Issny oder Yssny, ehemalige freye Reichsstadt in Schwaben, im Algow, am Fl. Ißna, zwischen der Grafschaft Trauchburg, und der Herrschaft Eglof. Ihr Magistrat und die meisten Einwohner, deren Anzahl sich über 1,300 erstreckt, sind Lutheraner, doch war auch ein Katholischer Abt zu St. Georgii in der Stadt, der ein freyer Reichsstand war, und einen Anschlag von 5 fl. trug. Der Matricularanschlag der Stadt ist 20 fl. und zu einem Kammerziel giebt sie 42 Thlr. 26½ Kr. Die Stadt hatte kein Gebieth, aber nicht unbedeutende Gefälle in benachbarten Orten. Die Nahrung der Einwohner verschaft der Feldbau und einiger Handel mit Leinwand.

Im Jahr 1803 wurde Stadt und Stift dem Grafen von Quadt als Entschädigung zugetheilt; die Einkünfte von beyden berechnete man auf 21,000 fl. S. noch Quadt.

Das Wappen der Stadt ist ein goldner Adler, nebst einem Hufeisen.


Quellen und Literatur.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1806.
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