Stellung der grossen Armee in Deutschland.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1]
Das Journal de Paris v. 12. Sept. theilt folgende Notiz über die Stellung der grossen Armee in Deutschland mit:

Die große Armee, unter den Befehlen des Kriegsministers Prinzen Alexander Berthier, dessen Hauptquartier noch immer zu München und Ulm ist, besteht gegenwärtig aus folgenden Corps:

I. Das Corps des Marschalls Augereau (Hauptquartier Frankfurt). Es hat die beyden Maynufer und die Ufer der Lahn inne, dehnt sich am linken bis an die Ufer der Sieg, und am rechten bis an die des Nekars aus. Ein Theil seiner Truppen cantonnirt an den Gränzen des Churfürstenthums Würzburg.

II. Das Corps des Marschalls Bernadotte (Hauptquartier Ansbach). Es hat das Fürstenthum Ansbach, die Stadt Nürnberg mit ihrem Gebiete, und das Fürstenthum Bamberg inne.

III. Das Corps des Marschalls Mortier (Hauptquartier Bischofsheim). Es hält den westlichen Theil des Fränkischen Kreises.

IV. Das Corps des Marschalls Davoust (Hauptquartier Oettingen). Es besetzt ganz Niederschwaben auf dem linken Donauufer, so wie das Fürstenthum Eichstädt.

V. Das Corps des Marschalls Ney (Hauptquartier Memmingen). Es besetzt ganz Oberschwaben auf dem rechten Donauufer bis an die Gränzen der Schweiz, Vorarlbergs und Tyrols.

VI. Das Corps des Marschalls Soult (Hauptquartier Passau). Es besetzt Nieder-Bayern, das Fürstenthum Passau, und die Oberpfalz.

VII. Die Cavalleriecorps, welche gegenwärtig den verschiedenen Armeecorps zugetheilt sind, siehen nicht mehr unter einem besondern Chef.

VIII. Das Corps des Marschalls Lefebvre (Hauptquartier Augsburg) macht gegenwärtig eine Art von Reservecorps aus.


Rückmarsch der grossen Armee aus Deutschland.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[2]
Ein unterm 12. Septemrer erschienener Befehl des Kriegsministers enthielt folgende Verfügungen:

IV. Corps: Der Stamm (les cadres) der vierten Escadrons des 8. Hussaren-, des 11., 16. und 22. Jägerregimente brechen aus ihren Cantonirungsquartieren den 17. Sept. auf. Sie nehmen ihr Quartier am 17. zu Vilsbiburg, am 23. zu Augsburg, am 28. zu Ulm, am 5. Oct. zu Rastadt, am 7. zu Straßburg.

Zweyte Division schwere Cavallerie: Die Cadres der vierten Escadron des 1., 5., 10., 11. Cuirassierregiments brechen am 18, aus ihren Cantonirungen auf; Quartier: am 18. Straubing, am 20. Landshut, nachher wie oben, 10. Oct. Straßburg.

Zweyte Division Dragoner: Die Cadres der vierten Escadrons des 5., 8., 9., 12., 16. und 21. Dragonerregiments brechen am 18 auf. Quartier: am 18. Amberg, 23. Donauwerd, 29. Heilbronn, 5. Oct. Straßburg.

V. Corps: Die Cadres der siebenten Füsiliercompagnien des 100. und 103. Regiments brechen den 18. auf; Quartier: am 18. Schweinfurt, 20. Würzburg, u. s. w. auf dem Etapenwege des ersten Armeecorps; 27. Sept. Mainz.

V. Corps: Die Cadres der vierten Escadr ns des 9., 10. Hussaren des 13. und 21. Jägerregiments brechen von Schweinfurt den 19. Sept. auf, und kommen am 27. zu Mainz an.

VI. Corps: Der Cadre des dritten Bataillons des 76. Linien-Infanterieregiments bricht von Ulm am 20. Sept. auf, und kommt auf dem Etapenwege am 30. zu Straßburg an.

Die Cadres der vierten Escadrons des 3. Hussaren- und 10. Jägerregiments brechen auf: 18. Sept. Waldsee, 21. Möskirch, 26. Freyburg, 30. Straßburg.

Zweyte Dragonerdivision: die Cadres der 4. Escadrons des 3., 6., 15., 11., 13. und 22. Dragonerregiments brechen am 20. Sept. auf. Quartier Donaueschingen, am 26. Straßburg.


Depots.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[3]
Kaiser Napoleon erließ zu Würzburg den 3. Oct. folgenden Tagesbefehl:

"Der Kaiser ist im Hauptquartier zu Würzburg angelangt. Se. Majestät haben mit Vergnügen die Thätigkeit bemerkt, welche die verschiedenen Corps der grossen Armee angewendet haben, um sich Jedes in seine Stellung zu begeben. Der Kaiser verordnet Folgendes: Jeder der H.H. Marschälle wird sein Armeecorps mustern; er wird aus der genesenden oder ermüdeten Mannschaft ein Depot bilden, er wird zu dessen Commando nachstehend benannten Orten aufbrechen lassen. Das Depot des I. Corps nach Kronach, das des III. nach Kronach, das des IV. nach Forchheim, das des V. in die Citadelle von Würzburg, das des VI. nach Forchheim, das des VII. in die Citadelle von Würzburg, das der Division des Generals Düpont in d e Citadelle von Würzburg. Alle kleinen Depots der Cavallerie, das heißt Alles, was marode ist, und nicht mitkommen kann, wird in der Nachbarschaft von Forchheim cantoniren, und sich, wenn der Fall einträte, in diesen Platz werfen. Der Großherzog von Berg wird einen General zum Commando dieser Depots ernennen.


Generallieutenants.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[4]

Frankreich.

Es heißt, daß 3 Generallieutenants creirt werden dürften, welche unter dem unmittelbaren Befehle des Kaisers die Direction über 3 Armeen, in welche die grosse Armee vertheilt wird, führen sollen. Man nennt als solche Generallieutenants bereits den Großherzog Joachim von Berg, und den Fürsten von Pontecorvo.


Ueber den Geist der Französischen Armeen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[5]

Ein Schreiben aus F.... vom 6. April 1806.

Während den vierzehn Kriegsjahren, wo ich hier in den Epochen der neuern Geschichte Französische Truppen sah, bemerkt ich nie eine so große Verschiedenheit, in dem Aeußern und Innern, als nach dem siegreichen Feldzuge in Mähren -- Heute werde ich Ihnen nur die Hauptzüge davon skizziren.

Die ganze Nation ist gleichsam martialisirt. Alles trägt den Knebelbart und Favoriten; sogar die Commissäre und sogenannten Leute von der Feder. Man wünscht neue Landkriege, ja Einige sogar die mißliche Expedition nach den Brittannischen Inseln. Der jüngste Conscribirte vergißt neben Seinen geübten Kriegs-Camaraden die heimischen Fluren, exercirt mit der größten Heiterkeit täglich mehrere Stunden, unterwirft sich der so häufigen Prison-Strafe, und dem Zwang des mühsamen Dienstes. In Nebensachen und außer dem Dienste ist er desto zwangloser. Murren und Desertion sind seltener, wie jemals. Mancher Soldat lernt kunstmäßig fechten, wovon man bei den öffentlichen Exercitien guten Proben sah. Auf den Sammelplätzen beim zweimaligen Appell sieht man Schäkereyen und Muthwillen, im Ringen, Rauffen und Springen. Manchmal wird freilich der Scherz ernsthaft, und dann entscheiden Duelle oder Ehrengerichte zwischen den Uneinigen. Das 7te Armee-Corps hatte in sechs Monaten keinen Sold empfangen, und doch hatte jeder seine Trostgründe für diese Entbehrniß. -- Diejenigen, welche der Schlacht von Austerlitz beigewohnt hatten, thaten sich vorzüglich hierauf zu gute; mancher rühmte sich jedoch dessen, der nicht dort mitkämpfte. Dabei bleibt auch der martialische Neu-Franzose stets artig gegen das schöne Geschlecht, und zwar selten ohne Erwiederung Beim Abzug eines Regiments zeugt die zahlreiche weibliche Begleitung der niedern Klasse von ihrer Thätigkeit, auch in diesem Fache.

Nun auch die Rückseite der Medaille. Die Ansprüche auf gute Wohnung und Kost sind durch diesen beispiellosen Feldzug außerordentlich vergrößert. Dejeuné à la Fourchette, guter Bordeaux Wein, Rum, Anisette zum Kaffee u. dgl. waren an der Tagesordnung, daher die Einquartierungs-Lasten drückender, wie je, wurden. -- Unter den Krankheiten hatte die Krätze so überhand genommen, daß von der Garnison 480 allein im Hospital waren. -- Auch ist die Ungleichheit in den Unterkleidern der Officiere und Soldaten ein Mißstand bei dem jugendlichen und frischen Ansehen der Mannschaft; Pantalons aller Arten und Farben. Stiefeln, Gilets und Halstücher sind ganz buntschäckigt.

Sehr tauschend ist die Benennung von Voltigeurs, weil wenige diese Fertigkeit erlernt haben. Diese Einrichtung war eine Maaßregeln des großen Feldherrn, um flinke Leute von kleinerer Statur anzubringen.

Ungewohnt für ruhige Einwohner ist das beständige Pfeifen und Trommeln, welches bei den mindesten Veranlassung des Dienstes früh und spät und zu jeder Stunde geschieht; angenehmer dagegen die wohlbesetzte Regiments-Musik.

Das Ehrenzeichen des Adlers ist unter den Officieren so häufig, daß außer in der Ehre nur in der Pensions Beziehung, der Nutzen liegt. Im Generalstaabe pflegt man es vom Obersten bis zum Untersten zu haben.

Gefängniß-Strafe ist fast die einzige, aber auch gäng und gebe. Da die Desertion selbst in das Innere äußerst selten ist, so werden beim zweiten Fall dem Deserteur vor der Fronte des Regiments die Rabatten abgerissen, und dann derselbe einem Gensd'arme übergeben, der ihn auf die Galeeren bringt. Die Todes-Urtheile werden gewöhnlich in einem andern Corps, als wo die Verurtheilung geschah, sehr in der Stille vollzogen.


Zeitungsnachrichten.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1806]

[6]

Lechfuß 25. April.

In der Stellung der franz. Armeekorps ist noch keine Veränderung vorgegangen. Marschall Soult hat sein Hauptquartier noch in Passau, Marschall Ney in Memmingen, Marschall Bernadotte in Ansbach, Marschall Davoust in Ellwangen und Gen. Vandamme in Landshut. Aus Mangel an Fourage, der sich in mancher Gegenden stark zeigt, haben obige Korps ausgedehntere Kantonirungs-Quartiere genommen. Auch das Hauptquartier der großen französischen Armee befindet sich noch immer in Ulm.

[7]
Frankreich.

Der Kaiser hat einige seiner Aides de Camp nach den Gränzen an die Stellen beordert, wo die Corps der grossen Armee aus Deutschland herüberkommen sollen, um sie zu empfangen und zu mustern. General Rapp hat diesen Auftrag in Straßburg.

[8]
Frankreich..

Das Kaiserl. Amtsblatt vom 23. Jul. enthält folgenden Auszug: 2. Die Feste für die siegenden Armeen, die auf den 15. August angesetzt waren, werden definitif auf den Sept. verschoben, um der grossen Armee Zeit zu lassen, sich nach Paris zu begeben.

[9]
Frankreich.

Das Amtsblatt vom 25. Jul. enthält folgenden Artikel: "Es waren ins Innere des Reichs Befehle abgefertigt worden, um die verschiedenen Depots der Corps in Marsch zu setzen, und sie zur grossen Armee zu schicken, in der Absicht, alle Regimenter in ganz completen Stand zu bringen. Aber sogleich nach Unterzeichnung des Friedens mit Rußland schrieb der Kaiser dem Kriegsminister ein Billet, worin er ihm anzeigte, daß alle Truppenbewegungen aus dem Innern nach Deutschland zu suspendiren seyen."

[10]
Frankreich.

Der Rückmarsch der grossen Armee aus Deutschland über den Rhein wird mit aller Anstrengung eingeleitet, und zuverlässig in der ersten Hälfte des Septembers vor sich gehen.

[11]
Frankreich.

Nach allen Pariser-Journalen sind bereits aus dem Kriegsministerium in die östlichen Departements die Befehle wegen Verpflegung der aus Deutschland nach Paris zurückkehrenden Truppen ergangen. Jedes der drey Lager, bey Meudon, bey Charenton, und bey St. Denis, soll aus 50,000 Mann bestehen.

Sämmtliche Französ. Truppen der grossen Armee haben ihre Marschroute bekommen. Das Corps des Marschalls Ney wird über die Brücke von Neubreysach den Rhein passiren. Die Corps der Marschälle Mortier, Bernadotte und Augereau werden über die Brücke von Maynz zurückkehren. Das Corps des Marschalls Soult und die verschiedenen Cavalleriereserven über die Brücke von Straßburg; das Corps des Marschalls Davoust über die Brücke von Speyer. So werden vor Ende Sept. die Corps der grossen Armee Deutschland geräumt haben, und zu Ende dieses Monaths wird kein Franzos mehr darin seyn. Um Paris werden mehrere Lager errichtet werden, worin sich die Armee während der Feste versammeln soll. In dem bey Meudon befinden sich schon 12 Bataillons, die seit 8 Tagen darin lagern.

Am 22. und 23. Aug. rückten zu Paris durch das Thor St. Martin die ersten Truppen von der grossen Armee ein. Es waren die Regimenter Nr. 30, 33 und 58, deren letztes vor Kurzem bey Mannheim über den Rhein gieng. Sie zogen mit klingendem Spiele und fliegenden Fahnen durch die Stadt, und lockten eine Menge Zuschauer an die Fenster.

[12]
Miscellen.

Am 10. Sept. passirte der Herr Marschall Ney durch Ulm. Dem Vernehmen nach begiebt sich derselbe auf 14 Tage nach Paris. Die Fortschaffung des Artillerieparks von Ulm nach Straßburg dauert fort; am 10. und 11. gehen wieder Transporte dahin ab. Auch der Rückmarsch der Oesterreichischen Kriegsgefangenen hat auf allen Punkten seinen ununterbrochenen Fortgang.

[13]
Frankreich.

Bis zum 10. Sept. scheint das Lager bey Meudon noch nicht aufgebrochen zu seyn. Der Publiciste sagt bloß: wahrscheinlich werde dies geschehen, und wenn die Corps, aus denen es bestünde, in Deutschland oder sonst irgendwo nöthig wären, würden sie bald dort seyn.

[14]
Rheinischer Bund.

Am 25. Sept. früh haben die General Songis, St. Laurent, Legrand xc. aus München Befehl zum Aufbruch erhalten, und nach einer Anwesenheit von mehreren Monaten in Augsburg, sind sie am 26. nach Würzburg abgegangen. Auch die Artillerie zu Fuß und zu Pferd, ein Theil der Sappeurs, alle Officiers de Sante, und alle zu Augsburg befindlichen Administrationen sind ebenfalls an diesem Tage von dort aufgebrochen.

Der Kriegsminister, Prinz Alexander, ist bereits von München nach Würzburg abgereist, und Kaiser Napoleon wird dort erwartet.

Am 28. Sept. brach das grosse Hauptquartier der Französischen Armeen in Deutschland, ingleichem der Etatmajor Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs Joachim, von Ulm auf, nachdem sich beyde seit Anfang des Monats März in dieser Stadt aufgehalten haben. Sie nahmen ihren Weg unter Escorte von 300 Mann Infanterie und 50 Mann Cavallerie über Heidenheim, Aalen, Ellwangen, Hall, Langenburg, Mergentheim und Bütthard nach Würzburg, wo sie den 4. Oct. eintreffen. Denselben Weg scheint auch der Reserve Artilleriepark und d s Armeecorps des Marschalls Ney einzuschlagen, dessen Durchzüge übrigens in Ulm bis zu Anfang künftigen Monats dauern sollen. Dem Vernehmen nach gehen mit den Französischen Armeen auch aus allen Bayerischen Städten, Augsburg und Ingolstadt ausgenommen, die Französischen Platzcommandanten ab.

Die Armee des Marschalls Soult ist ebenfalls in voller Bewegung. Sie marschirt an beyden Ufern der Donau aufwärts. Die zahlreiche Reiterey, welche bisher in der Oberpfalz lag, schließt sich an dieselbe an. Auch ist bereits der Marschall Soult mit seinem Hauptquartier von Passau aufgebrochen. Am 24. und 25. Sept. waren in Landshut stärke Durchzüge.

Von der Fränkischen Gränze wird unterm 25. Sept. gemeldet: Das Armeecorps des Marschalls Lefebvre (bisher Mortier) ist 30,000 Mann stark in Marsch gegen Schweinfurt begriffen. Verschiedene andere Französische Truppencorps rücken gegen Brückenau, Königshofen und Hildburghausen vor. Das Corps des Marschalls Davoust, welches bisher in unserer Gegend cantonirte, ist in vollem Marsch durch das Ansbachische gegen Würzburg.

[15]
Miscellen.

Nach Briefen aus Straßburg war der Marschall Kellermann, Chef der Senatorerie des oberrheinischen und niederrheinischen Departements, daselbst eingetroffen. Es hieß, er würde sich in wenigen Tagen nach Maynz begeben. Marschall Mortier kehrt nicht mehr zu seinen Corps zurück, sondern übernimmt den Oberbefehl über eine Abtheilung der Kais. Garde, bey der er bekanntlich angestellt ist. Marschall Lefebvre scheint definitif zum Oberbefehlshaber des bisher vom Marschall Mortier befehligten Armeecorps ernannt zu seyn.

[16]
Miscellen.

Kronach, 5 October. Seit 4 Tagen dauern die Französischen Truppenmärsche und Durchzüge gegen die Sächsische Gränze hin, ununterbrochen fort. Sie nehmen den Weg aufwärts nach den drey Gründen, Haßlach, Kronach und Rodach. Ausser dem 5. Hussarenregimente, wovon 2 Compagnien die Stadt und Thore seit einigen Tagen besetzt hielten, kam am 2. und 3. d. die ganze Division Drouet hier und in den angränzenden Ortschaften an, und machte zum Theile Halt. Die Einquartierung in unserm Städtchen ist daher, weil auch täglich noch frische Truppen nachkommen, sehr stark. Ausser den Generalen Drouet, Frere, Werlet, la Salle, ist auch gestern der Divisionsgeneral der Artillerie, Eble, und General Roy hier angekommen. Letzterer ist als künftiger Commandant der benachbarten Bergfestung Rosenberg bestimmt. Dieselbe wird nun wieder mit Geschütz und Munition versehen, und in Vertheidigungsstand gesetzt.

Aus Franken vom 8. October. An den Gränzen von Thüringen steht bereits eine grosse Französische Kriegsmacht, welche täglich neue Verstärkungen erhält. Marschall Ney rückt in forcirten Märschen aus Schwaben heran. Der König von Preussen steht mit seiner Hauptarmee bey Erfurt und Gotha.


Quellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wiener Zeitung. Nro 78. Sonnabend, den 27. September 1806
  2. Wiener Zeitung. Nro 78. Sonnabend, den 27. September 1806
  3. Wiener Zeitung. Nro 83. Mittewoche, den 15. October 1806.
  4. Wiener Zeitung. Nro 87. Mittewoche, den 29. October 1806.
  5. Politisches Journal nebst Anzeige von gelehrten und andern Sachen. Jahrgang 1806.
  6. Bamberger Zeitung. Nro. 122. Freitag, 2. Mai 1806.
  7. Wiener Zeitung. Nro. 61. Mittewoche, den 30. Julius 1806.
  8. Wiener Zeitung. Nro. 63. Mittewoche, den 6. August 1806.
  9. Wiener Zeitung. Nro. 64. Sonnabend, den 9. August 1806.
  10. Wiener Zeitung. Nro. 54. Sonnabend, den 5. Julius 1806.
  11. Wiener Zeitung. Nro 73. Mittewoche, den 10. September 1806.
  12. Wiener Zeitung. Nro 77. Mittewoche, den 24. September 1806.
  13. Wiener Zeitung. Nro 78. Sonnabend, den 27. September 1806
  14. Wiener Zeitung. Nro 81. Mittewoche, den 8 Octtober 1806.
  15. Wiener Zeitung. Nro 82. Sonnabend, den 11. October 1806.
  16. Wiener Zeitung. Nro 84. Sonnabend, den 18. October 1806.
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