Eimbeck, Einbeck, Hauptstadt des Fürstenthums Grubenhagen an der Ilme. Sie hat 856 Häuser, 4,500 Einwohner, eine ansehnliche lateinische Schule, zwey Stifter, ein landschaftliches Waisenhaus, und gute Manufakturen in allerley wollenen Tüchern und Zeugen, Gerbereyen, vorzüglich an Leinwand, mit welcher ein ansehnlicher Handel getrieben wird.

Den 9. November 1761 verliessen die Franzosen diese Stadt, sprengten aber vor ihrem Abzuge die Mauern und einen großen Theil der Wälle.


Von Reisende.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jean-Philippe Graffenauer.

[1807]

Einbeck ist eine kleine Stadt, und liegt in einem Thale, das die Leine bewässert. Unweit dieser Stadt sieht man einen isolirt stehenden Berg, welcher die Hufe heißt. Von hier überschaut man einen bedeutenden Strich Landes bis in den Harz hinein, wo man den berühmten Brocken oder Blocksberg majestätisch über die andern Bergrücken hervorragen sieht. (>>>)


Quellen und Literatur.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
  • Meine Berufsreise durch Deutschland, Preußen und das Herzogthum Warschau, in den Jahren 1805, 1806, 1807 und 1808. Von J. P. Graffenauer, Doktor der Arzneygelahrtheit, vormaligem Arzte bey der großen französischen Armee, mehrerer gelehrten Gesellschaften Mitgliede. Chemnitz, bey Carl Maucke. 1811.
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