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Das kaiserlich-östreichische Auxiliar-Corps.Bearbeiten

Das kaiserlich-östreichische Auxiliar-Corps:

laut dem Traktat am 14ten März 1812. stark 24,000 Mann Infant. 6000 Mann Kavallerie und 60 Kanonen,
Bowles27Schwarzenberg185

Oberbefehlshaber der General der Kavallerie, Fürst Carl Schwarzenberg,

Chef des Generalstabes, der General-Major Stutterheim.

2 Bataillon Grenadiere, 10 Regimenter Infanterie zu 2 Bataillon. 3 Bataillon Grenztruppen, 2 Bataillon Jäger = 27 Bataillon.

7 Regimenter Kavallerie, 1 Compagnie Pontonier, 3 Compagnien Pionier. 60 Stück Geschütz = 54 Esquadron.

Kavallerie-Division.Bearbeiten

Die Kavallerie-Division des F. M. Lt. Grafen Frimont.

G. M. Schmelzer.
1) das Dragoner-Regiment Nr. 4. Erzherzog Johann.
2) das Cheveauxlegeres-Regiment Hohenzollern No. 2.
3) das -- -- Oreilly No. 3.
G. M. Fröhlich.
G. M. Bar. Zechmeister.
4) das Regiment Kaiser Husaren No. 1. Comd. Obrist Horwart.
5) das Regiment Erbprinz Hessen Homburg No. 4.
6) das Regiment Blankenstein Husaren No. 6.
7) das Regiment Kienmeyer Husaren No. 8. comd. Obrist Lilien.

1ste Infanterie-Division.Bearbeiten

Die 1ste Infanterie-Division des F. M. Lieut. Bianchy.

G. M. Prinz Philipp von Hessen-Homburg.
1) das Infant. Regim. Hiller No. 2.
2) das -- -- Hieronymus Colloredo Mannsfeld. No. 33.
Obrist Andreassy.
3) das Grenadier-Bataillon Obristlt. Kirchenbetter.
G. M. Graf Lilienberg
4) das Grenadier-Bataillon Obristlt. Brezinsky.
5) das Infanterie-Regim. Simbschen.
6) das -- -- Alvinzy No. 19. (später Philipp Homburg.)

2te Infanterie-Division.Bearbeiten

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Die 2te Infanterie-Division des F. M. Lt. Baron Siegenthal.

G. M. Bolza.
das 7te Jäger-Bataillon.
2 Bataillons Warasdiner Kreuzer
G. M. Mohr.
3) das Infant.-Reg. de Ligne No. 30.
4) -- -- -- Czartorysky No. 9.
G. M. Fürst Alois Lichtenstein.
5) das Infant.-Reg. Dawydowich.
6) -- -- -- Stottulinsky No. 41.

3te Infanterie-Division.Bearbeiten

Die 3te Infanterie-Division des F. M. Lt. Baron Trautenberg.

G. M. Pflacher.
das 5te Jäger Bataillon des Obrist von Suden.
das Bataillon Gränzer St. Georger.
G. M. Mayer.
das Infanterie-Reg. Duca No. 39.
-- -- -- Großherzog v. Würzburg.


Operationsjournal des kaiserl. königl. Auxiliarkorps.Bearbeiten

Erster Auszug aus dem Operationsjournale des kaiserl. königl. Auxiliarkorps.

Zu Folge des am 16ten dieses Monats eingelangten Operationsjournals des Fürsten von Schwarzenberg aus dem Hauptquartier Snow vom 31sten July, war am 16ten des letztgenannten Monats der kaiserl. königl. Rittmeister von Braqueville, von Kienmayer-Husaren, bey Wladow über den Bug gesetzt, hatte ein Kosakenpiquet überfallen, und den Officier nebst seiner Mannschaft zu Gefangenen gemacht.

Am 17ten July geriethen in Pinsk 4 russische Officiere und 134 Mann in unsere Gefangenschaft.

Am nämlichen Tage fing der über den Oginskischen Kanal vorpoussirte Oberste des Husarenregiments Hessen-Homburg bey Lochezin einen russischen Naturalientransport auf, der aus 198 Wagen und 393 Pferden bestand.

Am 18ten July marschirte das kaiserl. königl. Auxiliarkorps in zwey Kolonnen nach Nießwitz; eine derselben nahm die Route auf der Hauptstraße über Slonim, die andere mit dem Feldmarschalllieutenant, Baron Frimont, über Pinsk und Lohiczin. Der Rittmeister Paulini, von Kaiser-Husaren, überfiel an diesem Tage ein bey Lubitz stehendes russisches Kommando, und nahm den Officier mit Mannschaft und Pferden gefangen. Das nachgerückte feindliche Soutien ward bey dieser Gelegenheit von dem Lieutenant Grafen Forgacs, des ebengenannten Husarenregiments, geworfen, und der russische Kommandant niedergemacht.

Am 21sten July rückten ein sächsisches Kavallerie- und zwey Infanterieregimenter zu Ablösung des kaiserl. königl. Generalmajors von Zechmeister in Kossow ein.

Am 23sten July rückten die Russen gegen Pinsk vor, welches von dem kaiserl. königl. Feldmarschalllieutenant, Baron Frimont, besetzt war. Der Feind hatte die Absicht, das daselbst früher verlorne beträchtliche Magazin wieder zu erobern; allein nach mehrstündigem Plänkeln ward er genöthigt, sich mit bedeutendem Verluste zurückzuziehen; worauf vier kaiserl. königl. Fuhrwesendivisionen und 966 Landesfuhren, mit diesen Naturalienvorräthen beladen, von dem kaiserl. königl. Auxiliarkorps mit fortgeführt wurden. Bey diesem Vorfalle leistete besonders eine Kompagnie des Warasdiner Gränzregiments dem Feinde, welcher über die Pina vorzurücken Willens war, tapfern Widerstand.

Am 24sten July übergab Feldmarschalllieutenant Frimont den Sachsen seine bisher gehabten Stellung, und die nicht mit sich fortgeschafften Magazinvorräthe von Pinsk, und trat darauf seinen Marsch an, um sich bey Nießwitz mit der ersten Kolonne des kaiserl. königl. Korps d'Armee wieder zu vereinigen.

Am 25sten July wurde Generalmajor von Zechmeister von dem sächsischen Generale von Klengel bey Kobryn abgelöst, und begab sich sofort ebenfalls zum Armeekorps nach Nießwitz, allwo am 27sten das Hauptquartier eintraf.

Am 30sten July sollte der Marsch des kaiserl. königl. Korps d'Armee nach Minsk fortgesetzt werden, als von dem französischen General Regnier die Nachricht einlief, daß das Korps des russischen Generals Kamenskoi die sächsischen Posten aus Brzesc vertrieben habe, und die Avantgarde bey Kobryn angegriffen werde; daß es übrigens das Ansehen habe, als wolle dieses Korps gegen unsere Kommunikation mit dem Warschauischen vorrücken. Es blieb daher das kaiserl. königl. Korps d'Armee bey Nießwitz stehen, um im Nothfalle den General Regnier [xxx] aufnehmen, und mit ihm vereint den Feind angreifen zu können.

Am 31sten, Nachmittags, kam von dem General Regnier die Nachricht, daß der sächsische General von Klengel sich nach einer sehr tapfern zehnständigen Vertheidigung mit dem größeren Theil seiner Brigade in Kobryn habe ergeben müssen, und daß der Feind gegen Pruszanna streife.

Auf dieser Nachricht brach das Korps d'Armee in der Nacht auf den 31sten von Nießwitz auf, um nach Snow zu marschiren.

Der Oberstlieutenant Graf Kinsky, von Beaulieu Infanterie, blieb mit einem Detaschement von 3 Kompagnien und 100 Pferden in Kletzk zurück, um das Debouché von Pinsk zu beobachten, und mit dem französischen Generale Latour-Maubourg, welcher einige Regimenter bey Bobruisk zurückgelassen hatte, in Verbindung zu bleiben.

An eben diesem Tage traf der Oberstlieutenant Graf Latour aus dem Hauptquartier des Fürsten Poniatowsky, an welchen derselbe mit einem Auftrage geschickt war, aus Mohilow mit der Nachricht ein, daß unweit dieser Stadt General Rajewsky mit zwey zu der zweyten unter dem Befehle des Generals Fürsten Bagration stehenden Westarmee gehörigen Divisionen Grenadiers den Marschall Fürsten von Eckmühl angriff, um sich den Weg nach Mohilow zu bahnen, welches Unternehmen aber mit einem Verluste von 4000 Mann mißlungen ist.

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Den 3ten August marschirte das Korps nach Jakimowice unweit Slonim. Hier ist man mit dem General Regnier, dessen Truppen sich bey Slonim zurückgezogen hatten, übereingekommen, den Feind, welchen man bey Ruzana vermuthete, anzugreifen, und sich dadurch wieder eine freye Kommunikation mit dem Warschauischen zu verschaffen, die durch das Detaschement des russischen Generals Knorring, das einen Streifzug nach Bialystock gemacht hatte, unterbrochen war.

In Folge dessen rückte den 4ten die Division Trautenberg nach Niesewicze, der Rest des Armeekorps nach Cziwialkowice. Um sich zu überzeugen, ob der Feind wirklich nach Aussage der Landleute mit Macht bey Ruzana stände, wurde Rittmeister Paulini, von Kaiser Husaren, mit seiner Eskadron dahin abgeschickt. Dieser überfiel um Mitternacht den Feind in Ruzana, und es zeigte sich, daß nur ein Kommando von 900 Pferden das war, das sich nach dem Angriff des Rittmeister Paulini gleich in den großen Wald zurückzog.

Die Division Trautenberg marschirte darauf den 5ten nach Ruzana, das Armeekorps nach Kossow. Die Division Trautenberg rückte gegen Selecz vor, und Oberst Suden bemächtigte sich mit der Avantgarde des dasigen Defilees, ohne daß der Feind großen Widerstand leistete. Eben so wurde das Defilee von Kartuska Beresna besetzt, welches der Feind nach einem Morgens statt gehabten Patrouillengefecht in dem Augenblick verließ, als General Mohr mit der Avantgarde selbst angreifen wollte.

An demselben Tage traf ein Kourier aus dem Hauptquartier des Kaisers Napoleon zu Witepsk in Kossow mit dem Befehle ein, daß der Fürst von Schwarzenberg das Kommando über beyde Korps übernehmen solle, und General Regnier mit seinem Korps unter einem an ihn angewiesen werde; ferner, daß man auf das Schnellste gegen Volhynien vorrücken solle, um die feindlichen Korps des Generale Tormassow und Kamenskoi anzugreifen.

In Folge dieser Anordnung erhielt General Mohr Befehl, mit 2 Bataillons von de Ligne, dem Regiment Hessen-Homburg Husaren und einer 3pfündigen Batterie über Chomsk gegen Pinsk zu marschiren, den dort befindlichen Feind zu vertreiben, sich der Uebergänge über die Pina zu bemächtigen, und zugleich bey der Vorrückung des Armeekorps gegen Pruszanna dessen linke Flanke zu sichern. Nach der Detaschirung des Generals Mohr wurde die Ordre de bataille den gegenwärtigen Umständen angemessen abgeändert.

Die Divisionen Siegenthal, Bianchy, und die Kavalleriedivision Frimont rückten über Diady und Kartuska Beresna vor, die Division Trautenberg aber über das Defilee von Selecz hinaus, und stellte sich bey Ohunewice auf.

Die Feinde standen bey Sienewice, Malecz und Pruszanna, um uns den Uebergang über die Jasiolda zu verwehren, oder vielmehr, wie man aus einem aufgefangenen Briefe des Generals Lambert erfuhr, uns nach der Passage über das Defilee anzugreifen.

Am 8ten passirte das Korps die Jasiolda bey Kartuska Beresna. Generalmajor Baron Fröhlich stieß mit seinen zwey Husarenregimentern bey dem Edelhof Bluden auf den Feind, welcher bey 2000 Pferde stark war. Um den Feind anzugreifen, wurde die Kavalleriedivision und die Division Siegenthal vorrücken gemacht, und bey Horetz und dem Edeldorf Bluden aufgestellt: indessen griff General Fröhlich die ihm bey Horetz gegenüberstehende feindliche Kavallerie, obwohl sie ihm überlegen war, mit vieler Entschlossenheit an, machte mehrere Gefangene, und jagte den Feind bis in die Ebene von Sienewice zurück, welches Städtchen er mit Infanterie und Geschütz besetzt hatte. Das Husarenregiment Kaiser bewies bey dieser Gelegenheit seine gewohnte Bravour. Die Infanterie der Division Siegenthal, nämlich das siebente Jäger-, und das Warasdiner Kreutzer Bataillon, zwey Bataillons von Kottulinsky, und eins von Czartoryski, war bestimmt, Sienewice links anzugreifen; sie mußte der Sümpfe wegen einen Umweg machen, um gedeckt heranzurücken; inzwischen begann der Angriff von unserer bis Podhosze vorgerückten Kavallerie. Die Vortruppen des Feindes wurden zurückgetrieben, die vor dem Orte aufgestellten feindlichen Truppen von der Artillerie beschossen, und obschon die Infanterie zum Angriff auf dem linken Flügel noch nicht eingetroffen war, Sienewice nach einer zwey Stunden langen Vertheidigung emportirt und besetzt. Es wurden in diesem Gefechte mehrere Gefangene gemacht; dagegen bedauert das ganze Korps den Verlust des tapferen Obersten Baron Horwath von Kaiser Husaren, welcher gleich im Anfange des Gefechts tödtlich verwundet wurde, und Tages darauf den Tod des Helden starb. Durch das Gefecht von Sienewice war die linke Flanke des Korps vollkommen gesichert; nach diesem Maßregeln wandte er sich den 9ten d. M. gegen Pruszanna, um sich mit dem Korps des Generals Regnier zu vereinigen; denn die Division Siegenthal konnte sich nun auf dem Dammwege gegen Chomsk und Antopel, auf welchen man die russische Division Czaplitz verfolgt hatte, festsetzen. Zugleich wurde aber auch dem General Baron Bolza aufgetragen, sich bey Diadi aufzustellen, und die Defileen von Beresna und Chomsk über die Jasiolda zu besetzen, um die rückwärtigen Kommunikationen nach Slonim, wo unsere Magazine und Bagage waren, sicher zu stellen. Das Korps brachte die Nacht auf den 10ten in einem Bivouak zwischen Malecz und Kabaki zu. Den 10ten, während dem Vorrücken gegen Pruszanna, engagirte sich das sächsische Korps unter dem General Regnier, welcher über Welikzelo dahin vorrückte, mit dem Feinde. Vor Pruszanna hatte dieser seine Arriergarde, und er schien, diesen Ort vertheidigen zu wollen. Oberstlieutenant Baron Lilien griff ihn aber mit dem Regiment Kienmayer Husaren so nachdrücklich an, daß er gezwungen ward, sich auf die Höhen hinter Pruszanna zurückzuziehen. Die Division Trautenberg, von der Kavalleriedivision unterstützt, rückte nun über Pruszanna hinaus, und trieb den Feind bis Koschibrod aus allen seinen Stellungen, während General Regnier die rechte Flanke dieser Vorrückung deckte. Hinter den Defileen, auf den Höhen von Koschibrod, setzte sich der Feind mit Infanterie, Kavallerie und Geschütz. Ein 1200 Schritte langer Damm führte zu dieser Stellung, gegen welchen der Feind Geschütz aufgeführet hatte, auf beyden Seiten des Dammes hatte er Infanterie in das Gestripp geworfen, und das Wirthshaus vor dem Damm mit Infanterie und 3 Kanonen besetzt. Das 5te Jägerbataillon unter dem Obersten Baron Suden machte einen kühnen Anlauf gegen das Wirthshaus, warf die dort postirte russische Infanterie auf dem Damm zurück, entriß ihr eine Kanone, nebst mehreren Pulverkarren und tödtete viele Leute im Morast. Das Gränzbataillon St. George und ein Bataillon von Duka hatten indessen die russische Infanterie in den vorliegenden Gebüschen und am Damm selbst angegriffen, und sie nach einem hitzigen Gefecht zum Rückzug auf die Höhen hinter dem Damm genöthigt. Sowohl die Warasdiner als die Jäger wadeten mit unglaublicher Anstrengung durch den Morast und das Gebüsch, und unterhielten das lebhafteste Feuer gegen die feindliche Artillerie, die ihnen wenig anhaben konnte: das Bataillon Duka unterstützte diese Attake mit vieler Bravour; und da man zugleich ein Detaschement über den Morast setzen und durch den Wald in die linke Flanke des Feindes führen ließ, so wurde er endlich auch zur Verlassung dieser festen Stellung gezwungen. Auf diese Art wurde zur Ehre der österreichischen Waffen in wenig Stunden und mit einem unbedeutenden Verlust dieses wichtige Defilee dem Feinde entrissen. Den 11ten rückte Feldmarschalllieutenant Baron Frimont mit seiner Kavalleriedivision dem Feinde nach, welcher in der Nacht das Defilee won Horodetzka passirt und sich auf den jenseitigen sehr vortheilhaften Höhen aufgestellt hatte. Man rekognoscirte die Stellung des Feindes und fand seine Stärke gegen 35 bis 40,000 Mann nebst 60 Kanonen. Er war in der Fronte durch einen undurchdringlichen Morast gedeckt, über welchen man nur bis Horodetzka und Podubnie im Centrum der feindlichen Stellung über die Dämme debouchiren konnte. Diese Dämme konnte der Feind mit zahlreichem Geschütz bestreichen, folglich war jede Unternehmung in der Fronte ohne großen Verlust nicht ausführbar. Die österreichischen Truppen sowohl als die Sachsen passirten indessen das Defilee von Koschibrod und rückten hinter Horodetzka ins Lager, wohin man auch die Division Siegenthal zog, welche bey Sienewice zur Deckung des Marsches nach Pruszanna zurückgeblieben war. Den 12ten, da der Feind einen Wald links von Podubnie, der zum Appui seines linken Flügels vorzüglich geeignet war, zu besetzen vernachlässigt hatte, beschloß der Fürst Schwarzenberg, den General Regnier mit dem 7ten Armeekorps, verstärkt durch die österreichischen Regimenter O'Reilly und Hohenzollern Cheveauxlegers, dann Simbschen und Alvintzy Infanterie und zwey Batterien, auf der Straße von Schereseff nach Kobryn, die diesen Wald durchschneidet, vorrücken zu lassen, um auf diese Art die linke Flanke des Feindes zu umgehen, während man ihn durch Demonstrationen bey Horodetzka und Podubnie beschäftigen würde. Die Division Siegenthal rückte nach Abzug des sächsischen Korps in die Stellung bey Podubnie. Dem Feinde konnte der Marsch der Sachsen und unserer Brigaden nicht verborgen bleiben; er eilte daher aus seiner zweyten Linie, um mit einer Division, die er von Kobryn zu seiner Verstärkung heranzog, eine Flanke zu bilden. Um 10 Uhr gelangte die Kolonne an den Rand des Waldes; sie debouchirte schnell und formirte sich unter dem feindlichen Feuer; die Kavallerie bildete den rechten Flügel. Der Feind verlängerte seine Flanke so sehr, daß er bald diesen Flügel mit seiner überlegenen Reiterey überflügelte, daher man von nun an mehr bedacht seyn mußte, seine wiederholten Angriffe abzuschlagen, als die weitere Umgehung seines linken Flügels zu verfolgen. Das Gefecht wurde nun allgemein und auf allen Punkten begann das heftigste Artilleriefeuer. Der Feind machte mehrere nachdrückliche Versuche, den linken sächsischen Flügel zu überwältigen, weil er durch die Besitznahme des Waldes den rechten Flügel ganz abzuschneiden hoffte; er wurde aber blutig angewiesen. Der Fürst von Schwarzenberg benutzte diesen entscheidenden Augenblick, und ließ ein Bataillon von Hieronymus Colloredo Infanterie durch eine Stelle des Morastes, den man für Infanterie praktikabel gefunden hatte, durchsetzen; dieses Bataillon kam, bis an die Knie im Wasser, endlich unter dem stärksten feindlichen Feuer bis an den Fuß der Höhe, und erstürmte solche mit dem entschlossensten Muthe; es wurde zwar auf eine Strecke wieder repoussirt, da aber nun die leichte sächsische Infanterie vordrang, und der Feldmarschalllieutenant Bianchy zugleich auch den Major Szent-Ivanyi mit dem Regiment Alvintzy anrücken ließ, so wurde die russische Infanterie bis an die Höhe hinter Podubnie zurückgeworfen. Indessen versuchte der Feind auf seinem äussersten linken Flügel nochmals einen Angriff mit seiner überlegenen Reiterey gegen die unsrige. Die sächsische Kavallerie rückte der feindlichen en fronte entgegen, während unsere Cheveauxlegersbrigade sie in der Flanke angriff. Durch diese Attake wurde die Kavallerie des Feindes hinter seine Infanterie zurückgeworfen. Die Nacht machte dem Gefechte ein Ende. Durch das Vordringen des rechten Flügels ward die Kommunikation des Feindes mit Kobryn bedroht, welche er unter Begünstigung der Nacht wieder zu gewinnen suchte. Der Feind benutzte die Nacht auf den 13ten zum Rückzug; er ließ auf dem Schlachtfelde weit über 3000 Mann an Todten und Verwundeten zurück. Die ganze österreichische und sächsische Kavallerie verfolgte die feindliche Arriergarde, welche aus 7 bis 8000 Mann Kavallerie, einigen Jägerregimentern und leichten Batterien bestand. Bey Strichowo wurden sie von den zwey Kavalleriebrigaden Fröhlich und Zechmeister mit allem Nachdruck angegriffen, welches ihren Rückzug nach Kobryn beschleunigte. Vor Kobryn marschirte der Feind wieder auf; er schien es darauf ankommen zu lassen, Kobryn vertheidigen zu wollen, allein unsere schnell angelangte leichten Batterien brachten ihn durch ihr Feuer von diesem Vorsatz ab; er zog sich durch die Stadt, und über die Muchaviec eiligst zurück, und steckte die Brücke in Brand, welche aber noch zu rechter Zeit gelöscht wurde, um einen Theil unserer Avantgarde über den Fluß setzen zu können. Der Feind ist nun ganz jenseits der Muchaviec in die Moräste zurückgeworfen, und hat den Weg nach Ratno eingeschlagen. Der Generalmajor, Prinz von Hessen-Homburg, welcher in dem entscheidendsten Augenblicke den Auftrag erhielt, mit seiner Brigade rechts von Poduhnie gegen den Morast durchzudringen, welchen der Feind für undurchdringlich hielt, hat sich desselben zu besonderer Zufriedenheit des Fürsten von Schwarzenberg auf die rühmlichste Art entledigt. Feldmarschalllieutenant Bianchy übernahm aus eigenem Antrieb das Kommando der Brigade Lilienberg, als diese im stärksten Feuer stand, und General Lilienberg, nachdem ihm das Pferd unterm Leibe erschossen worden, gestürzt war. Der Fürst Schwarzenberg kann nicht genug die Einsicht und zweckmäßigen Dispositionen des kaiserl. französischen Divisionsgenerals Grafen Regnier, und den Muth, so wie die Entschlossenheit der sächsischen Truppen rühmen; sie haben, obgleich geringer an Zahl als das kaiserl. königl. Auxiliarkorps, den Ruhm eines vollkommen gekrönten Erfolges mit demselben getheilt. Ganz besonders belobt sich der General der Kavallerie des Chefs seines Generalquartiermeisterstabs, des Generalmajors von Stutterheim; auch ertheilt derselbe der Artillerie das ehrenvolle Zeugniß, daß sie erneuerte Beweise ihres hohen Werthes gegeben, und durch die zweckmäßige Mitwirkung zum glücklichen Ausgange der Schlacht wesentlich beygetragen habe. Der Feind feuerte größtentheils aus Zwölfpfündern, und hat dessen ungeachtet die diesseitigen Sechspfünder, welche das wirksamste Feuer auf die feindlichen Truppen und Geschütz unterhielten, nicht zu Schweigen bringen können. Unser Verlust besteht in 1300 Todten, Verwundeten und Vermißten.

Feldmarschalllieutenant Bianchy wurde hierauf am 14ten mit zwey Brigaden seiner Division und mit der Brigade Zechmeister gegen Divin beordert, um den dortigen Damm zu besetzen, und den Feind auf seinem Rückzuge den möglich größten Abbruch zu thun.


Bericht des Fürsten von Schwarzenberg, vom 29sten August.Bearbeiten

Unsere Hofzeitung liefert einen Bericht des Fürsten von Schwarzenberg, vom 29sten des vorigen Monats, aus dem Hauptquartier des kaiserlich-königlichen Auxiliarkorps, von Ritki bey Kowel, dem Wesentlichen nach folgenden Inhalts:

Am 15ten wurde die feindliche Arriergarde bey Plosky erreicht und angegriffen; der Feind konnte aber nur auf einem einzigen Dammwege verfolgt werden, welcher von beyden Seiten mit undurchdringlichen Morästen umgeben war. Durch einen zweytägigen Regen waren die Wege beynahe grundlos geworden. Nur mit der äussersten Anstrengung konnten zwey Kanonen vorwärts gebracht werden. Am 16ten stieß man zwischen Ur und Diwin auf den Feind, welcher sich in beträchtlicher Stärke an dem Waldrande mit Infanterie und Geschütz festgesetzt hatte. Feldmarschalllieutenant von Bianchy ließ ihn sogleich durch das Regiment Hiller und Davidovich angreifen. Das Gefecht dauerte bis Abends, weil der Feind diesen vortheilhaften Posten zur Deckung seines Rückzuges hartnäckig zu vertheidigen suchte. Da, wo das Terrain nur Pelotons zu formiren gestattete, griff man ihn mit dem Bajonnette an, während unsere Tirailleurs bis auf halben Leib in den Morästen wateten, um die Flanke des Feindes zu gewinnen, welcher, durch die ausserordentlichen Hindernisse sich ihm zu nähern, das Terrain Fuß vor Fuß streitig machte. Dem Hauptmanne Grafen Hartop, welcher ein Bataillon des Regiments Hiller kommandirte, wurden binnen weniger als einer Stunde drey Pferde unter dem Leibe erschossen. Der Feind zog sich endlich, unter Begünstigung der Nacht, bis hinter Diwin gegen Summary zurück. Dieser Kampf kostete ihm gegen 700 Todte und Blessirte. Wir machten, nebst einigen 100 Bagagewagen und sonstigen Fuhrwerken, über 300 Gefangene. Unser Verlust an Todten, Blessirten und Vermißten bestand aus beynahe 300 Mann, worunter 5 blessirte Officiers waren. Der größte Theil der feindlichen Blessirten kam in den Morästen um, wo es unmöglich war, sie herauszuziehen. Man mußte sogar die Kavallerie absitzen lassen, um die Unsrigen zurückzuschaffen. General Graf Regnier fand Brzese vom Feinde verlassen, der sich längs dem Bug zurückgezogen hatte. Am 17ten ward Diwin von unsern Truppen besetzt. Die Avantgarde unter dem General Zechmeister errichte den Feind diesseits Summary; er hatte daselbst eine Stellung genommen, wo das Terrain ihm gestattete, 5 Kavallerie-, 2 Jäger-, 2 Infanterieregimenter und 12 Kanonen zu deployiren. Da sich der Feind jedoch jeden Augenblick durch seine rückwärtige Armee verstärken konnte, und unserer Seits das Vordringen nur über den Damm unter dem Feuer seiner Artillerie mit großem Verlust zu bewirken gewesen wäre; so hielt es der Feldmarschalllieutenant Bianchy angemessen, die Resultate der Bewegungen des Generals Regnier in des Feindes linke Flanke abzuwarten. Am 18ten verloren unsre Avantgarden auf den zwey Routen von Diwin und Mokrany gegen Ratno den Feind nicht aus den Augen; jeden Augenblick brachte man Gefangene und Versprengte ein; der Feind hatte einen großen Theil seiner Bagagetrains verbrannt. Am 19ten hatte der Feind seine Vorposten vor Summary eingezogen, und, nachdem er die Brücken ruinirt hatte, sich weiter gegen Ratno retirirt; General Zechmeister ließ die Brücken herstellen, Summary besetzen und folgte dem Feinde. Auf die Vorstellung des Generals Regnier, daß er zur Ausführung seines Unternehmens, die feindlichen Stellung zu tourniren, besonders an Kavallerie zu schwach sey, indem er nach Passirung des Debouchée von Schatzk viel freyes Feld vor sich habe, wurden am 20sten die Kavalleriedivision Frimont und die Division Trautenberg zur Unterstützung des 7ten Korps in Marsch gesetzt. Auf der Straße von Mokrany hatte sich der Feind hinter einem 300 Schritt langen Damm, und einem Verhau aufgestellt, welchen er mit Infanterie und 2 Kanonen besetzt hielt. General Frelich rückte, um ihn zu rekognosciren, mit einer Jägerkompagnie vor; der Feind empfing ihn mit einem lebhaften kleinen Gewehrfeuer, und drang mit einem Grenadierbataillon und einer Truppe Jäger auf seine Fronte und Flanke zugleich ein; in dem nämlichen Augenblick eilte Hauptmann Papp mit einer Jägerkompagnie herbey und stürmte mit dem Bajonnet auf den Feind los. Auf diese Art wurde der Feind nicht nur mit einem Verlust von mehreren Todten zurückgedrückt, sondern auch aus dem Verhau delogirt. Am 23sten war der Przipet, wegen seiner breiten Moräste, gar nicht, im Angesichte des Feindes, der bey Widrenica und Piaseczna im Lager stand, zu passiren. Dem Feldmarschalllieutenant Siegenthal ward also befohlen, einen Flankenmarsch rechts gegen Salesie zu machen, und sich da aufzustellen. Der Damm und die Brücke bey Krasnowola über den Przipet sind so schmal, daß zwey Wagen sich einander nicht ausweichen können; das Defilée ist 7 bis 800 Schritt lang, und von beyden Seiten von Sandhöhen dominirt; General Frelich bemeisterte sich desselben ohne Hinderniß. General Mohr meldete vom 20sten, daß sich der Feind in der Stärke von 3000 Mann Infanterie und Kavallerie und 6 Kanonen, bey der Annäherung seiner Avantgarde, bey Kuzeliczin über die Pinna zurückgezogen, und die Brücken sowohl, als alle Magazinvorräthe, in dieser Gegend verbrannt habe; worauf Mohr sowohl die Uebergänge, als auch Pinsk, besetzte, und die Brücken herstellen ließ.

Am 25sten, mit Anbruch des Tages, rückte der Vortrab des Generals Frelich gegen Stschawel vor, welches von einem feindlichen Vorposten gleich verlassen wurde. Vorwärts, längs dem Waldrande, stand der Feind mit Infanterie aufmarschirt und hatte zahlreiche Kavallerieabtheilungen in der Direktion von Krimno aufgestellt, und das Gros seiner Truppen hinter dem Walde. Feldmarschalllieutenant Baron Siegenthal ließ den Feind nach einem kurzen Gefechte von den Höhen vor dem Walde und aus dem Walde delogiren. Die Avantgarde verfolgte den Feind durch den Wald, bis zur vordern Lisière, vor welcher die ganze russische Division Czaplitz bey dem Dorfe Alt-Wüschwa aufmarschirt war, während das Regiment Kottulinsky und 1 Bataillon Czartorysky der Avantgarde geschlossen nachrückten. Es engagirte sich bald mit abwechselndem Vortheil ein lebhaftes Gefecht bis zur einbrechenden Nacht, wobey von beyden Seiten ein starkes Musketen- und Artilleriefeuer unterhalten wurde. Indessen rückte der Feldmarschalllieutenant Bianchy und Generalmajor Fürst Lichtenstein mit dem Regiment Alvintzy und 3 Bataillons zum Soutien der im Gefecht begriffenen Truppen rechts durch einen fast unpraktikablen Wald ohne Kavallerie und Geschütz, um den Feind in seiner linken Flanke anzugreifen und zum Rückzug zu zwingen. Der Angriff dieser Brigade war sehr rasch, sie tournirte den Feind ganz, und brachte ihn in die größte Unordnung; er machte noch in der Nacht um halb 10 Uhr mit großem Geschrey einen Angriff auf die vorderste Avantgardeabtheilung, um sich die Kommunikation von Stara-Wüschwa nach Wüschwa zu eröffnen, aber unsere Truppen setzten ihm heftig zu, und drängten ihn mit großem Verust nach Wüschwa, jenseits des Baches, zurück. Der zwischen Widrenica und Lisitschi postirte Feind mit einigen 1000 Mann, zog sich Nachmittags halb 4 Uhr gegen Welimtscha zurück; General Zechmeister ließ sogleich eine Kavallerieabtheilung bey Sabridje durch die Furth setzen, und sendete nach Herstellung der Brücken auch Infanterie nach. Am 26sten wurden die vom Feinde zerstörten Brücken über die Wichowka aufgebauet. Man ließ ihm mit einigen Kavallerieabtheilungen bis gegen Scheino nachsetzen. Am 28sten hatte General Baron Frelich, Kowel mit 1 Eskadron besetzt. Auf des Feindes Flucht wurden ihm 10 mit Zwieback beladene Wagen abgejagt; er hatte in dem Augenblick, als Rittmeister von Hammer mit einem Detaschement von Blankenstein Husaren in die Stadt rückte, das hinter der neunten Brücke befindliche Magazin, so wie alle über die Turia führenden Brücken, abgebrannt, und eine große Quantität Mehl in den Fluß und die Wassergräben geworfen. General Frelich beschäftigte sich, die brennenden Brücken löschen und herstellen zu lassen, ohne welche man über die vielen Arme der Turia nicht passiren kann. Der Feind schien sich gegen Luck und gegen seine erwarteten Verstärkungen zurück zu ziehen, und hatte seine Vedetten vor Kolodesno, wohin ihm ein Zug Husaren, welche man mühsam über den Fluß hinüberbrachte, nachfolgte.


Wien, den 26sten September.

Zu Folge der von dem Fürsten von Schwarzenberg aus dem Hauptquartier zu Golubie eingesandten Fortsetzung des Operationsjournals des kaiserl. königl. Auxiliarkorps vom 29sten August bis 7ten September, wurde die Verfolgung des Feindes dadurch ungemein erschwert, daß man alle Brücken über die Turysk sowohl, als auf der Hauptstraße nach Kowel, zerstört fand und selbige neu erbaut werden mußten. Doch sah sich der Generalmajor Mohr am 29sten August im Stande, über den Przypiec zu setzen. -- Der Feind beschleunigte hierauf seinen Rückzug, stellte sich jedoch hinter der Styr, gegenüber von Razuyce, mit Infanterie und Geschütz auf.

Bey dem Abgange dieser Nachrichten hatte der Feind seine vorige Stellung hinter der Styr noch nicht verändert, und schien sich dort behaupten zu wollen, indem er einen Verhau und Verschanzungen angelegt hatte.


Wien, den 19ten September.

Nach den neuesten, von dem Fürsten von Schwarzenberg, aus dem Hauptquartiere Golubie, am 16ten dieses Monats eingesendeten Nachrichten, hält das Korps noch seine vorige Stellung, um den Truppen die zur Erholung von den seitherigen angestrengten Fatiguen nothwendige Ruhe zu gönnen. Es ist nichts vorgefallen, ausser daß das Korps des feindlichen Generals Ertel am 8ten dieses die Vorposten des Generalmajors Mohr bey Lachwa gegen die Jasiolda zurückgedrängt hat, und da die Bewegungen des Feindes den General Mohr besorgen ließen, daß er von seiner Kommunikation mit dem Hauptkorps abgeschnitten werden könnte, wurde er bestimmt, sich auf das rechte Ufer der Pina hinter Slappan zu ziehen, und mit dem Gros bey Liubaschew sich aufzustellen.

Um sich zugleich zu überzeugen, welche Absicht der Feind bey seiner mit einem Detaschement auch am 9ten dieses unternommenen Uebersetzung bey Gnidawa über den Stry haben dürfte, wurde auch unserer Seits am 11ten dieses gegen Lutzk eine Rekognoscirung bewerkstelliget, und man fand, daß die Brücke abgebrannt, die Stadt überschwemmt, und der Feind hinter derselben in einer vortheilhaften Stellung bey Dworetz gelagert sich befinde, übrigens aber auf dem ganzen diesseitigen Ufer der Stry vom Feinde nichts zu bemerken sey. Zu gleicher Zeit wurde auch eine ähnliche Rekognoscirung von dem General Regnier mit den Sachsen gegen Radomisl unternommen.


Proklamtionen.Bearbeiten

Im Hauptquartier des österreichischen kaiserl. königl. Auxiliarkorps ist Folgendes bekannt gemacht worden: [1]

"Den Truppen wird vorläufig die freudige Nachricht mitgetheilt, daß Se. Majestät, der Kaiser der Franzosen, die russische Armee bey Moshaisk am 7ten d. M., früh um 5 Uhr, angegriffen und bis 3 Uhr Nachmittags gänzlich in die Flucht geschlagen habe, weßhalb heute Abend um 6 Uhr aus dem Geschütze der Divisionen Siegenthal und Frimont Freudenfeuer statt haben wird.

Hauptquartier Goluby, den 17ten September 1812."


Zeitungsnachrichten.Bearbeiten

[1812]

Wien, den 1sten April.

Nach Gallizien marschirten noch immer Truppen aus den verschiedenen Provinzen unserer Monarchie. Da der grösste Theil der hiesigen Besatzung abgezogen ist, so hat nunmehr unser zahlreiches und schön organisirtes Bürgermilitär die meisten Wachen übernommen. Bey Kaschau in Oberungarn formirt sich ein Reservekorps, meist aus ungarischen Regimentern. Bisher ist es noch nicht bekannt, wer die in Gallizien versammelte Armee kommandiren wird.


Wien, den 29sten April.

Das Hauptquartier unserer Armee in Gallizien wird zu Stanislawow seyn. Es heißt, daß der Erzherzog Karl diese Armee kommandiren werde.


Wien, den 2ten May.

Das Hauptquartier der Observationsarmee in Gallizien kommt nach Stanislawow; die Infanterie dürfte bey eintretender guter Witterung in verschiedene Lager zusammen gezogen werden, die Kavallerie aber vor der Hand in Kantonnirungen bleiben. Noch ist der kommandirende General nicht ernannt, und der Fürst Reuß, als Kommandirender in Gallizien, besorgt unterdessen die Geschäfte.


Wien, den 18ten July.

Das Korps des Fürsten von Schwarzenberg besteht aus 7 Regimentern Kavallerie, 10 Regimentern Infanterie, 2 Bataillons Grenadiers, 3 Bataillons Kroaten, 2 Divisionen Jäger, 3 Kompagnien Pionniers, 1 Kampagnie Pontonniers und einem beträchtlichen Korps Artillerie.


Warschau, den 11ten August.

Das Korps des Fürsten von Schwarzenberg und das des Generals Reynier [xxx] machen eins aus, und sind stark genug, um das in diesen Gegenden herum irrende russische Korps zu vernichten. Laut Nachrichten vom Bug aus dem Bielsker Bezirk, hat man am 2ten dieses eine starke Kanonade gehört, worauf sich das Gerücht verbreitet, daß die Feinde eine totale Niederlage erlitten, wodurch ihnen denn auf einmal das Handwerk gelegt worden!


Warschau, den 18ten August.

Unsere heutige Zeitung enthält nachstehende wichtige Nachrichten von der kaiserlich-französischen und alliirten Armee:

Von dem Fürstlich-Schwarzenbergschen Korps, welches mit den Sachsen vereinigt ist, sind sehr günstige Nachrichten eingelaufen. Am 9ten und 10ten dieses ist es zwischen Kobryn und Pruszanna abermals mit dem Feinde handgemein geworden, wobey 2 Kanonen erbeutet, 500 zu Gefangenen gemacht worden, und die Russen sich genöthigt sahen, Kobryn zu räumen. Am 13ten aber kam es zwischen diesem Ort und Brzesc zu einer förmlichen Schlacht; 2500 Feinde blieben auf dem Platze, die Zahl der Gefangenen aber kann, da bey Abgang des Kouriers fortwährend welche eingebracht wurden, noch nicht bestimmt angegeben werden. Die geschlagenen Russen ziehen sich nach Dwinow und Ratno zurück. Die Oesterreicher haben den braven Kommandeur der kaiserl. Husaren, den Oberst Horwat, verloren.


Mitau, den 5ten September n. St.

Der Fürst von Schwarzenberg verfolgt die Vortheile, die er, in Gemeinschaft mit dem General Regnier [xxx], über den General Tormassow [xxxx] erhalten hat. Der Verlust des letzteren beläuft sich schon auf 10,000 Mann. Unter diesen ist der General Markow getödtet und die Generale Sambow und Knorring blessirt.


Warschau, den 5ten September.

Am 25sten fiel ein ernsthaftes Gefecht zwischen dem Korps von Tormassow [xxxx] und der Avantgarde des Fürsten Schwarzenberg vor, die allein alle Ehre von diesem Treffen hatte, worin die Russen viel litten.


Wien, den 9ten September.

Nach den letzten officiellen Nachrichten vom 30sten August befand sich unser Armeekorps unter dem Fürsten von Schwarzenberg zu Kowel. Gedachtes Korps hatte die Beschwerlichkeiten eines Marsches von 9 Tagen, in welchen es die ungeheuren Sümpfe des Prypetz forcirte, mit dem frohesten Muthe und ohne die mindesten Nachtheile ertragen, und befand sich im trefflichsten Zustande. Die Truppen hatten, ohne einen einzigen Kranken zu haben, zuweilen 3 bis 4 Meilen des Tags bis an den Gürtel im Wasser die Sümpfe durchwatet, und den Feind überall zurückgetrieben, mit dem es beynahe täglich Vorpostengefechte gab.


Wien, den 13ten September.

Die Nachrichten, die man hier von dem Armeekorps des Fürsten von Schwarzenberg erhalten, haben viel Vergnügen verursacht. Man läßt den Talenten, der Thätigkeit dieses Fürsten und der Generals, die unter ihm dienen, Gerechtigkeit wiederfahren. Sie sind eifersüchtig darauf, ausser dem Beyfall unserer Regierung, das Lob des ersten Feldherrn unsers Zeitalters zu erhalten, der jetzt ihre Bewegungen leitet. Da das Korps des Fürsten völlig komplet erhalten werden muß, so sind Truppen nach Polen auf dem Marsch, um es zu verstärken.


Wien, den 20sten September.

Den neuesten Nachrichten von dem kaiserl. königl. Auxiliarkorps zufolge, war das Hauptquartier am 8ten September zu Holoby zwischen Kowel und Luck, hinter dem Stochod.


Wien, den 10ten Oktober.

Der Feldmarschall Fürst von Schwarzenberg hat am 2ten d. M. aus dem Hauptquartier Slawaticki, am Bug im Herzogthum Warschau, die Fortsetzung des Operationsjournals eingesandt. Diesem zufolge hat, nach einzelnen kleinen Gefechten, wegen Ueberlegenheit des Feindes und dessen zahlreicherer Kavallerie, der Fürst Schwarzenberg es angemessen gefunden, sich anfänglich hinter den Pripiecz, und später bey Wladowa aufzustellen, wo das ganze Korps d'Armee am hellen Tage in der größten Ordnung und ohne den mindesten Verlust in Gegenwart des Feindes über den Bug setzte.


Warschau, den 20sten Oktober. [2]

Nachdem das österreichische Hülfstruppenkorps bey Wlodowa über den Bug gegangen war, und sich gegen Brzesc, Wysokie, Clechanowice und Nuv zurückgezogen hatte, so bewog dies den Feind, auf kurze Zeit in das Siedlecker Departement (welches früher durch die Oesterreicher gedeckt, jetzt aber von ihnen geräumt war) einzufallen. Die Russen zeigten sich zu Biala, Miedzyrzecz, Siedlec, und andern Ortschaften, von wo die fliehenden Einwohner hierher kamen, und dadurch eine unnütze Furcht und Beunruhigungen in unserer Residenz erregten.


Wien, den 20sten Oktober. [3]

Der Fürst von Schwarzenberg hat unterm 10ten d. M., aus dem Hauptquartier Adamkow bey Brzesc, seinen am 3ten und 4ten unternommenen Uebergang auf das rechte Ufer des Bugs einberichtet, allwo er mit dem vereinten Auxilar- und siebenten (sächsischen) Armeekorps seine Aufstellung hinter der Muchawicz nahm. Hier schloß sich der Feldmarschalllieutenant Baron Siegenthal, welcher seinen Rückzug von der Turia über Kobrin nach Balkow zu machen befehligt war, und ihn auch in der größten Ordnung und ohne Verlust bewerkstelligte, an ihn an.

Am 4ten wurden die kaiserl. königl. Vorposten bey Brzesc mit Heftigkeit angegriffen, der Feind aber ernstlich zurückgewiesen; die Kosaken erlitten beträchtlichen Verlust. Bey den verschiedenen Rekognoscirungen, welche bis zum 10ten dieses statt hatten, fielen nur kleine Gefechte der Vorposten vor, wobey der Verlust unbeträchtlich war.

In einem dieser Gefechte erhielt der Generalmajor Fürst Aloys Lichtenstein einen Prellschuß am linken Schenkel, der ihn wahrscheinlich nur auf 14 Tage dienstunfähig machen wird; desgleichen erhielt der Generalmajor von Mariaßy von einer Kanonenkugel eine Kontusion, welche aber kaum längere Zeit zu seiner Herstellung erfordern dürfte. Der Oberstlieutenant Mazur verlor in dem Gefechte am 8ten durch einen Schuß das Leben.


Wien, den 29sten Oktober. [4]

Laut dem von dem Fürsten von Schwarzenberg unterm 21sten Oktober aus dem Hauptquartiere Paproinia erstatteten Rapport, hatte das vereinte Korps d'Armee sich am 11ten Oktober hinter der Lesna ausgestellt, und der Feind hatte mehrere fehlgeschlagene Versuche gemacht, über diesen Fluß zu setzen.

Weil aber diese Stellung zu sehr ausgedehnt war, und die offenen Gegenden auf dem rechten Ufer des Bugs dem an Kavallerie überlegenen Feinde zu große Vortheile darboten, so faßte der kommandirende General den Entschluß, auf das linke Ufer des Bugs zu setzen, um sich den erwarteten Verstärkungen zu nähern.

Bevor indessen der Uebergang statt hatte, rückten am 14ten mehrere feindliche Bataillone aus der Ebene von Wisoky-Litessky gegen den am Rande des Waldes aufgestellten Generalmajor Baron Suden vor; die Kompagnien leichter Infanterie zogen sich langsam gegen den Bach von Moszona zurück, hinter welchem die Generale Pflacher und Frelich den Feind erwarteten; hier begann ein ziemlich lebhaftes Kanonen- und Kleingewehrfeuer, während der Feind eine Kolonne über Manturi defiliren ließ, um die linke Flanke der Stellung zu gewinnen.

Vor Nacht ließ General Frelich durch den Hauptmann von Popparich, ohne einen Schuß zu thun, den Feind mit dem Bajonnet aus dem stark besetzten Dorfe vertreiben, und machte dadurch dem Gefechte ein Ende.

Am folgenden Tage setzte das vereinte Korps d'Armee, ohne den geringsten Verlust und in der größten Ordnung über den Bug.

Um den Streifereyen des Feindes in dem Herzogthume Warschau Einhalt zu thun, detaschirte der Fürst Schwarzenberg den Generalmajor Baron von Frelich mit 3 Husarenregimentern gegen Raczin, und den Obersten Baron Scheither mit dem Regimente Riesch Dragoner gegen Siedlce.

General Frelich erreichte in Raczin einen feindlichen Transport unter Eskorte einer Abtheilung Kosaken, wovon die meisten getödtet, und einige mit ihren Kommandanten gefangen wurden.

Die zwey vereinigten Armeekorps setzten ihren Marsch in der Richtung von Biala und Mienzorzys fort; der feindliche General von Essen entschloß sich aber, selbe mit zwey Divisionen anzugreifen.

Die Avantgarde des sächsischen Generals von Gablenz ward auch wirklich bis zur Mühle auf der Hauptstraße von Biala zurückgedrückt; allein der General Graf Regnier ließ einige Batterien Geschütz auffahren, und hielt den Feind auf.

Während derselbe in der Fronte angegriffen wurde, ging der Major Del Rio mit 1 Bataillon von Esterhazy und 2 Kompagnien sächsischer leichter Infanterie bey der Mühle Kassula über die Biala, in die rechte Flanke des Feindes, und eroberte eine zwölfpfündige Kanone. Der Feind wurde in den nahe gelegenen Wald zurückgedrängt, und auch aus diesem durch den Feldmarschalllieutenant von Bianchy zum Rückzuge genöthigt, auf welchem er den Ort Wokrzewnice in Brand steckte, um seine Flucht zu decken.

Diese Feldmarschalllieutenant erreichte dennoch die feindliche Kolonne bey dem Defilee an der Zna, und setzte ihr mit seinem Geschütze so zu, daß sie sich in der größten Unordnung auf der Straße nach Bresze zurückzog. Die Nacht unterbrach das Gefecht, in welchem Fürst Schwarzenberg ohne großen Verlust dem Feinde bedeutenden Abbruch that, und mehrere Hundert Gefangene machte.

Es heißt, daß der Fürst Schwarzenberg wegen geschwächter Gesundheit die Armee verlassen, und daß der rühmlichst bekannte General Graf Bellegarde das Kommando des kaiserl. österreichischen Auxiliarkorps indessen übernehmen werde.


Wien, den 8ten November. [5]

Am 5ten ging ein starker Transport von kleinen Gewehren zu dem kaiserl. königl. Auxiliarkorps ab.


Posen, den 13ten November. [6]

Das Korps des Fürsten von Schwarzenberg befand sich, wie Privatbriefe melden, nachdem es an verschiedenen Punkten über den Bug gegangen war und den Feind fortdauernd vor sich hertrieb, in Bocki, Bielsk und Bransk, aus welchen Orten es schon weiter vorgerückt seyn soll, so wie auch die französischen und Bundesgenossen-Truppen welche durch Warschau gegangen sind.


Wien, den 21sten November. [7]

Die neuesten vom Marschall Fürsten Swarzenberg eingelangten Berichte reichen bis zum 7ten dieses.

Nach dem glücklichen Gefechte, welches das vereinte Armeekors am 19ten Oktober bey Biala lieferte, blieb die Armee, welche durch die vielfältigen zur Deckung des Herzogthums Warschau gemachten Manöuvres und die Märsche ermüdet war, in der Stellung zwischen Skrissew und Lozu am Bug, um dem vortheilhaften Uebergangspunkt bey Drohyczin nahe zu seyn, bis zum 28sten Oktober, an welchem Tage die österreichischen und französischen Verstärkungen eintrafen, und man zugleich von dem Marsche der feindlichen Armee von Brzesc in die Gegend von Pruszanna und Serechew Nachricht erhielt.

Der Feldmarschall ließ darauf am 29sten und 30sten die Armee über den Bug setzen, und ein Lager vor Drohyczin beziehen. Am 31sten rückte die Armee bis Simyatice vor.

Die kaiserl. königl. Avantgarde, mit 4 Eskadrons von Blankenstein Husaren unter dem Major St. Quintin verstärkt, stieß am folgenden Tage bey Lumnia auf den Feind, welcher hinter einer Anhöhe bey 1500 Kosaken und Uhlanen aufgestellt hatte.

Der Major St. Quintin schlug mit diesem überlegenen Feinde mehrere Stunden herum, bis er endlich gegen Mittag mit der ihm zugekommenen Verstärkung denselben gänzlich zurückwarf. An demselben Tage rückte Fürst Schwarzenberg nach Bocki und Kleszeziel vor, um den Feind, welcher sich gegen Slonim gezogen hatte, schnell zu verfolgen. Der Generalmajor Baron Fröhlich hielt mit dieser Bewegung der Armee seitwärts gleichen Schritt.

Zwey Züge von Lichtenstein Husaren sahen sich bald von 400 Kosaken und einer eben so starken Reserveabtheilung mit Ungestüm angegriffen, vertheidigten sich aber so lange gegen den ganzen feindlichen Schwarm, bis der Rittmeister Graf Belleroupp mit zwey andern Zügen von Lichtenstein Husaren und Major von Seidlitz mit 50 sächsischen Uhlanen ihnen zu Hülfe kam, und sie trotz der Uebermacht des Feindes glücklich heraus hauten.

Major von Seidlitz ward bey diesem Angriffe durch einen feindlichen Plänkler vom Pferde geschossen; seine Uhlanen rächten, vereint mit Lichtenstein Husaren, den Tod ihres braven Kommandanten, setzten den Kosaken eine Viertelmeile weit nach, tödteten deren eine große Menge, und machten 17 zu Gefangenen.

Am 2ten d. M. rückte die Armee nach Bielsk und Orla vor; am 4ten passirte sie die Narew bey Plosky und Narewka. Am 6ten war das österreichische Korps bey Prczestowice, das sächsische Korps bey Swislotz. Am 7ten wurde das Hauptquartier nach Prczestowice verlegt, die Armee bivouakirt zwischen Schidlowicze und Mstibow, und hatte ihre Vorposten an der Nossa.

Sie war im Begriff, ihren Marsch nach Wolkowisk am folgenden Tage fortzusetzen, um dem Feinde zu folgen, welcher, dem Vernehmen nach, über Slonim seine Marschrichtung auf Nieswitz genommen hatte.


Wien, den 19ten November. [8]

Unsere Hofzeitung enthält unter andern Folgendes:

"Die ne~esten vom kommandirenden General des kaiserlich-königlichen Auxiliarkorps, Feldmarschall Fürsten Schwarzenberg, eingelaufenen Berichte reichen bis zum 7ten d. M.

Am 6te war das österreichische Korps bey Prczestowice, das sächsische Korps bey Swislotz. Am 7ten wurde das Hauptquartier nach Prczestowice verlegt; die Armee bivouakirte zwischen Schidlowicze und Motibow, und hatte ihre Vorposten an der Rossa.

Sie war im Begriff, ihren Marsch nach Wilkowysk am folgenden Tage fortzusetzen, um dem Feinde zu folgen, welcher, dem Vernehmen nach, über Slonim seine Marschrichtung auf Nieswitz genommen hatte."


Warschau, den 24sten November. [9]

Der österreichisch-sächsische Armee, welche durch 20,000 Franzosen verstärkt worden ist, hat einige Vortheile über die aus Volhynien angekommenen Russen davon getragen. Der Admiral Tschitschagoff wurde, indem er sich Slonim näherte, lebhaft durch die Alliirten verfolgt. Der russische General Sacken, welcher zu Kobryn und Brzesc zurückgeblieben war, um Volhynien zu decken, folgte der alliirten Armee. Am 13ten dieses wurde die russische Avantgarde durchbrochen, und der Feind verlor an Gefangenen 500 Mann. Den 16ten näherte sich der General Regnier Wilkowysk, welches von einer französischen Brigade mit dem Bajonnet genommen wurde; der Feind verlor 800 Todte und 400 Gefangene.

Ein österreichisches vom Fürsten Schwarzenberg detaschirtes Korps kam den 16ten dem Feind in den Rücken, nahm ihm beynahe sämmtliche Bagage, das Feldlazareth, viel Transportwagen und Munition ab und machte 500 zu Gefangenen. Am 17ten und 18ten wurde der Feind bey seiner Retirade fortwährend beunruhigt, so daß er bey den verschiedenen Affären an Todten, Verwundeten und Gefangenen gegen 5000 Mann verloren hat. Der General Sacken, der sich auf Volhynien zurückzuziehen scheint, wird vom General Regnier auf das Lebhafteste verfolgt.

Quellen. Bearbeiten

  1. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 256. Donnerstag, den 24. Oktober/5. November 1812.
  2. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 260. Dienstag, den 29. Oktober/10. November 1812.
  3. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 260. Dienstag, den 29. Oktober/10. November 1812.
  4. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 270 Sonnabend, den 9. /21. November 1812.
  5. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 282 Sonnabend, den 23. November/5. December 1812.
  6. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 282 Sonnabend, den 23. November/5. December 1812.
  7. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 287 Freytag, den 29. November/11. December 1812.
  8. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 291 Mittewoch, den 4/15. December 1812.
  9. Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 290 Dienstag, den 3/15. December 1812.
  • Der Krieg in Deutschland und Frankreich in den Jahren 1813 und 1814. Von Carl v. Plotho. Berlin, bei Carl Friedrich Amelang 1817.
  • Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 208. Donnerstag, den 29. August /10. September 1812.
  • Allgemeine deutsche Zeitung für Rußland. No. 89. Freytag, den 12. April 1812. ff.
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