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Graudenz, Stadt an der Weichsel, wo der Fluß Ossa hineinfällt, in dem davon benannten Kreisamt, im Culmerlande, in Westpreussen.

Sie hatte im J. 1801 mit ihren 3 Vorstädten 522 Feuerstellen, 1 kathol. Pfarrrkirche, ein kathol. Gymnasium, 2 Klöster, 1 luther. Kirche und latein. Schule, und ohne das Militär 6,569 Einwohner, größtentheils Lutheraner und Deutsche. Beträchtlicher Getreidehandel und Bierbräuerey geben die bürgerliche Nahrung. Diese Stadt ist der Sitz der Westpreussischen Generallandschaftsdirektion. Eine Schiffbrücke führt hier seit 1798 über die Weichsel.

Nahe bey derselben ist seit 1776 an der Weichsel eine wichtige Festung angelegt worden, welche mit der Stadt gleichen Namen hat.


Quellen und Literatur.Bearbeiten

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
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