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Landung eines Korps von 1060 Franken unter dem General Humbert, in der Bay von Killala.Bearbeiten


(22 Aug.) [1]

Am 4 August lief ein fränkisches Geschwader von drei Fregatten und zwei Corvetten, unter dem DivisionsChef Savary, welches 1060 Mann LandungsTruppen unter dem General Humbert am Bord hatte, von Rochefort aus, und erschien am 21 an der nordwestlichen Küste von Irland. Das kleine fränkische TruppenKorps nahm nun sofort den Namen: Armee von Irland an, und landete am folgenden Tage in der Bay von Killala. Ehe noch die Landung ganz vollzogen war, rükte GeneralAdjutant Sarrazin, an der Spize der Grenadiers, auf die Stadt Killala (in der Grafschaft Mayo) los, und bemächtigte sich derselben. Von 200 Mann Engländern, die diesen Posten deken sollten, entkamen einige 20 durch die Moräste; die übrigen wurden zu Gefangenen gemacht oder getödet. Sarrazin ward auf dem SchlachtFelde zum BrigadenGeneral ernannt.

Am 24 August marschirte General Humbert selbst gegen die Stadt Ballyna an, die er nach einem leichten Gefechte einnahm. An diesem Tage gieng der DivisionsChef Savary mit seinem Geschwader wieder unter Segel, um nach Frankreich zurükzukehren.

Am 25 ward die kleine fränkische Armee durch einen Haufen Vereinter Irländer verstärkt, die sogleich bewafnet wurden. Abends gegen 8 Uhr zog sie nach Rappa, und mit Anbruch des folgenden Tages nach Balayna, von wo sie Nachmittags 3 Uhr aufbrach, und nach einem Marsch von 15 Stunden am 27sten, Morgens 6 Uhr, auf den Anhöhen rükwärts Castlebar (in der Grafschaft Mayo) eintraf.

Hier stand GeneralLieutenant Lake mit einem Heerhaufen von 5 bis 6000 Mann, grosentheils Miliz, in einer sehr starken Position.

General Sarrazin begann das Treffen mit einem Angrif auf den linken Flügel der Engländer; aber das kleine Korps, welches diesen Angrif unternahm, ward durch ein MusketenFeuer von mehr als 2000 Mann zum Weichen gebracht. Sarrazin eilte ihm an der Spize der Grenadiers zu Hilfe, und drängte die Engländer wieder zurük.

Sobald die fränkischen Truppen sämtlich angekommen waren, gebot General Humbert einen allgemeinen Angrif. General Sarrazin, an der Spize der Grenadiers, warf den rechten feindlichen Flügel, und nahm 3 Kanonen weg. BataillonsChef Ardouin trieb den linken Flügel in groser Unordnung nach Castlebar hinein. Die Chasseurs sprengten in die Stadt, und zwangen die Engländer sich daraus zurükzuziehen. Nach mehreren mörderischen Angriffen der Reiterei und Infanterie, die der General Sarrazin und der GeneralAdjutant Fontaine leiteten, wurden die Engländer aus allen ihren Positionen vertrieben, und über zwei Stunden weit verfolgt.

Diese Schlacht bei Castlebar kostete ihnen 600 Todte oder Verwundete und 1200 (nach den englischen Berichten 400) Gefangene, 10 Kanonen, 5 Fahnen, 1200 Flinten, und fast alles ihr Gepäke. Die Franken verloren, selbst nach den englischen Berichten nicht über 80 Mann. Der BrigadenGeneral Sarrazin, der im Gewühl der beiderseitigen Reiterei die Fahne des Regiments Frazer weggenommen hatte, ward auf dem Schlachtfelde zum DivisionsGeneral, und der GeneralAdjutant Fontaine zum BrigadenGeneral ernannt.

So war eine Handvoll Franken, in fünf Tagen, über zehn Meilen in's Innere der Provinz Connaught vorgedrungen, und hatte ihre Fortschritte schon durch einen glänzenden Sieg über die Engländer bezeichnet. -- Welche ganz andre Wendung würden die Angelegenheiten Irlands genommen haben, wenn dis Häufgen zwei oder drei Monate früher gelandet hätte!

Nun aber war die beiderseitige Macht zu sehr ausser allem Verhältniß. Lord Cornwallis hatte in gröster Eile ein ArmeeKorps von 8000 Mann zusammengezogen, mit dem er sich bei Athloue, am Fluß Shannon, lagerte. Von hier aus rükte er am 30 August nach Ballynamore vor, wo General Lake zu ihm stieß, der inzwischen gleichfalls mehrere Truppen an sich gezogen hatte. Die englische Armee war nun 15,000 Mann stark.

Noch stand General Humbert (in den ersten Tagen des Sept.) in Castlebar, wo er eine Regierung für die Provinz Connaugt angeordnet, und im Namen der Irländischen Republik acht Regimenter Infanterie, jedes von 1200 Mann, und vier Regimenter Reiterei, jedes von 600 Mann, auszuheben befohlen hatte. Bei der Annäherung einer solchen Uibermacht konnte er sich hier nicht länger halten. Die sogenannte "Armee von Irland" war, nach den bisherigen Gefechten, kaum mehr 900 Mann stark; und die Zahl der Vereinten Irländer, die sich zu ihm geschlagen hatten, belief sich, nach den englischen Berichten, in allem etwa auf 1500 Mann. Er brach daher von Castlebar auf, um sich mehr gegen Norden zurükzuziehen, und dort in einer, für ein so kleines Korps vortheilhaftern, Position die Ankunft der weitern Truppen aus Frankreich zu erwarten.

General Lake folgte ihm in EilZügen über Ballaghy nach, um seine Bewegungen zu beobachten; Cornwallis selbst rükte aus der Grafschaft Longford heran; General Nugent, der im nördlichen Irland stand, bedrohte die Fronte der kleinen fränkischen Armee.

Diese nahm ihren Rükzug mit solcher Schnelligkeit, daß Lake, der sie verfolgte, doch ihren Marsch nicht aufhalten konnte. Sie schien solchen anfänglich auf Sligo zu richten. Ein Korps von 400 Mann, das mit 12 Kanonen aus dieser Stadt vorrükte und in dem nahe liegenden Dorfe Coldony ihren NachTrab angrif, ward mit einem Verlust von 150 Todten, 10 Gefangenen und 2 Kanonen zurükgeworfen. Schon hatten die brittischen Truppen Sligo vollends geräumt, und in gröster Bestürzung erwartete man dort den nahen Einzug der Franken. Aber diese wandten sich nun rechts, durchzogen das Lehn Hamilton, giengen bei Ballintra über den Fluß Shannon, übernachteten am 7 Sept. in Cloone, und brachen am folgenden Tage von da weiter auf.

MapBattleBallinamuck1798 NLI

Nach einem ununterbrochenen Marsch von vier Tagen und vier Nächten war nun General Lake selbst auch am 8 Sept., Morgens 6 Ihr, in Cloone angekommen, von wo aus er den Franken immer auf gleicher Linie nachsezte. Seine VorTrab, der aus einer zahlreichen Reiterei bestand, die eine Kompagnie Fusvolk in der Gruppe hatte, traf endlich auf den fränkischen Nachzug, den er sofort angrif. Die Franken stellten sich unter einem lebhaften Artillerie- und KleinGewehrFeuer. General Lake ließ sie nun durch die inzwischen nachgekommenen Truppen in ihrer Position, bei Ballynamuck, angreifen. Sie schlugen sich bis die ganze englische Colonne auf dem SchlachtFeld eintraf. Nun musten sie der Uibermacht weichen, und ergaben sich zu Gefangenen. Ausser dem OberGeneral Humbert, dem DivisionsGeneral Sarrazin und dem BrigadenGeneral Fontaine, waren es in allem 96 Offiziere und 746 Gemeine. Sie hatten nicht mehr als 3 Vierpfünder, * und 5 PulverWagen. Die Irländer, die sich zu ihnen geschlagen hatten, zerstreuten sich nach allen Richtungen hin; viele davon wurden getödtet; 91 zu Gefangenen gemacht.

* Die den Engländern abgenommenen FeuerSchlünde hatten sie unterwegs zurükgelassen.

Die reissende Schnelligkeit, womit die Franken ihren Rükzug nahmen, und General Lake ihnen nachsezte, zeigt folgende merkwürdige Marschroute von Castlebar bis Ballynamuck.

Mitwoch, 5 Sept. nach Coloony, 35
Donnerstag, 6 -- nach Lehn Hamilton, 18
Freitag, 7 -- nach Ballintra, 20
Samstag, 8 -- nach Ballynamuck, 14
87 Irische Meilen,

d. i. ohngefähr 110 englische, oder 22 teutsche Meilen in vier Tagen!

In Dublin wunderte man sich nicht wenig, wie man die Handvoll gefangener Franken einbringen sah, die vierzehen Tage lang gegen 20,000 Mann brittischer Truppen beschäftigt, und ein so weite Streke von Irland durchzogen hatten. Auch erklärte General Humbert nachher zum grosen Misfallen der englischen Offiziere, öffentlich: "mit 15,000 Mann sollte es ihm etwas Leichtes gewesen seyn, ganz Irland zu erobern."

Die Franken liessen in der Grafschaft Mayo einen neuen Keim von Insurrection zurük; die Stadt Castlebar, die HauptSzene ihres Aufenthalts in Irland, ward von den vereinten Irländern mehrmals, wiewohl vergebens, angegriffen. Auch in der Nachbarschaft von Granard (in der Grafschaft Longford) war noch wahrend ihres Vorrükens ein Aufruhr ausgebrochen, aber sogleich wieder unterdrükt worden. Noch waren die Insurgenten im Besiz der Städte Killala und Ballyna, bis zum 23 Sept., wo sie durch den General Trench gänzlich geschlagen, über 600 getödtet, und die übrigen gezwungen wurden, sich auf Gnad' und Ungnade zu ergeben. Aber immernoch sezten zwei kühne ParteiFührer, Holt und Hacket, mit Glük und Hartnäkigkeit den kleinen Krieg in der Grafschaft Wicklow fort, die recht das eigenthümliche Terrain dazu war. -- Unter diesen Umständen konnte eine neue fränkische Landung in Irland noch immer grose Erschütterungen hervorbringen.

Daß solche zu erwarten sey, konnte man brittischer Seits schon daraus schliessen, weil, nach unterdrüktem Aufruhr in Irland, die Abschikung eines so kleinen Korps, wie das unter dem General Humbert, war, offenbar zweklos gewesen seyn würde, wenn es nicht blos Theil einer grösern Unternehmung hätte seyn sollen. Bald gab ein noch weit kleinerer Versuch dieser Vermuthung noch mehr Wahrscheinlichkeit.


Zeitungsnachrichten.Bearbeiten


Schreiben aus London, vom 31sten August. [2] Folgendes sind die letzten Berichte aus Irland; sie wurden gestern Abends unter den Freunden der Minister herumgegeben, und man kann sie als officiel betrachten.


Whitehall, den 30sten August.

Es sind in dieser Expedition Depeschen aus Dublin vom 26sten eingegangen. Der Generalmajor Hutchinson meldet darin aus Castlebar vom 25sten, daß die französischen, in Killala gelandeten Truppen nicht Landeinwärts marschi~t, und auch nur durch ein Paar dort herum wohnende Landleute verstärkt worden wären. Der Generalmajor H. rückte an der Spitze der königlichen Truppen, denen man überall den größten Beystand leistete, gegen den Feind vor. Noch ehe diese Berichte in Dublin anlangten, hatte sich der Lordlieutenant mit einem beträchtlichen Corps auf dem Canal nach Tullamore eingeschifft. Den 23sten befanden sich die französischen Fregatten in der Bay von Sligo. Am 25sten liefen die englischen Fregatten Diana, Cerberus und Shannon in Lough Swilly ein, und sobald man ihnen gesagt, wo der Feind hingesegelt wäre, kehrten sie sogleich um, spannten alle Segel auf, und steuerten nach Sligo zu. Den 24sten und die darauf folgende Nacht stürmte es gewaltig von W. und N. W. her. Das Linienschiff Repulse von 64 Kanonen, war ein Paar Tage zuvor durch einen Sturm von diesen Fregatten getrennt worden, und wurde stündlich in Loughswilly erwartet, wo man übereingekommen war, sich zu treffen.


Dublin, vom 25sten August.

Der gelandete Feind hat weiter keine Münze als Kupfer und Papier bey sich; auch sind sehr wenige Irländer zu ihm gestoßen. Es hat einige Scharmützel unter den Aussenposten gegeben, und wir haben etliche Mann verloren. Unsere Truppen nahen sich frohlockend. Hutchinson in Galway hat 6 Regimenter, und der General Taylor, welcher noch näher beym Feinde steht, hat über 1000 Mann. Die feindlichen Truppen blieben 2 Tage in der Bay, und ein kleines Fahrzeug, das sie mit sich brachten, lodete mit dem Senkley für sie. Der Bischof von Killala dachte, es wären Engländer, und machte ihnen seine Aufwartung, wurde aber unglücklicherweise bey ihnen zurückbehalten.


Portsmouth, vom 29sten August.

Alle als Flutschiffe ausgerüstete Kriegsschiffe lichten diesen Abend die Anker, mit Truppen, die nach Irland bestimmt sind. Der größte Theil der Regimenter, welche nach Indien segeln sollten, ist am Bord dieser Schiffe gegangen, und diesen Nachmittag wurden etliche Expresse nach Southampton und Winchester abgesendet, um die dortigen Regimenter in derselben Absicht hieher zu befehligen. Aus den Bewegungen hier muß man schließen, daß die Regierung weit wichtigere Nachrichten bekommen hat, als öffentlich bekannt worden sind.


Cowes, auf der Insel Wight, den 29sten Aug.

Gestern, am 28sten dieses, erhielten die 4000 Mann Truppen, welche mit der ostindischen Flotte segeln sollten, durch den Telegraph Befehl, am Lande zu bleiben. Vermuthlich wird man sie im Nothfalle nach Irland senden.


Folgende Gerüchten und Privatnachrichten finden sich in verschiedenen heutigen Blättern, sind aber völlig unverbürgt. "Man weiß bis jetzt noch nicht zuverlässig die Anzahl der gelandeten Feinde; aber sie belaufen sich wahrscheinlich nicht über 800 bis 1000 Mann, wovon 500 Offiziere, 200 Ingenieure und allerley Handwerksleute, und die übrigen Gemeine seyn sollen: so daß wahrscheinlich noch viele Gemeine nachkommen sollen, oder darauf gerechnet ist, daß die Einwohner jener Gegenden sich sogleich zu ihnen schlagen würden, und nur Waffen und Offiziere erwarteten. Sie haben viel grobes Geschütz, eine Menge Ammunition, und 16,000 Musketen, nebst Zubehör, mit sich gebracht. Daß die gewesenen Rebellen von ihrer Ankunft berichtigt gewesen, sieht man aus einem Belfaster Briefe, worin es heißt, daß in den letzten 10 Tagen vor dem Einbruche der Franzosen viele Landleute ihre Heimathen verlassen hätten, und nach Collnaugt gereiset wären. Nicht Kilmaine, sondern Humbert ist der commandirende General der Franzosen. Sie sollen Ballina genommen haben. Am Abend, als die Nachricht von diesem Einfalle in Dublin anlangte, wurde sogleich die Yeomany versammelt, welche mit der größten Bereitwilligkeit zusammen kam. Die französischen Fregatten eilten, sobald die Truppen gelandet waren, wieder in See; sie haben aber von großem Glücke zu sagen, wenn sie entkommen, weil ausser den 3 oben genannten englischen Fregatten, auch der Admiral Kingsmill von der Mittagsküste Irlands ihnen eine Eskadre nachgeschickt hat. Ein Brief sagt: Die Musketen, welche die Franzosen mitgebracht haben, beliefen sich auf 60,000. Die Grafschaft Cork, Meath und Cavan sollen wieder Miene zum Aufstand machen, insonderheit soll Bandon in Cork voller Unzufriedenheit seyn.


Die Belfaster Kaufleute wollen nicht mehr das irländische Bankpapier zur Bezahlung annehmen, wie sie vorher beschlossen hatten, weil die Güterbesitzer und deren Agenten es nicht anders, als mit einem Disconto passiren lassen. -- Die Musterung im Phönixpark unterbleibt natürlich, bis man weiß, ob die gelandeten Franzosen von den rebellischen Eingebornen Beystand zu hoffen haben, oder nicht. -- Kein Rebellenanführer, um dessentwillen sich künftighin etwa noch Blutvergießen ereignen sollte, wird Pardon erhalten. Wer Verzeihung von der Krone erwartet, muß ungesäumt darum nachsuchen. -- In den nördlichen Distrikten hat der Generalmajor Nugent den Rebellen auf dieselben Bedingungen Verzeihung angeboten, auf welche die Staatsgefangenen in Dublin sie erhielten.


Die häufigen Empörungen auf den englischen Kriegsschiffen sind lediglich den vielen verbündeten Irländern beyzulegen, welche man im vorigen Jahre auf die Flotte aufgenommen hat. Man rechnet, daß ihrer nicht mehr, als 8000 angeworben worden sind.


Das Corps der Marinen wird ansehnlich verstärkt.

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Schreiben aus London, vom 4ten September. Der General Lake, welcher wider die bey Killala gelandeten Franzosen anrückte, hat sich mit einigen Verluste zurückziehen müssen, wie aus folgendem officiellen Berichte erhellt:

Schloß zu Dublin, den 29sten August.

"Erlauben Sie mir, in der Abwesenheit des Lordslieutenants Ihnen für Se. Gnaden, den Herzog von Portland, zu berichten, daß die Franzosen früh den 27sten d. den General Lake bey Castlebar, ehe er seine Truppen versammeln konnte, überfielen und nöthigten sich zurückzuziehen. Der General meldet, sein Verlust sey zwar nicht beträchtlich gewesen, aber er habe 6 Kanonen zurücklassen müssen. Aus einem Briefe des Lordslieutenants, der gestern einlief, ersehe ich, daß die Franzosen bis nach Tuam vorgedrungen sind. Se. Excellenz versammelte die Tuppen in Athlone. Ich habe die Ehre zu seyn xc.

(An Hrn. William Wickham xc.) Castlereagh.


Gestern war folgende officielle Bekanntmachung in Lloyd's Caffeehause angeschlagen.

Schloß zu Dublin, die 30sten August.

"Heute früh sind vom Lordlieutenant aus seinem Hauptquartier zu Athlone Nachrichten eingegangen, aus denen es sich ergiebt, daß Se. Excellenz diesen Morgen mit einer ansehnlichen Macht auszurücken Willens war, um mit dem Feinde sobald als möglich zu schlagen. Letzterer ist, so viel man bis jetzt weiß, noch nicht weiter, als nach Castlebar vorgedrungen. Der Generallieutenant Lake, welcher in Tuam war, wird zum Lordlieutenant stoßen. Der Brignadier-General Taylor steht in Boyle."


Der Herzog von Portland hat heute einen Brief an den Lordmajor geschickt, und ihm gemeldet, daß er keine spätere Nachrichten aus Irland erhalten hätte, als vom 30sten August.


Es sind eine Menge Privatbriefe aus Irland angekommen, aus denen man Auszüge in den Zeitungen lieset. Jedoch enthalten sie viele unzuverlässige Gerüchte, wofür sie selbst nicht gut sagen wollen. Folgende Umstände scheinen die merkwürdigsten: Der General Lake, welcher Sonnabends den 25sten August Dublin verließ, kam folgenden Abend in einen Dorfe bey Castlebar an, wohin er die Truppen der ganzen Gegend beordert hatte; allein, da viele von diesen weit zu marschieren hatten, kamen sie zu spät an, und Lake wurde vom Feinde, der den Vorsprung hatte, angegriffen, als sich die königlichen Truppen vereinigen wollten. So gelang es dem Feinde leicht, die Engländer zu zerstreuen. Ein anderer Brief meldet, die Franzosen hätten sich folgender List bedient: Sie thaten einen verstellten Angriff, hatten etliche ihrer Soldaten in Bauerröcke verkleidet und ergriffen bald die Flucht. General Lake hielt dafür, sie flöhen wirklich, setzte ihnen eilig nach, und dachte, das feindliche Lager können ihm nicht entgehen. Aber kaum hatten die Franzosen ihr Lager erreicht, als die verfolgten Truppen das Feuer einiger entlarvten Batterien, die man hinter aufgeschlagenen Zelten und Rüstwagen versteckt hatte, empfiengen, und in ganzen Schaaren zu Boden stürzten. Die Frazer Fencibles setzten sich zu erst auf flüchtigen Fuß, und ihnen folgte schnell ein irländisches Milizregiment nach dem andern Lord O--d, Oberster der Kilkennymiliz, wollte die Flucht hemmen, und schoß mit eigner Hand 8 von den Flüchtlingen. Der General Lake wurde selbst aufs gefährlichste verwundet, und wäre beynahe zum Gefangenen gemacht worden. Sein Generaladjutant wurde auf die Stelle erschossen. Die königlichen Truppen sollen 800 Mann eingebüßt haben, dietheils getödtet, theils gefangen genommen worden sind. Die Franzosen verloren an 70 Mann. Weil sich unter den englischen Gefangenen viele Offiziere befanden, schickte die Franzosen 2 Mann mit einer Friedensfahne an den General Lake, um sie auszuwechseln; aber die beiden Franzosen wurden von einem Trupp königlicher Soldaten erschossen, worüber sich der Französische General bey dem Marquis Cornwallis beklagt hat, der sogleich den Vorfall aufs schärfste untersuchen ließ. -- Der Bischof von Killala, welcher immer noch ein Gefangener der Franzosen ist, schreibt folgendermaßen: "Der Feind behandelt mich mit der größten Achtung und Artigkeit; aber meine Kenntniß des französischen fällt mir ausnehmend beschwerlich, weil ich ohne Aufhören Dollmetschen muß. So viel ich höre, bezahlen die Franzosen reichlich für alles, was sie kaufen. Sie scheinen eine Menge englischer Guineen bey sich zu haben. Wenn sie ein Pferd brauchen, lassen sie es von 2 Friedensrichtern schätzen, bezahlen es sogleich, und lassen sich eine Quittung dafür ausstellen." -- Die Franzosen haben die Güter des Lord Tyrawly geplündert, und 120 Rinder hinweggetrieben. Sie sind jetzt von allen Seiten umringt. Cornwallis marschiert wider sie mit 8000 Mann, Lake hat 4000, und Taylor 3000. Es ist gänzlich ungegründet, daß 2 Milizregimenter zum Feinde übergegangen wären; aber mehrere Berichte sagen, daß ein schottisches und zwey irländische Regimenter aus Feigherzigkeit davongelaufen wären.

In Dublin ist wieder alles auf den Fuß gesetzt, wie während der Rebellion. Alle Häuser müssen um 9 Uhr Abends geschlossen seyn, und früh vor 5 Uhr darf sich niemand auf den Straßen betreten lassen. Starke Runden zu Fuße und zu Pferde patrouilliren in der Stadt, und alle Wachen sind verdoppelt. Die Heerstraßen, welche nach der Hauptstadt führen, sind mit flüchtenden Familien bedeckt, die in Dublin Schutz suchen. Aus Wicklow sind etliche Couriere eingetroffen; ob aber gleich die Nachrichten, welche sie mitbringen, nicht öffentlich in Dublin bekannt gemacht worden sind: so schließt man doch, daß sie von ernsthafter Art seyn müssen, weil eine Menge Ammunition unter starker Bedeckung dorthin abgegangen ist.

Das Lager bey Lehannstown ist aufgehoben, und alle Truppen sind nach Dublin marschiert. Lord Cornwallis wird überall im Lande mit Frohlocken aufgenommen; man spannt die Pferde aus, und zieht seinen Wagen mit Jauchzen fort. Es heißt, er wolle im Nothfalle alle Brücken über den Shannon abbrechen lassen, und dem Feinde Connaught Preis geben. -- Unweit Nemport hat man zur See ein heftiges Canonenfeuern gehört, und erwartet daher augenblicklich Nachrichten von einem Seetreffen.

Killala ist kein beträchtlichtr Hafen; er hat eine Barre, welche Schiffe von großen Lasten am Einlaufen hindern. Ballina, welches der Feind inne hat, liegt 20 Meilen von Sligo. Bey Ballifaredore, zwischen diesem Städten, ist ein beschwerlicher Paß. Ein Fluß ergießt sich dort in die See, nnd wenn die Brücke abgerissen würde, so müßte es dem Feinde beynahe unmöglich fallen, dort seinen Marsch schnell fortzusetzen.

Die 3 Französischen Fregatten sind vermuthlich unsern Schiffen entgangen, weil die ersteren einen Vorsprung von 100 Seemeilen hatten, wie ein Belfaster Brief meldet. Einem dunklen Gerüchte zufolge, ist bey Kinsale ein Französisches Schiff genommen, welches 1000 Landungstruppen am Bord hatte.

Sobald die Franzosen gelandet waren, kleideten sie 500 Landleute. -- Auf den Bergen der Grafschaft Wicklow sollen die Rebellen unter einem gewissen Holt in beträchtlicher Stärke seyn.

Ueber die Menge der Eingebornen, welche zu den Franzosen gestoßen seyn sollen, ließt man die widersprechendsten Nachrichten. Im Herold wird die Macht des Feindes und der Rebellen auf 18,000 angegeben, welches höchst unwahrscheinlich ist.

Sobald die Landleute in der irländischen Grafschaft Farmanagh hörten, daß die Franzosen gelandet wären, ließen sie die Erndte sogleich liegen, womit sie eben beschäftigt waren, und giengen nach Killala zu in großer Menge.


Hamburg, den 13ten Sept. Die zwey letzten englischen Briefe von 4ten und 7ten d. enthalten von der Expedition der Franzosen in Irland eine große Menge von Nachrichten, und vielleicht auch die letzten, wenn die Nachricht der neuesten gegründet ist. Sie ist folgende:

Diesen Nachmittag stand folgende Nachricht in Lloyds-Kaffeehause angeschlagen: Ein so eben aus Cork eingelaufener Brief enthält die Nachricht, daß eine der Fregatten, welche die Französischen Truppen in Killala gelandet, genommen ist, und, gerade als der Brief geschlossen werden sollte, in den Corker Hafen gebracht worden. Ferner meldet ein Brief aus Liverpool, vom 5ten dieses, das Marquis Cornwallis die Franzosen angegriffen und geschlagen, sodann aber sein Heer in fünf Divisionen getheilt, die Franzosen umzingelt, und sie alle zu Gefangenen gemacht habe. Diese Zeitungen wurden einem aus Dublin segelnden Schiffe von einem Accise-Cutter mitgetheilt. Mehrere Dubliner Briefe vom 3ten Sept. kommen darin überein, daß die Franzosen dem Lord Cornwallis das Anerbieten gethan hätten, sich zu ergeben, wenn er die Irländer, welche zu ihnen gestoßen wären, sogleich pardonniren wollte; welches er jedoch abgeschlagen habe.

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London, vom 14ten Sept.

Schreiben des General-Lieutenants Lake an den Capitain Taylor, Privat-Secretair des Vicekönigs; datirt im Lager bey Ballimanuk, den 8ten Sept.

Mein Herr!

"Ich habe die Ehre, Ihnen für Se. Excellenz, den Vicekönig, die Nachricht zu überschikken, daß ich bey meiner Ankunft zu Ballaghy fand, daß die Französische Armee durch diesen Ort von Castlebar her marschiert sey. Ich folgte selbiger sogleich um ihre Bewegungen zu beobachten. Oberstlieutenant Crawford, der meine Avantgarde kommandirte, welche aus Detaschements von Hompesch und der ersten Fencible-Cavallerie bestund, verfolgte die feindliche Arrieregarde mit einer solchen raschen Thätigkeit, daß sie mit nicht entwischen konnte, obgleich sie alle Pferde aus der Gegend mit fortnahm."

Nach einem sehr beschwerlichen Marsche von vier Tagen und vier Nächten traf meine Colonne heute früh um 7 Uhr zu Cloone ein. Sie bestand aus Carabiniers, aus Detaschements verschiedener leichten Dragoner unter Kommando des Obersten Chapmann, der Oberstlieutenant Maxwell, der Grafen von Roden und des Capitains Karr; aus dem 3ten Bataillon leichter Infanterie, aus verschiedenen Militzen und aus des Prinzen von Wallis Fencible-Regiment Infanterie, unter Kommando des Oberstlieutenants Innes; aus dem 64. Regiment xc. Zu Cloone erhielt ich den Auftrag, den Feind in eben dieser Richtung zu verfolgen, während Se. Excellez, Lord Cornwallis, an der andern Seite vorrückte, ihn aufzufangen. Ich marschirte also vorwärts, nachdem ich eine leichte Compagnie, die hinter den Dragonern aufsitzen mußte, detaschiert hatte, die feindliche Arriergarde zu beunruhigen."

"Als Oberstlieutenant Crawfurd die französische Arriergarde einholte, forderte er sie auf, sich zu ergeben. Da sie aber auf diese Aufforderung nicht achtete, so griff er sie an, worauf ungefähr 200 französische Infanteristen ihre Waffen wegwarfen, in der Meinung, der Rest des Corps würde dasselbe thun. Kapitain Pakkenham, Kommandant der Artillerie, und der General-Major Craddock näherten sich dem Feinde. Dieser aber machte sogleich ein Feuer aus Kanonen und Musketen, wodurch General Craddock verwundet war. Hierauf befahl ich dem 3ten Bataillon leichter Infanterie, unter Kommando des Obristlieutenants Innes, vorzurücken, und griff die feindliche Stellung an. Das Gefecht dauerte ungefehr eine halbe Stunde, und als sich hierauf der Rest meiner Kolonne zeigte, ergaben sich die Franzosen auf Discretion. Die Rebellen, welche auf allen Seiten hinflohen, haben ausserordentlich gelitten."

"Das Betragen der Kavallerie war vortrefflich. Das 3te leichte Bataillon und ein Theil der Aragh-Miliz (blos diese Infanterie kam zum Gefecht) hielten sich sehr tapfer und verdienen meinen wärmsten Dank. Das einsichtsvolle Betragen des Oberstlieutenants Innes trug viel zu unserm glücklichen Erfolge bey. Ueberhaupt haben sich alle Offiziers und Gemeine vortrefflich gehalten. Obgleich General Craddock verwundet war, so wollte er doch nicht das Schlachtfeld verlassen. Ich kann diesen Brief nicht schliesen, ohne zu bezeugen, wie sehr wir der Einsicht und der Thätigkeit des Oberstlieutenants Crawfurd unsern glücklichen Erfolg zu danken haben, und ich bitte im Erlaubniß, ihn als einen höchverdienten Offizier zu empfehlen. Ich habe die Ehre xc.

G. Lake.


London, von 14ten Sept. Nach neuern Berichten sollen 1060 Franzosen gelandet seyn; 260 sind in den verschiedenen Treffen umgekommen, und 800 haben die Waffen niedergelegt. Die Irländer, die zu den Franzosen gestoßen waren, sollen nicht über 1500 Mann betragen haben. General Humbert hatte vier Rebellen wegen Plünderung und Insubordination henken lassen. Dies entfernete viele Rebellen von ihm.

Kaum hatten die Franzosen in Irland einen Fuß breit Landes inne, so gaben sie sich schon das Ansehen eines Eroberers, und schrieben den Irländern Gesetze vor. Sie errichteten ein Provisional-Gouvernement für die Grafschaft Connaught, von dessen Einrichtung der Oberstlieutenant Crawfurd folgende Verordnung in Castlebar vorfand, welche unsere Regierung selbst hat publiciren lassen:

Freyheit, Gleichheit. Gegeben im Hauptquartier Castlebar, den 14ten Fructidor (31sten August) im 6ten Jahre der einen und unzertrennbaren Französischen Republik.

Der General Humbert, oberster Befehlshaber der der irländischen Armee, wünscht für die Provinz Connaugt so geschwind als möglich eine Administration zu organisiren, und verordnet daher folgendes: 1) Das Gouvernement von der Provinz Connaugt soll bis auf fernere Befehle zu Castlebar seinen Sitz haben. 2) Das Gouvernement soll aus 12 Gliedern bestehen, die der oberste Befehlshaber der Französischen Armee ernennen wird. 3) Der Bürger Johann Moore ist zum Präsidenten der Provinz Connaught ernannt. Ihm ist hauptsächlich aufgetragen, die Glieder des Gouvernements zu wählen und zusammen zu berufen. 4) Das Gouvernement soll sich sogleich mit der Organisirung der Miliz in der Provinz Connaught beschäfftigen, und die Französische und Irländische Armee mit Lebensmitteln versehen. 5) Es sollen 8 Regimenter Fußvolk, jedes 1200 Mann stark, und vier Reuterregimenter jedes von 600 Mann, errichtet werden. 6) Das Gouvernement soll alle die, welche Waffen und Kleider erhalten haben, und in 24 Stunden sich nicht zur Armee begeben, für Rebellen und Vaterlandsverräther declariren. 7) Ein jeder, von 16 bis zum 40sten Jahre, ist im Namen der Vaterlandes aufgeboten, sich sogleich in das Französische Lager zu begeben, und in Masse gegen den gemeinschaftlichen Feind zu agiren xc.

Der Oberbefehlshaber Humbert.


Der Neuernannte Bürger-Präsident, Joh. Moore, ist sogleich, nachdem die königlichen Truppen Castlebar besetzt hatten, in seinem Bette aufgehoben und gehenkt worden.


In der Grafschaft Westmeath und in einigen andern hat es das Ansehen gehabt, als ob das Volk den Versprechungen der Franzosen das Ohr leihe, und man erwartete jeden Augenblick die Nachricht eines neuen Aufruhrs. Die Bürger-Miliz hielt aber die unruhigen Köpfe noch im Zaume, und wo sich einige versammelten, da eilten sie hin und zerstreueten sie jedesmal. Nun da die Franzosen gezwungen worden sich auf Discretion zu ergeben, bleibt den Aufrührern nichts übrig, als still und ruhig zu seyn, und nach und nach dürfte die Gährung aufhören, besonders seitdem drey von ihrem Direktorium anerkannt haben, daß alles, was die geheime Committee in Ansehung ihrer berichtet habe, der Wahrheit völlig gemäß sey.

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Schreiben aus London, vom 21sten Sept. Diesen Abend geht das Gerücht, das die Französische Flotte aus Brest gelaufen sey, (gerade, da Bridgeports Flotte in unsern Häfen ist.)


Trotz dem Anscheine, daß die Rebellen überall zerstreuet sind, und nur wenig mehr zu unternehmen wagen, kommen doch immer noch Truppen nach Dublin. Es scheint daher, daß die Regierung eine neue Landung befüchte.


Heute früh langte eine Post aus Dublin an, welche Briefe aus Dublin vom 17ten dieses mitbrachte.

Die Französischen Gefangenen waren auf dem großen Canale in Dublin angelangt, und hatten sich sodann auf Transporten eingeschifft. Sie wurden von etlichen ihrer Offiziere begleitet, denen man erlaubt hatte, ihre Degen anzustecken.

Vorigen Sonnabend wurde eine beträchtliche Anzahl Truppen aus Dublin nach der Grafschaft Wicklow gesandt, um einen Haufen Rebellen zu zerstreuen, der sich dort gesammelt hatte. Diese Truppen (sagen Privatbriefe) stießen vorigen Sonntag am Fuße eines Berges unweit Liala in der Grafschaft Wicklow auf den Rebellen Holt und seine Rotte, welche, nach einem kurzem Treffer geschlagen wurde; Holt fiel in die Hände der erstern, und wurde auf der Stelle aufgehenkt. Als etliche andere Rebellen, welche auf dem nahen Berge Houth standen, die Niederlage ihrer Freunde sahen, schickten sie den Kapitain Jones, den sie Tags zuvor bey Killiney in einem Scharmitzel gefangen genommen hatten, und ließen den Vorschlag thun, daß sie sich ergeben wollten, wenn man sie pardonirte. Lord Cornwallis nahm, nach seiner gewöhnlichen Leutseligkeit ihre Uebergabe auf die Bedingung an, daß sie ihre Gewehre auslieferten, und den Eid der Treue leisteten.


Nach frühern Nachrichten griffen die Rebellen am 17ten dieses Castlebar an, wurden aber zurückgeschlagen. -- Ausser Holt sind auch die Rebellen-Anführer Blake und Odout gefangen und gehenkt worden.


Ganz unvermuthet erhielten wir dießmal die Französischen Blätter so früh, daß wir sie gestern bereits bis zum 17ten hatten, und bereits davon unterrichtet sind, daß Nelson die Touloner Flotte geschlagen habe.


Man sagt die Regierung werde allen jetzt in Irland befindlichen englischen Milizregimentern erlauben, dort die Winterquartiere zu beziehen.


Durch die Auswechselung der Gefangenen, welche nun zur Richtigkeit gebracht worden ist, erhält England ungefähr 4000 tüchtige Seeleute zurück.

Quellen.Bearbeiten

  1. Europäische Annalen Jahrgang 1798 von D Ernst Ludwig Posselt. Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1798.
  2. Der Bote aus Thüringen. 1798.
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