Erzherzog ist so viel als der vornehmste unter den Herzogen. Dieser Charakter kommt Oesterreich allein zu. Rudolf IV. legte sich solchen zuerst bey, und führte ihn in einer Urkunde von 1359. Kaiser Friedrich III. machte den Erzherzoglichen Titel, durch ein besonderes Privilegium für Oesterreich 1453 kanzleymäßig, und sein Sohn, K. Maximilian I. bediente sich zuerst desselben beständig, und seit ihm auch alle seine Nachfolger.


Quellen und Literatur.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
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