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Iudenburg, Hauptstadt in Obersteyermark und Kreisstadt, an der Mur, hat 140 Häuser, eine landesfürstliche Burg, eine Pfarrkirche und ein Franciscanerkloster, dessen Kirche die Hofkirche heißt. Es ist daselbst der Sitz des Kreisamtes. Der Judenburger Kreis enthielt im J. 1788 auf 107 Quadratmeilen 95,772 Seelen. Er liegt im hohen Gebirg, hat viele aber verdorbene Waldungen, guten Flachsbau, Wieswachs, und ansehnliche Viehzucht. Die Gebirge enthalten großen Reichthum von Kupfer und Eisen, auch Bley und mehrere Mineralien; es sind auch viele Hüttenwerke angelegt.


Quellen und Literatur.Bearbeiten

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1806.
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