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Moreau, Oberbefehlshaber. [1]

Chef des ersten Bataillons von Ille und Vilaine, Brigade-General im 93er Jahr; Divisions-General den 14ten April 94; den 11ten Jun. 94 Oberbefehlshaber der Moselarmee; blokkirte im Jahre 1794 Luxemburg; im Jul. 94 bei der Nordarmee unter Pichegrü; im J 95. Oberbefehlshaber der Nordarmee.

Ein sehr ausgezeichneter Offizier, der alle Stimmen für sich hat, ob er gleich erst kurze Zeit dient.


Moreau.Bearbeiten


PortretVictorMoreau2 RIJKS

Victor Moreau [2] ist 1763 zu Morlaix in Nieder-Bretagne gebohren. Sein Vater war ein äusserst rechtschaffener, uneigennütziger und achtungswürdiger Mann; man nannte ihn gemeiniglich den Vater der Armen, und hatte so viel Zutrauen in seine Ehrlichkeit, daß beim Ausbruche der Revolution der Adel in seiner Gegend ihm alle Schätze und Sachen von Werth anvertraute. Dies trug aber leider! nicht wenig bei, ihn unter der tyrannischen Regierung Robespierre aufs Schaffot zu bringen. Er wurde zu Brest guillotinirt, und das Volk, Zeuge seiner Hinrichtung, weinte bittere Thränen um ihn.

Der junge Moreau hatte von Jugend an schon eine grosse Neigung zum Soldatenstande, und trat in seinem 18. Jahre in denselben. Sein Vater, der dies für einen Jugendstreich hielt, kaufte ihn los und befahl ihm seine Studien fortzusetzen: es sey nun daß ihm das Studium der Rechte unangenehm war oder daß ihn seine grosse Vorliebe für das Militär anzog, genug er ließ sich neuerdings enrolliren. Sein Vater wollte ihm nun die Bitterkeiten dieses von ihm selbst gewählten Lebens fühlen lassen; aber nach vier Monaten baten seine Freunde dringend ja seinen Sohn nicht länger unter den Soldaten zu lassen, damit er doch die Früchte seiner ersten Erziehung nicht verlöre. Ein Mensch, der nicht vom Adel war, hatte vor der Revoluzion wenig Hoffnung beim Militär vorzurücken, dadurch wurde der junge Moreau wahrscheinlich bewogen zum Studium der Rechte zurückzukehren, und dem Beispiele seines Vaters, der ein berühmter Advokat war, zu folgen.

Beim Ausbruche der Revoluzion zeichnete er sich durch seine Vertheidigung des dritten Standes sogleich vortheilhaft aus, wußte sich aber dabei stäts so zu mäßigen, daß sogar die Andersgesinnten ihm ihre Achtung nicht versagen konnten. Als nun die Nazionalgarden errichtet wurden, ernannte man ihn zum Bataillonskommandanten. Diese Stelle gab ihm itzt Gelegenheit sich ganz seinem Hange für den Krieg zu überlassen, weswegen er auch das trockne und peinliche Studium der Rechte verließ, und sich mit solchem Eifer auf jenes der Taktik und der militärischen Details verlegte, daß er nach drei Monaten im Stande war, dem Kommando, das man ihm anvertraut hatte, vollkommen vorzustehen. Moreau war so überzeugt von seinen militärischen Fähigkeiten, daß man ihn um diese Zeit öfters sagen hörte: Ich werde bald General bei der Armee seyn. Und in der That, er arbeitete mit so vielem Fortgang um seinen Zweck zu erreichen, daß sein Muth und seine Fähigkeiten nicht lange unbemerkt blieben, besonders als er unter Pichegrüs Befehlen stand.

Er sah sich daher 1794 zum Divisions-General der Nordarmee erhoben und führte die Belagerung von Ypern an, welches sich nach einem 12tägigen Bombardement mit 100 Kanonen und einer Besatzung von 6000 Mann am 17. Juni ergab. Dann rückte er in Holländisch-Flandern ein und eroberte am 28. Juli die Insel Cadsand mit 70 Kanonen, und nach 21tägiger Belagerung auch die Festung Sluis mit 152 Kanonen und 2000 Mann Besatzung. Da nach dem Treffen bei Boxtel Pichegru erkrankte, so wurde Moreau General en Chef der Nordarmee, und eroberte im März 1795 das feste Schloß Bentheim mit 10 Kanonen, 12 Haubizen und 160 Gefangenen; hatte aber sonst keine Gelegenheit mehr sich in diesem Jahre auszuzeichnen.

Im folgenden Jahre 1796 wurde er General en Chef der Rheinarmee, und hier eröffnete sich ihm die glänzendste Laufbahn. In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni setzte er über den Rhein, stürmte Kehl und eroberte es, die Schwäbischen Truppen verlohren dabei 700 Mann und 12 Kanonen. Der General von Stain, welcher die Schwäbischen Truppen kommandirte, suchte nun durch eine geschickte Posizion dem Feinde das Kinzinger Thal zu versperren, weil ihm dieser Paß den Eintritt in das Herz von Schwaben geöffnet haben würde. Die Franzosen, durch ihre Anzahl nun kühn gemacht, rückten indeß auf einer andern Seite immer weiter vor, , und lieferten am 28. Juni die Schlacht bei Renchen, wo die Kaiserlichen über 1500 Mann verlohren und sich eiligst zurückziehen mußten.

Das Hauptaugenmerk der Franken war auf den Kniebis geheftet, weil ihnen dieses Paß den Haupteingang in das Innere von Schwaben öffnete. Man traf daher von Seite der Deutschen alle Anstalten um diesen von der Natur selbst befestigten Platz in Vertheidigungsstand zu setzen: allein die Franken kletterten über die steilsten Felsen und Abhänge empor, stürmten die Hauptschanze auf dem Roßbühle, und sahen sich schon am 3. Juli im Besitze dieses so vortheilhaften Postens.

Die Franken, die nun bis auf 70,000 Mann angewachsen waren, wollten den Kaiserlichen, bevor sie noch Verstärkungen erhielten, eine entscheidende Schlacht liefern, und griffen sie daher am 5. Juli bei Gernspach an. Beide Theile fochten mit rasendem Muthe, doch mußten endlich die Kaiserlichen der grossen Anzahl weichen; zogen sich aber in der größten Ordnung zurück. An dem Abend dieses unglücklichen Tages, als die Murg schon verlohren war, kam der Erzherzog Karl, der nun, nachdem Wurmser nach Italien abgegangen war, beide Rheinarmeen kommandirte, in dem Lager bei Durmersheim an, und zog alle möglichen Verstärkungen an sich, um den Feind am 10. Juli anzugreifen, und ihm die bei Rastadt errungenen Vortheile wieder zu entreissen. Aber schon am 9. griffen die Franken auf allen Punkten an, und obwohl der linke Flügel derselben vom Erzherzog Karl geschlagen wurde, so mußte er sich doch zurückziehen, weil ihr rechter Flügel gesiegt hatte.

Mit dem Anbruche des folgenden Tages begann die Retirade: die ganze kaiserl. Armee marschirte in 3 Kolonnen ab, ohne vom Feinde beunruhigt zu werden, und lagerte sich hinter Pforzheim; am 17. Juli zog sie sich gegen Stuttgardt und am 18. besetzten schon die Franken diese Stadt. Am 21. griff Moreau schon wieder die Kaiserlichen an, und nach einem der hartnäckigsten Gefechte machte er sich zum Meister der linken Seite des Neckars, und nun zog sich Erzherzog Karl gegen Nördlingen und Donauwörth zurück, wo er am 13. August ankam, nachdem er noch vorher den Franken viele Gefechte geliefert hatte. Der Mittelpunkt der Armee Moreaus drang nun in schnellen Schritten über Dillingen und Zusmarshausen vor, und rückte am 23. in Augsburg ein; nachdem sich der kaiserl. General Latour über den Lech gezogen und auf den Anhöhen von Friedberg gelagert hatte.

Moreau ließ seine Truppen nur einen Tag rasten, und griff am 24. wieder die Kaiserlichen an. Muthig sprang die Infanterie ins Wasser und ungeachtet viele ertranken oder erschossen wurden, so erreichten doch die andern das Ufer, vertrieben die daselbst stehenden Oesterreicher, und machten es möglich, daß die Brücke von Friedberg und Lechhausen hergestellt, die Armee übergesetzt und die Kaiserlichen genöthigt wurden sich mit einem Verluste von 12 Kanonen, 1500 Gefangenen und 400 Todten hinter Friedberg zurückzuziehen.

Während dieser Zeit hatte Erzherzog Karl einen Plan entworfen, der des größten Feldherrn würdig war. Er zielte auf nichts geringeres als durch eine plötzliche Schwenkung von Moreau wegzuweichen, dem General Jourdan in die Flanke zu fallen, diesen mit aller Macht zurückzutreiben, und jenen abgeschnitten von seinem Vaterlande und aller Hilfe, gänzlich zu Grund zu richten. Durch Schnelligkeit wurde dieser Plan gegen Jourdan glücklich ausgeführt, denn am 22. August erlitt derselbe die erste Niederlage bei Teiningen in der baierschen Pfalz, und 14 Tage nachher hatte er mit seiner Armee, die in wilder Eile zurückfloh, schon Frankfurt wieder im Rücken.

General Moreau bildete um diese Zeit mit seiner Armee eine Linie, welche sich von Neuburg an der Donau über Schrobenhausen und Pfaffenhofen bis nach Dachau erstreckte. Da er gar nicht daran zweifelte daß sich Jourdan bald wieder von seinem erlittenen Verluste erholen würde, so rückte er immer weiter vor, besetzte die Hauptstadt Baierns München, vertrieb die Kaiserlichen von Geissenfeld und verpflanzte sein Hauptquartier bis nach Wohnzach. Doch konnten ihm die Gefahren dieses Vorrückens nicht lange verborgen bleiben. Er sah plötzlich allen Zusammenhang mit der Sambre- und Maasarmee abgeschnitten, und befand sich in dem mißlichen Falle, nicht mehr für die Eroberung neuen Landes, sondern für die Sicherheit seines Heeres sorgen zu müssen.

Er hatte dem General Dessaix den Auftrag gegeben mit 10,000 Mann bei Neuburg über die Donau zu gehen, um auf der Strasse nach Nürnberg den Erzherzog aufzusuchen und zu beunruhigen; allein dieser hatte die Sambrearmee schon zu weit zurückgetrieben, als daß von dieser Seite etwas für sie hätte gethan werden können: Dessaix zog sich daher wieder nach Neuburg zurück. Unter diesen Umständen blieb Moreau nichts weiter übrig als ein gänzlicher Rückzug: derselbe wurde in der Nacht vom 19. auf den 20. September angetreten. Der Mittelpunkt und der rechte Flügel gingen bei Augsburg, der linke aber bei Rain über den Lech.

Und von diesem Tage an fielen nun täglich bald grössere bald kleinere Gefechte zwischen den Franken und den Kaiserlichen vor: erstere wollten ihren Weg gegen den Neckar nehmen, um so auf dem kürzesten Wege nach Kehl zurückzukehren, allein er wurde ihnen von den letzteren versperrt, und es blieb den Franken nun nicht übrig als über den Schwarzwald zurückzugehen, welches zwar mit sehr vielen Schwierigkeiten verbunden war, aber ihnen doch nach vielen Gefechten glücklich gelang. Moreau glaubte nun sich noch auf dem diesseitigen Ufer des Rheins halten zu können, aber er wurde vom Erzherzog Karl mehrere Tage nacheinander immer angegriffen, und da am 24. Oktober nach dem hartnäckigsten aber nichts entscheidenden Treffen bei Schlingen der kaiserl. General Nauendorf die engen Pässe von Kandern erstürmte, so mußte er befürchten daß der Rückzug abgeschnitten würde, und gab daher seinen Truppen Befehl aufzubrechen, welche auch in der größten Ordnung über die Brücke bei Hüningen wieder auf ihren vaterländischen Boden hinüberzogen.

So hatte also der General Moreau eines der größten Meisterstücke der Kriegskunst vollendet, die drohendsten Gefahren überwunden, auf der man ihm nichts als Untergang und Verderben weissagte, so furchtbar gemacht, daß nicht mehr die Rede davon war ihn blos zu schlagen, sondern sich auch seiner zu erwehren. Sein Heer behauptete stäts denselben Muth unter täglichen Mühseligkeiten, die besonders auf dem Zuge über den Schwarzwald wegen der rauhen Herbstwitterung und der grundlosen Wege den höchsten Grad erreichten. Und es ist volle Wahrheit, was der Bericht des Direktoriums bei dieser Gelegenheit sagte: "Dieser merkwürdige Rückzug wird von der Nachwelt in die Reihe der schönsten Kriegsoperationen gesetzt werden, die je in einem Lande vollbracht wurden. Er bedeckt die Rhein- und Moselarmee und ihren bescheidenen General mit ewigem Ruhme." Nur Schade! daß dieser Ruhm auf der einen Seite durch die unzähligen, barbarischen, räuberischen, muthwilligen und treulosen Thaten, womit dieses Heer gegen den friedlichen Bürger und Landmann auf seinem Rückzuge rasete, so sehr verdunkelt wird.

Als Genral Moreau mit seiner Armee über den Rhein zurückgezogen war, hatte er auf dem diesseitigen Ufer nur noch den Brückenkopf von Hüningen und die Festung Kehl besetzt; beide wurden ihm aber endlich nach blutigen Belagerungen entrissen, und zwar ergab sich Kehl am 9. Jäner 1797 und der Brückenkopf am 5. Februar. Und nun erst konnten die Kaiserl. Truppen sich in ihren Winterquartieren ungestört der Ruhe überlassen, der sie so sehr bedurften. Zugleich konnte auch die Verstärkung, welche der Armee in Italien zugedacht war, vom Rheinstrome aufbrechen.

In der Mitte des Aprils 1797 kam Moreau wieder aus Paris zurück, wo er mit dem Direktion den Plan zu seiner neuen Unternehmung verabredet hatte, und nun traf er gleich die nöthigen Anstalten, den Feldzug wieder jenseits des Rheins zu eröffnen, welches ihm um so leichter war, da der ihm gegenüberstehende k. k. F. M. L. Starray mit einem nur 15,000 Mann starken Korps einen sehr ausgedehnten Kordon zu bilden hatte, und der Rhein wegen der langen trockenen Witterung sehr tief gefallen war. In der Nacht vom 19. auf den 20. Setzte Moreau wirklich mit 40 Bataillons in der Gegend von Dersheim über den Rhein, und ungeachtet die Kaiserlichen alles anwandten um ihn in den Rhein zurückzuwerfen, so waren sie doch zu schwach es auszuführen, und mußten sich, nachdem auch am andern Tage das Gefecht unglücklich ausfiel, bis hinter Offenburg zurückziehen. Die Gefechte waren so mörderisch, daß auf beiden Seiten mehrere Offiziere blieben und verwundet wurden.

Alles war nun wieder in banger Furcht und die Flüchten allgemeiner als das Jahr zuvor: aber plötzlich wandelten sich diese peinigenden Empfindungen in die zügelloseste Freude um. Der kaiserl. Oberstlieutenant von Hark und der französ. Generaladjutant Leclerc kamen miteinander bei den Armeen am Oberrhein an und verkündigten die frohe Neuigkeit, daß am 18. April die Friedenspräliminarien zu Goes unweit Leoben unterzeichnet worden seyen, worauf sogleich allen weitern Feindseligkeiten ein Ende gemacht wurde.

Moreau galt für einen Freund Pichegrus: da er nun merkte daß sich über denselben ein Ungewitter erhob und er dadurch ebenfalls in Verdacht gerathen könnte, so schickte er am 2. September 1797 ein Paket Schriften in Chiffern, das er unlängst in seinen Hände bekommen hatte, an den Direktor Barthelemy mit der Anzeige, daß er vermuthe diese Papiere machten Pichegru verdächtig. Barthelemy war unterdessen schon gestürzt, und so wie Pichegru nach Cayenne abgeführt worden; die übrigen drei Direktoren, denen dies Paket daher in die Hände kam, riefen nun Moreau nach Paris um weitere Auskunft über selbes zu geben: es wurde aber davon nichts bekannt, sondern blos Moreau seines Kommando enthoben. Er lebt daher itzt als Privatmann.

Zum Schlusse möge noch eine Anekdote von ihm stehen, die ihm nicht weniger Ehre macht als seine kriegerischen Unternehmungen: Sein tugendhafter Vater, bevor er guillotinirt wurde, machte ein Testament, in welcher er seinem Sohne rieth, ein Mädchen, das er ihm nannte, zu heirathen; Moreau, ein eben so gehorsamer Sohn als tapferer General, verließ die Armee, sobald es seine Pflicht gestattete, kam nach Morlaix, weinte Thränen am Grabe seines Vaters, und heirathete das liebenswürdige Mädchen, das ihm derselbe empfohlen hatte.


J. V. Moreau.Bearbeiten


Moreau (J. V.),[3] französischer General, Sohn eines angesehenen Advokaten, geboren zu Morlaix 1761. Von einem entschiedenen Hang zum Militär hingerissen nahm er, in seinem 18ten Jahre ungefähr, Dienste; da sein Vater aber damit unzufrieden war und ihn alsobald wieder loskaufte, setzte er seine Studien fort und befand sich in dem Augenblicke der Revolution als Rechtsprobst (prévot de droit) zu Rennes, wo er in einem besondern Ansehen unter den Studierenden stand. Im Januar 1790 präsidirte er die Konföderation der jungen Bretannier zu Pontiry und bewirkte dadurch, daß er bey Errichtung der Freywilligen, zum Kommandanten eines Bataillons von seinem Departement ernannt wurde. Seitdem gab er sich ganz seiner Neigung zum Soldatenstande hin, und beschäftigte sich mit dem Studium der Taktik und den besondern militärischen Kenntnissen. Sein Bataillon wurde zuerst bey der Nordarmee angestellt; Moreau war weit entfernt die Konstitution von 1793 zu billigen, und so war auch das Bataillon, das er kommandirte, einer der letzten in der Armee, die dieselbe annahmen. Da ihn seine persönliche Tapferkeit und seine Talente bald ausgezeichnet hatten, wurde er 1793 zum Brigadegeneral erhoben. Den 14. April 1794 wurde er, auf Pichegrüs Verlangen, Divisionsgeneral, diente auf eine glänzende Weise unter diesem General bey der Nordarmee. In dem Augenblicke, wo er das Fort Eclüse für die Republik eroberte, geschah er, daß die Jakobiner von Brest seinen alten Vater als Aristokraten und Freund der Aristokraten auf das Blutgerüst schickten. Dieser Greis, welchen das Volk von Morlaix den Vater der Armen nannte, hatte die Verwaltung von dem Vermögen mehrerer Emigrirten übernommen, und dieses diente seinen Feinden zum Vorwande, um ihn zu verderben. Während des berühmten Winterfeldzuges 1794, der Holland den Franzosen unterwarf, kommandirte Moreau den rechten Flügel von Pichegrüs Armee, hatte an den schnellen Fortschritten dieses Generals Antheil und trat sodann in seine Stelle als Obergeneral, da Pichegrü das Kommando der Rhein- und der Mosel-Armee übernahm. Moreau setzte damals einen Vertheidigungsplan für Holland fest, theilte ihn den Generalen Dändels und Dümonceau mit und machte ihn hierauf dem batavischen Ausschusse bekannt, mit dem Befehle, ihn ins Werk zu richten, und ihm binnen acht Tagen die Maasregeln zu melden, die sie in diesem Bezug genommen hätten. Nach dem Abgange Pichegrüs erhielt Moreau das Kommando der Rhein- und der Mosel-Armee und eröffnete im Juny 1796 den Feldzug, der den Grund zu seinem militärischen Ruhm legte. Nachdem er den General Wurmser in seinem Lager bey Frankenthal bestürmt hatte, drängte er ihn bis unter Manheim zurück, bewerkstelligte alsobald in der Nacht vom 23. zum 24. Juny einen Rheinübergang bey Strasburg, fand in Kehl nichts als Reichstruppen, die keinen Widerstand leisteten, machte einen Theil davon zu Gefangenen und schlug den andern in die Flucht. Nachdem er nunmehr der Condéschen Armee und einigen kleinen österreichischen Korps den General Ferino entgegen geschickt hatte, wendete er sich gegen die österreichische Armee des Unterrheins, die gegen Rastadt vorrückte, ließ ein neues Korps bey Hüningen übergehen, um sich längs der Waldstädte hinzuziehen, und nöthigte auf diese Weise die Truppen, welche den Breisgau gesetzt hielten, zum Rückzuge. Vom Anfange des July bis in die Mitte des August gab es immer Gefechte, wobey das Glück abwechselte; doch drang Moreau in Bayern ein, vorzüglich wurde er vom Generale Desaix unterstützt. Moreau schien einen Augenblick über die Donau gehen und Jourdan zu Hülfe eilen zu wollen; die neuen Verstärkungen aber, die er mit jedem tage von Oesterreich ankommen sah, und Jourdans gänzliche Flucht mahnten ihn selbst an seinen Rückzug zu denken, und er fing ihn den 11. September an. Er schien anfangs sich in Besitz von beyden Ufern der Donau setzen zu wollen, was ihm hauptsächlich den Transport der Bagage erleichtert hätte; da er aber die Brücke von Neuburg durch den General Nauendorf besetzt fand, sah er sich genöthigt, das rechte Ufer zu verfolgen. Trotz dieser falschen Bewegung, die den leichten Truppen der Oesterreicher so wie der Condéschen Armee Gelegenheit gab, ihm ein Korps von 15 bis 1800 Mann und einen Bagagezug zu nehmen, ging er doch ruhig den 17ten über den Lech, und schlug selbst ein feindliches Korps, das ihm zu nahe auf den Leib gehen wollte. Blos sein rechter Flügel erlitt einige Unfälle (namentlich an der Schweizer Grenze) während dieses langen Rückzugs, der jedoch von mehreren Gefechten begleitet war. Der Erzherzog hatte mehrere Korps abgesandt, um ihm den Durchzug des Schwarzwaldes streitig zu machen; allein er fand einen Ausgang im Breisgau. Nach mehrern zurück geschlagenen Angriffen, wodurch man ihm den Rheinübergang erschweren wollte, bewerkstelligte er denselben bey Breisach und Hüningen und behielt bey dieser letzten Stadt auf den rechten Ufer einen Brückenkopf und die Feste Kehl. Die Oesterreicher wendeten sich zuerst gegen diesen letzten Punkt; er wurde mit Lebhaftigkeit angegriffen und mit der äussersten Tapferkeit vertheidigt. Den 22. November führte Moreau in eigner Person einen Ausfall an und nahm dem Feinde mehrere Werke weg. Den 31. Dezember endlich ging Kehl an die Deutschen über, nachdem sie davon eine kostbare Zeit und viele Mannschaft verloren hatten. Sie richteten nunmehr ihre Anstrengungen gegen den Brückenkopf von Hüningen. Auch dieses kleine Werk that einen bewundrungswürdigen Widerstand. Den 4. Februar 1797 überließ man auch noch diesen Erdwinkel gegen Kapitulation den Oesterreichern. Moreau begab sich nach Köln, um die Sambre- und Maasarmee wieder zu organisiren, überließ sie aber bald darauf dem General Hoche und kehrte zur Oberrheinarmee zurück. Den folgenden 20. April bewirkte er von neuem den Rheinübergang bey Diersheim, und das zwar am hellen Tage, und mit Gewalt, im Angesicht eines auf dem andern Ufer in Schlachtordnung aufgestellten Feindes. Diese Operation wurde als eine der glänzendsten des ganzen Krieges angesehen; und die Folge davon war die Wiedereinnahme von Kehl nebst vielen Fahnen, 20 Kanonen, der Kriegskasse und 3 bis 4000 Gefangenen. Allein die Friedenspräliminarien von Leoben setzten seinen Fortschritten ein Ziel; seine ganze Armee behielt den ganzen Sommer über dieselbe Stellung. Erst zur Epoche des 18. Fructidors (4. September 1797) unterrichtete er das Direktorium von den Briefwechsel des Prinzen Condé mit Pichegrü, der zu Anfange des Feldzugs in den Bagagewagen des österreichischen General Klinglin gefunden worden war, und den Moreau aus Rücksicht gegen seinen ehemaligen Wohlthäter oder vielmehr in der Erwartung des Ausgangs von dem Kampfe zwischen den Räthen und dem Direktorium zurückbehalten hatte. Im September 1798 erhielt er den Titel eines Generalinspektors und im April 1799 ernannte ihn das Direktorium für die bey demselben errichtete Kriegskanzley, um die militärischen Plane und Operationen durchzusehen und vorzubereiten. Mit Eröffnung des italienischen Feldzugs begab er sich zu Scherers Armee und war Zeuge der Niederlagen von Verona, welche sein Rath weder verhindern noch gut machen konnte. Scherer, mit Schande bedeckt, übergab Moreau die Sorge für die Wohlfahrt der Armee. Dieser sammelte die Armee hinter der Adda, und führte sie, da seine Stellung von Cassano bestürmt wurde, in bester Ordnung nach dem Tesino zu; sie war damals auf 25,000 Mann zusammen geschmolzen und sah sich von einer 80,000 Mann starken siegreichen Armee verfolgt. Moreau manöuvrirte mit der größten Genauigkeit, um seinen rechten Flügel gegen die Appeninen zu zuwenden und dem General Macdonald einen Vereinigungspunkt darzubieten. Moreau bildete eine Art von verschanzten Lager hinter dem Po und Tanaro, zwischen Alexandrien und Valenza. Den 11. May schlug er 12,000 Russen bey Bassignano, ging selbst über die Bormida, sah sich aber von der ganzen Macht Suwarows angegriffen und genöthigt, Valenza und Alexandrien zu räumen, sich gegen Coni zurückzuziehen und seine Stellung auf dem Col-de-Tende zu nehmen. Hierauf drang er durch die Appeninen, deren Pässe und Höhen er besetzt hielt, in das Gebiet der Republik Genua ein. Mit dieser Bewegung schien er anfangs nichts zu bezwecken, als Hülfe aus Frankreich mittelst der genuesischen Küste zu erhalten, ein anderweitiger Zweck aber war der, sich in den Stand zu setzen, nach der Vereinigung mit Macdonald wieder angriffsweise verfahren zu können; und diese Vereinigung war sicher, wenn Macdonald nicht an der Trebia geschlagen worden wäre. Umsonst versuchte Moreau eine Diversion zu dessen Gunsten zu bewerkstelligen, verließ Genua mit 15,000 Mann, schlug das Korps des General Bellegarde, entsetzte Tortona und trieb den Feind bis Voghero; der dreyfache Sieg an der Trebia setzte Suwarow in den Stand, seine ganze Macht gegen Moreau zu vereinigen und ihn zum Rückzug unter dem Schutz der Apenninen zu nöthigen. Im Monat August wurde er zum Obergeneral der Rheinarmee ernannt und zur selben Zeit übernahm Joubert das Oberkommando der Armee in Italien. Dieser junge General, auf dem Punkt, die erste Schlacht zu liefern, wollte die Leitung derselben Moreau überlassen; dieser schlug aber den Antrag aus und verlangte bloß, unter seinen Befehlen zu fechten. Er unterstützte ihn demnach mit seinem Rathe bey der berühmten Schlacht von Novi, wo Joubert blieb; Moreau begab sich selbst in die größten Gefahren, verlor drey Pferde unter dem Leibe und erhielt eine Streifwunde an der Schulter, und bewerkstelligte seinen Rückzug mit solcher Ueberlegenheit, das er gewissermassen den Sieg in der Hand des Feindes noch aufhielt. Nach diesem letzten Manöver verließ er die Armee in Italien und endete einen Feldzug, wo er nach dem Geständnisse aller Kriegsverständigen ein Genie an den Tag legte, das ihn den größten Feldherrn an die Seite stellt, und ihm den Namen des französischen Fabius erworben hat. Sein Charakter, und vielleicht auch das Vergnügen, eine Regierung zu stürzen, die er verachtete, machten ihn im November zu einem der Haupturheber der Revolution von St. Cloud. Man versichert indeß, daß er sich schon mit dem zweyten Tage nach der Wendung, die die Ereignisse nahmen, auf eine mißbilligende Weise äußerte. Dessen ungeachtet wurde er alsobald zum Kommando der Donau und Rheinarmee ernannt, und vollendete seinen Ruf durch einen neuen Feldzug in Schwaben. Den 27. April ging er bey Basel über den Rhein, fand den 5. May den Feind bey Möskirch und schlug ihn, so wie bey Engen, wo er 10,000 Gefangene machte. Bey der ersten Affaire verlor er vier Pferde unter dem Leibe und empfing eine matte Kugel auf die Brust. Er nahm hierauf Memmingen, ging durch eine eben so kluge als muthvolle Operation den 22. Juny über die Donau. Nach einige fruchtlosen Unterhandlungen mit dem Wienerkabinet führte er seine Armee in die Ebene von Hohenlinden, wo sie den 3. Dezember 1800 neue Lorbeer sammelte. Nachdem dieser Sieg ernstlichere Friedensunterhandlungen herbeygeführt hatte, kehrte Moreau nach Paris zurück und erntete allgemeine Bewunderung ein. Der erste Konsul überreichte ihm selbst ein Paar prächtige Pistolen mit dem Worten: "Alle ihre Siege würden darauf eingegraben worden seyn, wenn der Platz hinreichend gewesen wäre." Seitdem ließ er sich auf seinem Gute Grosbois, das er von Barras kaufte, nieder, brachte daselbst den größten Theil seiner Zeit zu, kam selten nach Paris und sah wenig die Chefs der Regierung. Er entfernte sich von ihnen auf eine gesuchte Weise und machte den lauten Tadler von allen, was seit dem 18. Brümaire geschah. Es gingen selbst unter dem Publikum mehrere spöttische Aeußerungen herum, die er sich über den ersten Konsul erlaubt hatte. 1802 arretirte die Polizey zu Calais einen gewissen Abt David, den man für einen Abgesandten Moreaus an Pichegrü hielt. Dieser gestand, daß er in der That die Aussöhnung dieser beyden alten Freunde habe zu Stande bringen wollen. Seitdem hatte die Polizey auf Moreau ein wachsames Auge, und entdeckte, daß er mit Pichegrü, der heimlich nach Paris gekommen war, und selbst mit Georges mehrere Zusammenkünfte gehalten hatte. Er wurde arretirt, und nebst den andern Verschwornen vor das Kriminalgericht geführt, wo ihm die Beredsamkeit seines Advokaten Bonnet sowohl, als die öffentliche Meinung und die großmüthigen Abläugnungen der mitangeklagten vertheidigten. Dessen ungeachtet wurde er den 10 Juny 1804 zu zweijährigem Gefängniß verurtheilt, das aber alsobald in Landesverweisung verwandelt wurde. Er ging unter einer Bedeckung von 4 Gensdarmen nach Spanien ab und befand sich zur Zeit der schrecklichen Epidemie in Cadix, welche in dieser Stadt zu Anfange 1805 herrschte. Hierauf begab er sich mit seiner Gemahlinn, die ihn nicht einen Augenblick hat verlassen wollen, in die amerikanischen Staaten, wo er sich nun in der Gegend von Neuyork angekauft hat, und sich noch immer dort befindet.


Moreau übernimmt das Kommando der italienischen Armee von Scherer.Bearbeiten


Der fünf und zwanzigste April 1799. [4]

Der General Moreau hatte seinem Vaterland bereits große Dienste geleistet, aber demungeachtet konnte er es nicht verhindern, daß nicht auch ihm dafür Unannehmlichkeiten widerfuhren. Am 22ten April 1797 erbeuteten seine Soldaten einen Feldwagen des österreichischen Generals Klinglin, worin eine Korrespondenz in Chiffern gefunden wurde, die den General Pichegrü sehr verdächtig machte. Hievon ging erst am 4. September eine Anzeige an das Direktorium zu Paris. Moreau wurde hierdurch ebenfalls verdächtig, nach Paris berufen und dort seines Kommandos entsetzt, doch so, daß er seinen Gehalt als Divisionsgeneral ungeschmälert behielt. Er zog sich ins Privatleben zurück, und nahm seinen Aufenthalt im Dorf Passy. Späterhin rief man ihn wieder, und er wurde, doch ohne daß ihm eigentlich ein Kommando übertragen war, zur italienischen Armee geschickt, weil man sagte: "er müsse seinen politischen Fehler erst wieder gut machen und jede Spur von mißtrauen, das man gegen ihn hegen könnte, in Feindesblut abwaschen." Der General Scherer wählte ihn nun zum Anführer des linken Flügels der Armee, und als er nach Paris reiste, gab er am heutigen Tag des Jahrs 1799 das ganze Armeekommando in Moreau's Hände. Dieser vergaß alle Kränkungen, die ihm von Seiten seiner Feinde widerfahren waren, und weihte sich aufs neue mit ausgezeichnetem Eifer dem Vaterland.


Fall des Generals Moreau.Bearbeiten


Der sieben und zwanzigste August 1813. [5]

Der General Moreau war aus Amerika, wo er seit seiner Verbannung aus Frankreich in philosophischer Ruhe gelebt hatte, gekommen, um unter den Fahnen der alliirten Mächte Europa's Freiheit gegen die despotischen Absichten des Kaisers Napoleon erkämpfen zu helfen. Am heutigen Tag stunden russische, preussische und österreichische Armeen auf den Anhöhen von Dresden und der französische Kaiser rückte ihnen mit großer Macht entgegen. Einer der fürchterlichsten Regentage, die vielleicht jemals eine kämpfende Armee erlebt hat, vermehrte die Schwierigkeiten, welche die Verbündeten zu besiegen hatten, und ihre Angriffe konnten von keinem günstigen Erfolg begleitet seyn. Das ungünstigste Ereigniß betraf sie vollends um Mittag, denn die Schlacht hatte schon früh begonnen. Moreau war eben mit dem Kaiser von Rußland im lebhaftesten Gespräch über die Operationen begriffen, als ein Kanonenkugel ihm beyde Beine wegriß. -- "Cest mon sort", sagte er, als er tiefaufathmend vom Pferd fiel, ließ sich, als man ihm durch eine sehr schmerzhafte Operation die zerschmetterte Knochen abnahm, Cigarro geben und rauchte während der ganzen Dauer derselben mit großem Gleichmuth fort. Am 2ten September starb er zu Laun, dem Hauptquartier des russischen Kaisers. Sein Leichnam wurde nach St. Petersburg gebracht und dort in der katholischen Kirche mit großen Feierlichkeiten beerdigt. Auch in der katholischen Kirche zu London hielt man ihm ein solennes Todtenamt, wobey der ganze große Tempel schwarz behängt war. Seine achtjährige Tochter wohnte demselben bey, seiner Gemahlin aber erlaubte der Schmerz nicht, gegenwärtig zu seyn.


SceneMoreauDresden1813 BNW



Quellen.Bearbeiten

  1. Vollständige Rangliste aller Generale und General-Adjutanten in den Armeen der französischen Republik. 1796.
  2. Gallerie interessanter Personen. Oder Schilderung des Lebens und Charakters der Thaten und Schicksale berühmter und berüchtigter Menschen der ältern und neuern Zeit. Herausgegeben von Karl August Schiller. Wien im Verlage bei Anton Doll, 1799.
  3. Moderne Biographien, oder kurze Nachrichten von dem Leben und den Thaten der berühmtesten Menschen, von Karl Reichard. Leipzig, 1811. In Commission bey Peter Hammer.
  4. Neues historisches Handbuch auf alle Tage im Jahr mit besonderer Rücksicht auf die Ereignisse der neuesten Zeiten von Wagenseil Königl. baier. Kreißrath. Augsburg und Leipzig in der Jenisch und Stageschen Buchhandlung.
  5. Neues historisches Handbuch auf alle Tage im Jahr mit besonderer Rücksicht auf die Ereignisse der neuesten Zeiten von Wagenseil Königl. baier. Kreißrath. Augsburg und Leipzig in der Jenisch und Stageschen Buchhandlung.


Literatur.Bearbeiten

  • Moreau und sein lezter Feldzug eine historische Skizze von einem Offiziere seines Generalstabes. Vermehrt und von einem schätzbaren Gelehrten mit wichtigen Zusätzen begleitet. Landau. Gedruckt und verlegt bei Georges und Prinz, im grünen Quartier Nro. 149.
  • Victor Moreau's, Obergenerals der Französischen Armeen, Leben und Feldzüge. Aus dem Französischen übersezt. Nebst einer kurzen Geschichte der jüngst entdeckten Verschwörung gegen das Oberhaupt und die Regierung der Französischen Republik. Erster Theil: Kurze Notizen über Moreau's Leben; Geschichte seiner Feldzüge in Deutschland und Italien. Köln 1804. bei Heinrich Rommerskirchen.
  • Moreaus's Reise aus Frankreich nach Amerika, in malerischen Briefen an seine Gattin. Aus dem Französischen frey übersetzt. Paris 1805.
  • Moreau's Leben und Feldzüge mit sich hierauf beziehenden merkwürdigen Anecdoten Zweite umgearbeitete und berichtigte Auflage bis zu dem Tode des Helden fortgeführt mit seinem Bildniss, Plänen und Karten. Leipzig 1814. bei Johann Conrad Hinrichs.
  • Moreau. Ein Blick auf seine Feldzüge, seinen Karakter und seine Schicksale. Berlin, 1814. Neue Societäts-Verlags-Buchhandlung.
  • General Moreau. Abriß einer Geschichte seines Lebens und seiner Feldzüge von K. Jochmus, Königl. Geh. exped. Sekretär. Mit dem Bildniß des Helden. Berlin, 1814. Bei Friedrich Maurer.
  • Johann Victor Moreau. Sein Leben und seine Todtenfeier, Dresden, den 4. November 1814, erzählt für junge Krieger und Freunde der Geschichte. Mit einer Abbildung seines Denkmals. Dresden, 1816. In der Arnoldischen Buchhandlung.

Galerie.Bearbeiten

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