Harburg.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Harburg,[1] Amt und Stadt von 500 Häusern und 3000 Einwohnern, im Fürstenthum Lüneburg an der Saare, welche sich hier in die Elbe ergießt. Sie hat zur Handlung eine gute Lage, und nach der gegenüber gelegnen Stadt Hamburg ist eine Ueberfahrt über die Elbe. Die Stadt und der Magistrat steht seit 1707 nicht mehr unter dem Amte. Man findet daselbst eine gute Wachsbleiche, eine Tabaksfabrik, eine Segeltuchfabrik, eine Zuckersiederey, und viele Seiden- und Wollenweber, Strumpfwirker und Seifensieder. Hiernächst wird starker Holzhandel nach Holland getrieben. In der Festung, so zwischen der Stadt und Elbe liegt, sieht man das Sch oß, auf welchem unterschiedene Herzoge einer besondern 1642 ausgestorbenen Linie residirt haben, das Commendantenhaus, des Landdrosten Wohnung, das Zeughaus xc. Die Gegend ist sehr fruchtbar.


Quellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor zu Altdorf. Neu bearbeitet von Konrad Mannert, Königl. Bairischen Hofrath und Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1805.
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