Rückfahrt der englischen Flotte durch die Dardanellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 3. März 1807.

Die Pforte hatte am Schlusse des Jahres 1806 an Russland Krieg erklärt. Um die Bemühungen der russisch-brittischen Parthey im Divan zu unterstützen, wagte Admiral Duckworth im Vertrauen auf den schlechten Zustand der Dardanellen-Schlösser den kühnen Schritt mit einer ansehnlichen Flotte zwischen ihnen durchzufahren. Er bewerkstelligte die Durchfahrt ohne Verlust, und zum erstenmal erschien am 20. Febr. 1807 eine feindliche Flotte im Angesicht Constantinopels. Da der Zweck dieser Uiberraschung -- die Unterstützung der angeknüpften Unterhandlungen -- verfehlt wurde, und die Türken unter Leitung des französ. Gesandten Sebastiani auf das eifrigste beschäftigt waren, ihre Hauptstadt gegen einen Angriff zu sichern, und die Dardanellen in den besten Vertheidigungsstand zu setzen; so musste sich Duckworth eilig zurückziehen. Der am 3. März bewerkstelligte Rückweg durch die itzt besser verwahrte Meerenge geschah nicht ohne Verlust. Acht Tage später wäre es ganz unmöglich gewesen.


Berichte über die Vorfälle bey Konstantinopel.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Berichte über die Vorfälle bey Konstantinopel, welche von dem Vizeadmiral Duckworth an den Oberadmiral Lord Collingwood eingesendet wurden, sind folgenden wesentlichen Inhalts:

Royal Georg, auf der Höhe von Konstantinopel, den 21. Februar. "Milord! Schon am 17. Febr. zeigte ich Ihnen mein Vorhaben an, mit dem ersten günstigen Winde durch die Dardanellen zu gehen. Ein frischer Südwind verstattete mit am 19. des Morgens, diesen Plan in Ausführung zu bringen. Ein Viertel vor 9 Uhr war die ganze Eskadre die Aussenkastelle passirt, ohne einen Schuß auf das Türkische Feuer zu erwiedern. Es geschah dieses, weil Sr. Majestät Minister wünsche, den größten Beweis von der friedlichen Neigung unsers Souverains gegen die Pforte zu geben. Um 8 1/2 Uhr ward auf den Canopus, so wie auf andere Schiffe, bey der Durchfahrt durch die enge Passage von Sestus und Abydos von beyden Kastellen eine heftige Kanonade gemacht. Nordöstlich von diesen Kastellen, bey Pasquies, wo eine furchtbare Batterie neuerdings errichtet war, lag eine Türkische Eskadre von einem Schiffe von 64 Kanonen, 4 Fregatten und verschiedenen Korvetten vor Anker. So wie die Avantgarde unserer Eskadre passirte, gab sie den Türkischen Schiffen eine volle Lage, und die Wirkung des Feuers, welches Sir Sidney Smith machen ließ, war von der Art, daß die Türken binnen einer halben Stunde alle ihre Ankertaue kappen, und die Schiffe auf den Strand treiben liessen. In weniger als 4 Stunden waren alle Türkische Schiffe, ausser 2 kleinen, verbrannt. Unser Verlust war unbedeutend. Die Türken schossen Steine, von denen einige über 800 Pfund wogen, die, wenn sie recht getroffen hätten, Schiffe zum Sinken hätten bringen, oder die Masten und Taue sehr beschädigen können. Die Art, wie Sir Sidney Smith den ihm aufgetragenen Dienst vollzog, ist des Rufes würdig, den er sich seit so langer Zeit erwarb. Die Türkische Batterie bey Pasquies war mit 30 Kanonen besetzt. Wäre sie ganz vollendet gewesen, so hätte sie unsere Eskadre fast vernichten können. Unsere Seesoldaten unter dem Kapitain Nichols nahmen darauf die Batterie im Besitz, nachdem sich die Türken zurückgezogen hatten, und vernagelten die Kanonen. Am 20. des Abends kamen wir ungefähr 8 Englische Meilen von Konstantinopel an, und die Fregatte Endymion ward mit der Parlamentärflagge abgesandt. Sr. Majestät Minister, Hr. Arbuthnot, und Lord Burghersh, hatten an dem Gefechte den lebhaftesten Theil genommen. Ich habe die Ehre xc."

J. T. Duckworth.

Die verbrannten Türkischen Schiffe waren: ein Linienschiff von 64 Kanonen, 4 Fregatten, 3 Korvetten und 2 Kanonenböte. Eine Korvette und ein Kanonenboot wurden von uns in Besitz genommen.

Royal George, bey den Prinzeninseln den 28. Febr. "Milord! Gestern Morgens bemerkten wir, daß die Türken auf der Insel Prota, in deren Nähe die Eskadre ankerte, gelandet waren, und eine Batterie errichteten, um uns zu vernichten. Ich sandte daher Seesoldaten nach der Insel; als sich unsere Schiffe näherten, verliessen die Türken die Insel. Bald nachher zeigte mir indeß Sir Thomas Louis an, daß noch eine Anzahl Türken auf der Insel zurückgeblieben sey. Es wurden daher wieder Seesoldaten nach der Insel gesandt, mit der Ordre sich nicht auszusetzen, wenn Gefahr seyn sollte. Bey Rückkunft der Böte vernahm ich mit Bedauern den Verlust, welchen wir erlitten hatten. Die Nachricht, daß alle Türken sich von der Insel zurückgezogen hatten, war falsch gewesen. Hundert derselben hatten sich aus einem alten Kloster mit Musketenfeuer lebhaft vertheidigt, und verliessen erst nachher die Insel."

Royal George, ausserhalb den Dardanellen den 6. März. "Milord! Ich muß Ew. Herrlichkeit nunmehr von dem Resultat des Entschlusses benachrichtigen, den ich gefaßt hatte, die Passage der Dardanellen zu forziren. Am 21. Febr. lagen wir 8 Englische Meilen von Konstantinopel vor Anker. Die Parlamentärfregatte Endymion hatte sich auf 4 Meilen genähert. Hätte es in unserer Gewalt gestanden, so würden wir sogleich unsere Stazion vor der Stadt genommen haben; allein die Heftigkeit des Strohms ließ es nicht zu. Auch hatte Hr. Arbuthnot in den Konferenzen mit dem Kapudan-Pascha versprochen, daß, wenn auch die Eskadre vor Konstantinopel angekommen wäre, die Thüre zu Unterhandlungen nicht verschlossen seyn sollte. Hr. Arbuthnot und ich waren daher der Meinung, daß es besser sey, in einiger Entfernung von der Hauptstadt zu ankern, da eine grössere Annäherung Argwohn und Verdacht erregen, und die Aussicht zu einer gütlichen Ausgleichung der Differenzen verschliessen konnte. Am 21. sandte die Pforte Ysak Bey als Abgeordneten. Hr. Arbuthnot schloß aus dessen Aeusserungen, daß das Haupt der Türkischen Regierung -- zwischen diesem und dem bewaffneten Volke ist aber jetzt ein grosser Unterschied zu machen -- eine aufrichtige Neigung zum Frieden habe. Die Negoziazion ward bis zum 27. fortgesetzt. Allein seitdem wir Anker geworfen hatten, bis zum 1. März, war die Witterung leider so ungünstig, daß es nicht in unserer Macht stand, eine Stellung zu nehmen, wodurch die Eskadre in Stand gesetzt worden wäre, offensive Operazionen gegen Konstantinopel zu unternehmen. Zwey Tage nach unserer Ankunft, unweit Konstantinopel, war der Ambassadeur, Hr. Arbutnot, krank geworden, und blieb es fortdauernd, so daß er sich den Geschäften nicht widmen konnte. Unterm 22. hatte er dem Türkischen Minister ein Projekt als die Basis übergeben, wie der Friede erhalten werden könnte. Die Negoziazion ward in meinem Nahmen fortgesetzt. Indem ich innigst bedaure, daß selbe nicht mit der Wiederherstellung des Friedens geendigt hat, gereicht es mit zum Trost, daß weder von Seite des Hrn. Arbuthnot, noch von meiner Seite irgend etwas unterlassen worden, solch ein Resultat hervorzubringen, das, wie wir bald aus dem Zustande der Vertheidigungsanstalten zu Konstantinopel sehen konnten, allein durch eine Negoziazion zu erhalten war, indem die starke Ströhmung im Bosporus den Schiffen keinen Angriff erlaubte. Ich muß Ew. Herrlichkeit nun die Gründe angeben, die mich bestimmten, wieder durch den Kanal der Dardanellen zu gehen, und jede Idee eines Angriffs aufzugeben. Es war ganz unmöglich, daß unsere Flotte einigen Eindruck machte. Die ganze Küste stellte um diese Zeit eine Kette von Batterien dar. Zwölf Türkische Linienschiffe, worunter zwey Dreydecker und neun Fregatten, lagen mit Truppen segelfertig. Hierzu füge man 200,000 Mann Truppen, die, wie man sagte, in Konstantinopel waren, um gegen die Russen zu marschiren. Ueberdies waren viele kleine Fahrzeuge und Kanonierschiffe ausgerüstet worden, um gegen uns zu agiren. Mit den Batterien allein, oder mit den Schiffen, wenn wir sie aus ihrer starken Lage heraus gehabt, hätten wir wohl kämpfen können; allein Ew. Herrlichkeit werden einsehen, daß nach Bekämpfung des Widerstandes, den man mit den Ressourcen eines ganzen Reiches mehrere Wochen hindurch vorbereitet hatte, wir dann nicht im Stande gewesen seyn würden, wieder die Dardanellen zu passiren. Ich weis, es war meine Pflicht, zufolge der Befehle Ew. Herrlichkeit, alles nur Mögliche zu versuchen; da aber die unvermeidliche Aufopferung der mir anvertrauten Eskadre, welche erfolgen mußte, hätte ich einen Wind abgewartet, der mich in Stande setzte, die Stadt zu kanoniren, ohne Aussicht, dadurch einigen Vortheil für Sr. Maj. Dienst zu erhalten, die Folge gewesen wäre, wenn ich die Sache weiter getrieben hätte, so ward es zugleich meine positive Pflicht, obgleich mein Stolz und meine Ehrliebe gekränkt worden, die Sache aufzugeben. Der vermehrte Widerstand in den Dardanellen konnte mich auch überzeugen, daß ich Recht gethan habe, wie ich die Maßregel des Zurücksegelns als unumgänglich nöthig beschloß. Ich lichtete daher am 1. März mit der Eskadre die Anker, und da es geheissen hatte, daß die Türkische Flotte etwas gegen uns unternehmen wollte, so kreuzte ich, um ihr dazu Gelegenheit zu geben, den ganzen Tag hindurch; allein sie zeigte keine Neigung, herauszukommen. Da jede Stunde wichtig war, so segelte ich gegen Abend mit der Eskadre herauf, ankerte bey Pesquies des Nachts, und wenn ich hinzufüge, daß am Nachmittag des folgenden Tages jedes Schiff in Sicherheit ausserhalb oder diesseits der Dardanellen war, so empfinde ich das Glück sehr lebhaft, das wir gehabt haben. Die Türken waren nehmlich unaufhörlich beschäftigt gewesen, die Anzahl ihrer Forts zu verstärken. Einige waren bereits völlig im Stande, die andern beynahe. Schon als wir zuerst durch die Dardanellen giengen, war das Feuer der beyden innern Kastelle heftig gewesen; mit Bedauern aber muß ich sagen, daß die Wirkungen, die sie auf unsere zurückkehrenden Schiffe hatten, bewiesen, daß sie noch einmahl so furchtbar waren. Kurz, hätten die Türken noch eine Woche Zeit gehabt, ihre Vertheidigungsanstalten längs dem Kanal vollständig zu machen, so würde es sehr zweifelhaft gewesen seyn, ob uns die Rückkehr überhaupt möglich gewesen wäre. Die Art, wie sie die kurze Zeit unserer Abwesenheit angewandt, beweiset ihre Thätigkeit. Ich übersende Ew. Herrlichkeit eine Anzeige von dem Schaden, den die respektiven Schiffe erlitten, so wie eine Liste der Getödteten und Verwundeten, die, wie Ew. Herrlichkeit sehen werden, nicht unbedeutend ist. Der Hauptmast des Windsor Castle ward von einem Granitschuß von 800 Pfund getroffen. Wir haben viele Mühe gehabt, ihn zu retten. Ich habe die Ehre xc."

Unterzeichnet: Duckworth.

Der Verlust, den unsere Eskadre erlitten, beträgt zusammen 42 Todte, 235 Verwundete, und 4 Vermißte.


Zeitungsnachrichten.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1807]

Mit ausserordentlicher Thätigkeit sind im Kanal und auf der Rhede von Konstantinopel 24 Kriegsfahrzeuge, worunter 9 Linienschiffe von 80 und 74 Kanonen, segelfertig ausgerüstet worden. Neun andere sind im Arsenal ihrer Vollendung nahe. Das schwarze Meer soll für alle Europäischen Schiffe als geschlossen erklärt werden.

Des Brittischen Admirals Louis Geschwader, liegt noch im Kanal vor Anker. -- Die Flotte des Admirals Collingwood wurde auf der Meereshöhe ob den Dardanellen erwartet.

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Der königl. Großbrittanische Bothschafter Arbuthnot hat Konstantinopel auf der ihm vom Admiral Louis zugeschickten Fregatte Endymion verlassen, befindet sich aber noch auf der Höhe von Tenedos, von wo aus er die diplomatischen Kommunikazionen mit dem Kapudan-Pascha fortsetzt.

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Mit grosser Thätigkeit werden die Arbeiten zur Befestigung des Kanals durch eine Reihe von Batterien, und durch eine dreyfache, von einem Ufer zum andern reichende Kette fortgesetzt, -- allein zur Bemannung der daselbst liegenden Kriegsfahrzeuge fehlt es noch zur Zeit an Mannschaft, so wie auch der Heerzug der Truppen aus Asien langsam von Statten geht.

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Die auf der Höhe von Tenedos stazionirte Eskadre des Admiral Louis, ist zwischen dem 15. und 18. Febr., durch 4 Dreydecker, mehrere Fregatten und Korvetten verstärkt worden. Sie hat hierauf am 21., die von sieben Forts beschützte Enge der Dardanellen forzirt, eine kleine Türkische Eskadre von einem Linienschiffe und einigen Fregatten im Kanale verbrannt, oder auf andere Weise zerstört. Es sind darauf neue Unterhandlungen und Ausgleichungsvorschläge erfolgt, welche beym Abgange der neuesten Nachrichten noch fortdauerten.

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Es war am 18. Febr. Nachmittags, (als eben die Türken den Feyerlichkeiten des grossen Beyramfestes beywohnten) daß der Brittische Admiral Duckworth, auf dem Royal George von 110 Kanonen, mit dem Windsor Castle von 110, Kanopus, (Kontreadmiral Louis) Pompee, (Kontreadmiral Sir Sidney Smith) beyde von 84 Kanonen, dem Aktiv, Standart, Repulse, Thunderer, alle von 74 Kanonen, Endymion von 50, drey Fregatten, mehreren Brandern und Bombardierböten, von einem starken Südwind begünstigt, ungeachtet des heftigen Feuerns aus den Forts, fast ohne allen Verlust durch die Dardanellen drang. Der Ueberrest der Flotte blieb auf der Höhe von Tenedos zurück. -- Nachdem die am Eingange des Kanals befindliche kleine Eskadre überfallen und zerstört war, legte sich die Flotte am 20. Febr. Abends, auf Kanonenschußweite, zwischen den Serail und den sieben Thürmen vor Anker. Von beyden Seiten giengen sogleich Parlamentairschiffe ab, und die Unterhandlungen dauern noch fort, obgleich am 27. Abends ein kleines Gefecht mit einer Abtheilung Türkischer Kanonierschaluppen Statt hatte, die von den Engländern zurückgetrieben, zum Theil in Brand gesetzt, und auf den Strand gejagt wurden. -- Die Vertheidigungsanstalten der Pforte, waren übrigens eben so umfassend, als rastlos sie betrieben wurden. An der Europäischen und Asiatischen Küste wurde eine zahlreiche Reihe von Batterien aufgeworfen, und mit einigen hundert Kanonen besetzt. Jeder Großbeamte der Pforte, (selbst der Reis-Effendi) hat seine angewiesene Stelle auf der Vertheidigungskette übernommen, der Großherr selbst hat diese Arbeiten durch seine persönliche Gegenwart angefeuert. Der Kapudan Pascha und der Defterdar des Seewesens, Aly Effendi, (einst Bothschafter in Paris) sind abgesetzt, und nach Rodosto verbannt. -- Die Stelle eines Großadmilen, erhielt hierauf der bekannte Algierische Seeoffizier, Seid Aly, -- Großsekretair der Admiralität wurde Hadschi Ibrahim Effendi, vordem Defterdar des Nizami Gedid. -- Die Eskadre aus dem Bosphor ist zurückberufen, und alle brauchbaren, zur Ausbesserung oder im Baue, im Arsenal befindlichen Schiffe, nach der Tophana boogsirt, zum Auslaufen bereit gehalten, und in gänzlicher Ermanglung der Matrosen, mit Janitscharen bemannt worden.

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Nachdem Admiral Duckworth 9 Tage vor Konstantinopel zugebracht, und die neuerlichen Unterhandlungen zwischen dem Brittischen Bothschafter Arbuthnot, und den Ministern der hohen Pforte sich zerschlagen hatten, brach die Englische Flotte am 1. März Morgens auf einmahl auf, und segelte bey starkem Nordwind, den obern Dardanellen und dem Eingange des schwarzen Meeres zu. Plötzlich aber wendete sie sich wieder, und nahm ihren Lauf quer durch das Meer von Marmora, an die Konstantinopel gegenüber liegende Asiatische Küste von Bursa. Bey der Insel Kalolimni legte sie sich vor Anker, und nahm Lebensmittel und frisches Wasser ein. Die aus dem Bosphor zurückgekommene Türkische Eskadre hat sich mit den, im Arsenal und in der Tophana gelegenen neu ausgerüsteten Schiffen vereinigt, und ist unter dem Oberbefehl des neuen Kapudan-Pascha, grossentheils mit Janitscharen bemannt, 15 bis 20 Segel stark, der Englischen nachgeeilt. Man sah allgemein der Nachricht von einem Seetreffen entgegen.

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Die Englische Flotte ist nicht, wie man es Anfangs vermuthen mußte, von der Asiatischen Küste des Meeres von Marmora zum zweytenmale vor Konstantinopel erschienen, sondern hat sich, ohne irgend eine weitere Feindseligkeit zu unternehmen, am 5. März wieder durch die Dardanellen, in den Archipel, auf ihre vorige Stazion bey Tenedos zurückgezogen. Der Grund dieses wichtigen Ereignisses, ist noch nicht hinlänglich bekannt.

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Quellen und Literatur.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Historischer Militair-Almanach des 16. 17. 18. und 19. Jahrhunderts. Mit besonderer Hinsicht auf das letztere, und den oesterreichischen Kaiserstaat. Mit 15 Portraits, für Freunde der neueren und neuesten Kriegsgeschichte von Johann Ritter von Rittersberg. Prag bei C. W. Enders 1825.
  • Wiener-Zeitung Nro. 42. Mittwoch, den 27. May 1807. ff.
  • Wiener-Zeitung Nro. 23. Sonnabend, dem 21. März 1807.
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