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Neu-Haldersleben.Bearbeiten


Haldensleben, (Neu-) [1] mittelmäsige Landstadt im Herzogthum Magdeburg, an der Ohra, mit einer Französischen Kolonie. Sie hatte im Jahr 1798. 475 Häuser, 2 Kirchen und 3,149 Einwohn. welche sich vom Feldbau, Bierbrauen, Brandweinbrennen u. Tuchmachen nähren.


Alt-Haldersleben.Bearbeiten


Haldensleben, (Alt-) [2] nicht weit davon, am Bever, ist ein katholisches Nonnenkloster, Cistercienserordens, und hat einen evangelischen Probst; es ist auch eine lutherische Kirche da für die Einwohner des daran liegenden Dorfes Althaldensleben, welches 982 Einwohn. hat.


Zeitungsnachrichten.Bearbeiten

[1812]

Kassel, den 24sten August. [3]

Am 10ten d. wurde zu Neuhaldensleben der Grund zu einer neuen protestantischen Kirche gelegt. Der Präfekt des Elbdepartements, Ritter von Beccanchny, selbst katholischer Religion, benutzte diese Gelegenheit, um an die Grundsätze jener weisen Toleranz zu erinnern, von der die Napoleonische Dynastie ein Muster giebt.


Quellen.Bearbeiten

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
  2. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
  3. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 209. Freytag, den 30. August /11. September 1812.
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