavallerie zu beunruhigen. Am verwichenen 26sten August hob eine abgeschickte Kosakenpartey, die über den Styrfluß geschwommen war, einen Ingenieurkapitän von den sächsischen Truppen, der den Lauf des Styrflusses und die umliegenden Gegenden bey Luzk aufnahm, nebst dem bey ihm befindlichen Konvoykommando, welches aus einem Officier und 16 Gemeinen bestand, auf. Indem ich an mehrern Orten zum Uebergang der Truppen über den Styrfluß Anstalten traf und Brücken zurichten ließ, rekognoscirte der Feind, welcher Nachricht davon erhalten hatte, am 7ten dieses Monats die Position und die Stellen, wo ich bey Luzk über den Fluß gehen wollte, mit seiner ganzen Kavallerie und einigem Geschütz. Bey dieser Gelegenheit fand eine kleine Kavallerieaffäre statt, die vom Mittag bis auf den Abend dauerte. Einige Mann, die gefangen genommen wurden, sagten aus, daß der ihre Truppen kommandirende Fürst Schwarzenberg und der General Regnier sich persönlich bey dieser Affäre befunden haben.

Am 8ten schickte der Generaladjutant, Graf Lambert, der den Posten bey der Dorfschaft Tergowiza besetzt hielt, eine von den Donschen Kosakenregimentern Wlaßow und Tschikilew zusammen gesetzte Partey zum Patrouilliren über den Fluß, welche in der Dorfschaft Messewitsch eine feindliche Uhlaneneskadron entdeckte, sie angriff, und vollkommen schlug, nachdem sie 32 Gemeine und einen Wundarzt gefangen genommen hatten; unsrer Seits sind 2 Kosaken getödtet, und 3 verwundet. Da Graf Lambert von diesen Gefangenen erfuhr, daß denselben Tag in die erwähnte Dorfschaft der österreichische General Zeugmeister mit einem Kavalleriedetaschement ankommen mußte, so ging er unverzüglich mit einem Theil seiner Kavallerie dorthin ab, überfiel vor Tagesanbruch das feindliche Lager, schlug den Feind, und trieb ihn in die Flucht. Bey dieser Gelegenheit sind gefangen genommen: 1 Stabsofficier, 8 Oberofficiere, 140 Gemeine und 3 Wundärzte, und erobert sind 3 Standarten vom leichten Kavallerieregiment Orelli. Unsrer Seits ist der Verlust sehr unbedeutend: 2 Gemeine vom Alexandrjischen Husarenregiment sind verwundet, und 3 in Gefangenschaft gerathen.

In diesem Gefecht haben sich besonders ausgezeichnet: der Generaladjutant, Graf Lambert, als Kommandant; vom Leibgarde-Husarenregiment der Oberst, Fürst Bagration, und vom Alexandrjischen Husarenregiment der Lieutenant, Graf Buxhövden, der bey dieser Gelegenheit, indem er eine halbe Eskadron kommandirte, dem Feinde diese Standarten abgenommen hat.

Hierbey berichte ich Ewr. Durchlaucht, daß die mit anvertraute Armee sich mit der ehemaligen Donauarmee des Admirals Tschitschagow am 5ten dieses Septembers vereinigt hat.

Zeitungsnachrichten.Bearbeiten

[1812]

Warschau, vom 5ten August. [7]

Sichern Nachrichten zufolge werden die Ortschaften Wlodawy, Hrubieszow, Krytowa, Strzycowa und Horodla, welche, wie bekannt, diesseits des Bug liegen, von Kosaken häufig heimgesucht, welche sich dort eben so, wie überall, benehmen. Es gehören diese Kosaken zum Korps des Generals Tormasow. Sobald sich der Feind zeigt, ziehen sie sich zurück.

Brzesc und Kobryn sind auch von dem Korps des Generals Tormasow beunruhigt worden, aber der General Reynier, welcher ein Korps Sachsen kommandirt, leistete ihm mit Erfolg Widerstand. Man hofft, daß in Kurzem dieses Korps von zwey Seiten angegriffen werden wird, sobald nur der Divisionsgeneral Kosinski mit den Konföderirten von Lublin, Siedleck und Radom heranrückt.

Dem General Reynier, heißt es, sey es geglückt, den General Tormasow auf der Gränze von Volhynien zu schlagen.


Warschau, den 11ten August.

Die russischen General Tormassow und Kamensky, nachdem sie von dem General Kutusow, welcher in Zaslaw sich befand, verstärkt worden waren, haben längs dem Bug sich aus südlich Volhynien nach nördlich Volhynien heraufgezogen; einzelne Abtheilungen dieses Korps fielen im Lubliner Departement ein, während die Hauptmacht ihr Augenmerk auf Bialystock gerichtet zu haben schien, wo sich auch wirklich einige 100 Mann gezeigt haben, die sich aber bald wieder zurückzogen, da sie sich gegen die von allen Seiten anrückenden Truppen zu schwach hielten. Diese Erscheinung des Feindes, in einer Gegend, aus der er vorher geflohen ist, darf einen nicht befremden; es ereignet sich dies oft im Kriege, und es wird dadurch nur bestärkt, was mehrmals gesagt worden ist, daß die Russen planlos Krieg führen.


Warschau, den 15ten September.

Die unter den Befehlen des Generals v. Tormassow stehenden Russen ziehen sich von Slucko nach Dubno zurück. Das Hauptquartier des Fürsten von Schwarzenberg befindet sich in Chichlaniki, und die sächsischen Vorposten waren am 1sten d. M. in Lucko. Das vom Fürsten von Schwarzenberg und dem General Regnier verfolgte Tormassowsche Korps soll 25,000 Mann stark seyn.


Posen, den 4ten Oktober.

Bey dem Armeekorps des Generals Tormassow ist bisher, ausser kleinen Gefechten der Vorposten und Patrouillen, nichts Wichtiges vorgefallen. Es scheint, daß er die erwarteten Verstärkungen nicht erhalten habe. Unter seinen Truppen ist die Desertion sehr stark.


London, den 13ten Oktober. [8]

General Tormassow erwartet Verstärkungen aus der Moldau. Der häufige Regen, das Anschwellen der Flüsse und die Beschädigung der Brücken haben die Ankunft der aus diesem Lande auf dem Marsch begriffenen Truppen sehr verzögert.


Einzelnachweise. Bearbeiten

  1. Der Krieg in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813 und 1814. Von Carl v. Plotho. Berlin, bei Carl Friedrich Amelang 1817.
  2. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 300. Sonnabend, den 14. December 1812.
  3. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 301. Montag, den 16. December 1812.
  4. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 302. Dienstag, den 17. December 1812.
  5. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 309. Mittewoch, den 25. December 1812.
  6. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 312. Sonnabend, den 28. December 1812.
  7. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 194. Dienstags, den 13/25. August 1812.
  8. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 263 Freytag, den 1. /13. November 1812.
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.