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Nro. 39. Nadasdy.Bearbeiten

Ungarisches I. R. -- Unif. Aufschl. ponceau; Kn. weiss.


Geschichte.Bearbeiten

UniformInfRegN39

Nadasdy. G. M. hung. Inf. Reg. N. 39.

1756, hat es der Graf Job. Palffy in Ungern errichtet; 57, war 1 Bat. in den Schl. bey Breslau und Leuthen; 58, das Rgt in der Belag. von Olmütz; und bey der Belag. vor Neisse; 60, in der Schl. bey Landshut; beym Sturme auf Glatz, wo sich die Grenadiers mit jenen von Simbschen, in der vom Feinde verlassenen Flesche festgesetzt haben; und war in der Schl. bey Liegnitz; 62, ein Comdo in der Belag. von Schweidnitz.

78, anfangs Sept. hat es mit Pellegrini Inf. die Gegenden der Stadt Prag gedeckt.

88. die 2 Feldbat. bey der Einnahme von Sabaez, waren sie bey der Attaque gegen die Palanka. Am 14. Sept. bey Defension der Armenescher Lagers, ist 1 Divis. der auf der Anhöhe auf Piket gestandenen und verdrängten Divis. von Brentano Inf. zur Unterstützung gekommen; sie sind vereinigt wieder vorgerückt, und haben den vorigen Posten besetzt; 89, waren bey den Belag. von Berbir, und Belgrad. -- Das 3te Bat. 88. zu Ratscha in Besatzung. In der Nacht vom 21. Sept. hat eine halbe Comp. mit den Peterwardeinern, die vom Sturmwinde an das türkische Ufer getriebenen 9 Kehlheimer Schiffe, und 4 Czaiken gerettet. Im Winter zu Sabacz in Besatzung. -- 89, in Juny, sind 4 Comp. in dem Blockhause und Redoute bey Szalzowa Koza, auf Postirung gestanden. Darauf war es bey der Belag. vor Belgrad. Im Winter von 89 auf 90, drey Bat. zu Belgrad in Garnison. Das 4te Bat. 90, zu Temeswar in Besatzung.

95, den 24. Juny, bey der Einnahme der Verschanzungen im Genuesischen, 2 Bat. bey der 1ten Colonne, haben mit dem Carlstädter Bat. die Werke zu Madonna del Monte, eingenommen. Am 19. Sept. beym Angriffe auf den Posten Rocca Carreria, rettete 1 Bat. den Grl Gr. Argenteau, der in Gefahr gewesen, gefangen zu werden. Im Nov. bey Vertheidigung der Position, und bey der Retirade aus dem Genuesischen, haben die 2 Bat. viel gelitten; 96, den 15. Apr. war 1 Bat. in dem Gefechte bey Spigno. Bey der Belag. vor Kehl den 6. Dec. war 1 Bat. bey der Insel Grosskehlkopf, welches 97, im Oct. zur Besatzung nach Mainz gekommen.

99, im Treff. bey Legnago, war das Rgt bey der 1ten Colonne, das erste nach der Avantgarde. Im Treff. bey Verona den 30. März, kam es mit 4 Grenad. Bat. den zum ersten angegriffenen und zurückgedrängten Bat. von Wilh. Schröder, Jordis und Jellachich, zu Hülfe; sie haben in 3 Colonnen tapfer angegriffen, und die Feinde geworfen. Im Treff. bey Magnano, ist es mit den Rgtern Reisky und Thurn, der zum Weichen gebrachten ersten Colonne, zur Unterstützung gekommen; der comdrnde FML. Bar. Kray hat sie in Person angeführt. Bey der Einnahme von Brescia, den 20. Apr. ist 1 Bat. über St. Euphemia bis an die Vorstadt angerückt, und 1 Bat. rückte gegen das Pelchiera-Thor vor, und marschirte nach eingesprengten beyden Thorgittern, mit klingendem Spiel, und fliegenden Fahnen in die Stadt. Die Feinde retirirten in die Citadelle; das 3te Bat. blieb bey S. Polo zur Unterstützung. Am 27. Apr. beym Übergange über die Adda, und Treff. bey Cassano, wurden 500 Freywillige vom Rgte, am ersten über den Fluss geschifft, und sie nahmen am Fuss des schroffen Felsens beym Schlosse Trezzo, ihre Stellung; 1 Bat. passirte die Brücke, und war beym Angriffe auf die Feinde in und hinter Trezzo; 1 Bat. nahm Vipro weg, und machte 200 Gefangene. Im Treff. zwischen dem Tidone und der Trebia, hat sich das Rgt tapfer gehalten aber viel gelitten. Im July, war es bey der Belag. vor Mantua. In der Schl. bey Novi, sich tapfer ausgezeichnet, dabey wieder ziemlich gelitten.


Inhaber.Bearbeiten

1756, Joh. Leop. Gr. Palffy v. Erdöd; Obr. 58, resignirt; 60, als GM. angestellt; 68, das I. R. Nro. 53, erhalten.

58, Jacob Bar. v. Preysach; FZM.

87, Thomas Gr. v. Nadasdy; GM. 90, FML. -- 1ste 1800, in Wien †.


Comdten und Obersten.Bearbeiten

1756, Palffy, Gr. Joh. als Inhaber.

58, Formentini, Bar. Jos. -- 59, den 27. July, bey dem Rückzuge von der Attaque des Vogelberges, hat er die Arriereg. so trefflich geführt, dass ihm die Feinde nichts anhaben konnten. Kam zu Harrach Inf. jetzt Nro. 47.

60, Komka, Joh. Ward GM.

69, Spleny, Bar. Gabr. Ward GM.

73, Allemann, Ladisl. 77, GM.

77, Cameller, Wenz. 82, GM.

Fortsetzung der Commandanten und Obersten.

82, Draskotzy, Sam -- 89, bey der Belag. vor Berbit den 25. Juny, am Kopfe bless. 95, GM.

89, Ternyey, Mich. 95, GM.

95, Salisch; Bar. Carl. 97, GM.

97, Abfaltern, Bar. Joh. Nep. -- 99, im Treff. bey Legnago, durch Geistes Gegenwart und Tapferkeit, dem Rgte Muth eingeflösst. Im Treff. bey Magnano, wird er wegen Wohlverhalten angerühmt. Bey der Einnahme von Brescia, das Rgt mit Ruhm angeführt. Im Treff. bey Cassano, und in demjenigen zwischen den Tidone und der Trebia, desgleichen; im letztern ward er verwundet.


Anmerkungen.Bearbeiten

Obtl. Erös, 1760, den 20. July, bey der Eröffnung der Tranchéen vor Glatz, comdrte er die Arbeiter auf dem linken Flügel, und hat sich während der Belag. ausgezeichnet.

Obl. Kray, Adjut. beym Grl Gr. Draskovics, 60, während der Belag. und beym Sturm auf Glatz, vieles Lob erworben. Ward Hptm. 78, Maj. 83, Obtl. beym 2ten Szekler Inf. Rgt.

Hptm. Gr. Bereny, 62, in der Belag. von Schweidnitz, hat er die Stelle eines Tranchéen-Majors mit vieler Geschicklichkeit vertreten; ward während der Belag. bless. Der Untl. Hausfecker, bey der Vertheidigung der Fletchen den 19. und 22. Aug. sich tapfer gehalten.

Obl. Georg Görgey, 88, den 21. Sept. beym Rückzuge nach Illova, in die feindl. Gefangenschaft gerathen, ward nach Constantinopel gebracht. Der Untl. Szent-Ivany, in dem Walde bey Karansebes, mit 30 Mann auf Piket, ward gefangen, und für 380 fl. als Sclave verkauft, aber von französ. Bothschafter auf Anlangen des FM. Gr. Lacy ausgelöst.

Obtl. Ternyey, 89, den 9. July, in der Nacht, hat er die von den Türken verlassene Festung Berbir, mit 1 Divis. besetzen geholfen. Ward Obr.

Obtl. Bar. Abfaltern, 95, bey der Einnahme der Verschanzungen im Genuesischen, sich ausgez. ward dabey bless. erhielt 96, ein Grenad. Bat. mit welchem er sich den 16. Sept. in dem Gefechte bey Giessen, tapfer gehalten. Ward 97, Obr.

Maj. Pertusi, 95, bey der Einnahme der Verschanzungen im Genuesischen, sich tapfer ausgez. Ward 96, Oblt.


96, und 97, bey der Belagerung vor Kehl.

Maj. Keczer, 96, bey der Erob. der Insel Grosskehlkopf, hat die darauf angefangenen Arbeiten, bestens gedeckt.

Obl. Witten, d. 11. Dec. bey Vertheidigung der feindl. Piketer, von einem vortheilhaften Terrain, hat er sich bey den Freywilligen ausgezeichnet.

Fähnr. Hainisch, 97, den 1 Jan. bey der Einnahme der Fleschen bey Kehler Schwabenschanze, hat er die Avantgarde des Sztáray'schen Bat. angeführt.

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Maj. Korherr, 99, Comdt eines Grenad. Bat. im Treff. bey Legnago; hat sammt dem Lattermann'schen Obtl. Gr. Mercandin, den Maj. Reinwald, von Wartensleben, der die Avantg. führte, trefflich unterstützt; ward dabey bless. Gr. Mercandin blieb todt. Im Treff. bey Verona den 30. März, half er mit seinem Bat. die zum ersten angegriffenen und zurückgedrängten 3 Fusil. Bat. unterstützen, hernach die feindl. Brücke erstürmen und zerstören; auch war er mit seinem Bat. im Treff. bey Magnano. Ward Obtl. ist aber an seiner Verwundung †.

Grenad. Obl. Dietz, 99, im Treff. bey Legnago, hat er einen gefährlichen Postengraben muthig vertheidigt. Er brachte die Siegesnachricht vom FML. Kray, nach Wien. Ward Capit. Lieut.

Obtl. Pertusi, 99, in den Treff. bey Verona, Magnano, und Cassano, dann in der Schl. bey Novi, sich tapfer ausgez. in letzter ward er bless. Er erhielt ein Grenad. Bat.

Untl. Gugenmos, 99, im Apr. die Nachricht von der Einnahme der Stadt und Citadelle von Brescia, nach Wien gebracht.

Maj. Keczer, 99, im Treff. bey Cassano, mit 6 Comp. von D'Aspre Jägern, und 1 Rgte Kosaken, am ersten die Schiffbrücke über die Adda passirt, nahm mit dem Bat. Vipro weg, und macht 200 Gefangene. Obl. Habrnay, und Untl. Ritsko, sich ausgez. dabey 1 Offr. todt geblieben, und 3 blessirt.

Maj. Keczer, 99, im Treff. zwischen dem Tidone und der Trebia, hat sein Bat. mit Ruhm angeführt, ward dabey bless. nachher Oblt. Der Hptm. Stutterheim, hat sich tapfer ausgez. 2 Offrs sind todt geblieb. 11 bless. 1 gefangen.

Hptm. Stutterheim, 99, in der Schl. bey Novi, mit 9 Offrs bless. 1 todt geblieben.



Ausgezeichnete Krieger vom Infanterieregiment Duka Nro. 39.Bearbeiten

Hauptmann Skulteti hielt bey Schwabbruck in Bayern im Aprill 1809 mit drey Compagnien eine weit stärkere feindliche Abtheilung auf, griff selbst die zahlreiche Reiterey mit dem Bajonnet an, und warf sie in den Wald zurück. Indem er an der Spitze der Truppen focht, stürzte er durch einen Schuß in die Hüfte verwundet, zu Boden; sogleich sprangen mehrere von seinen Leuten herbey, um ihn auf den Verbandplatz zu tragen: "Zurück in eure Reihen," rief er ihnen mit hohem Ernste zu; "dort ist euer Platz; heute darf Niemand beym Kampfe fehlen." Nach kurzem Verweilen raffte er sich auf, um sich allein, auf seinem Säbel gestützt, zu dem Arzt zu begeben; doch kaum stieß er auf seinem Rückwege auf einige Unterstützungstruppen, die seiner Mannschaft zu Hülfe eilten, als er, vom kriegerischen Geiste hingerissen, sich sogleich an sie anschloß, ihnen Muth zusprach, und sie, seiner Wunde und Schmerzen nicht achtend, auf einem kürzern Wege, auf dem sie zugleich dem Kartätschenfeuer auswichen, gegen den Feind führte; hier harrte er, indem er alle seine Kräfte aufboth, bis an's Ende des Kampfes aus. Völlig entkräftet sank er jetzt zu Boden, und nun erst ließ er sich auf den Verbandplatz tragen. "Sie haben, erklärte der Arzt, bey der heftigen Anstrengungen und dem großen Blutverlust ihr Leben gewagt!" "Ich wollte erwiederte er kalt, den fliehenden Feind sehen oder sterben."



Der Grenadiercorporal Kostmar sah in dem Treffen bey Landshut 21. Aprill 1809 die Kasse seiner Division (2 Compagnien) unwiederbringlich verloren; die Bespannung war erschossen, und der Feind näherte sich im Sturmschritt dem Wagen. Rasch benützte Kostmar die wenigen Augenblicke, die ihm der Zufall noch gönnte, um die Kiste zu erbrechen; nahm von der Baarschaft, so viel er nur zu tragen vermochte, und eilte damit in die Wälder. Auf großen Umwegen, unter vielen Beschwerden und mancherley Abenteuern, aus welchen sein besonnener Muth ihn stets rettete, erreichte er nach acht Tagen sein Bataillon, und übergab das gerettete Geld, welches über 1500 Gulden in klingender Münze, und einige tausend Gulden in Bancozetteln betrug. So erprobte der Wackere, daß nicht Geld, sondern nur Pflicht und Ehre seine Thaten bestimmen.



Bey einem der Stürme auf Aspern 22. May stellte sich von seinem Heldenmuthe hingerissen der Ordinanzofficier des F. M. L. Bianchi an die Spitze der Freywilligen vom Regiment Mitrovsky, und vom 3. Wiener-Landwehr-Bataillon, führte sie gegen den Feind, verjagte ihn aus der Aue, und erleichterte bedeutend die Einnahme des Dorfes. Sein Pferd wurde ihm unter dem Leibe erschossen; doch schnell sprang er wieder aus, stellte sich an die Spitze der Mannschaft: "Nur mir nach Brüder, reif er ihr zu, der Feind soll erfahren, was Österreichs Krieger vermögen."-- Obschon der F. M. L. Bianchi den Heldensinn und den Diensteifer dieses Braven in einem ehrenvollen Zeugnisse bestätigte, so wünschte dennoch der bescheidene Held, schon mit dem Bewußtseyn zufrieden, ungenannt zu bleiben. Doch das dankbare Vaterland ist stolz auf so edle Söhne, und wünscht, daß das Andenken an sie im Strome der Zeiten nicht verschwinde. Pustelnik heißt der Brave, der gleichfalls im großen entscheidenden Augenblicke sich für die Freyheit seines Vaterlandes zu opfern entschlossen war. Möge der erhebende Gedanke: Auch ich war einer der Helden von Aspern, als ein freundlicher Genius den Edlen durch sein ganzes Leben begleiten.

Eben derselbe wurde vom F. M. L. Bianchi den 18. Juny mit 50 Mann in einem Schiffe abgesandt, um Erkundigung einzuziehen, ob Carlburg *) und die nächsten Auen vom Feinde gesetzt wären. Er vollzog seinen Auftrag mit großer Kühnheit, ohne die Vorsicht dabey zu vergessen; begünstigt vom Dunkel der Nacht, landete er nahe bey diesem Dorfe, stellte die nöthigen Posten aus, und schlich sich nur von wenigen begleitet nach Carlburg. Hier erfuhr er, 260 Mann wären Abends angekommen, die in den Häusern zerstreut, von dem beschwerlichen Marsche ermüdet, im tiefen Schlafe versunken liegen, ohne einen einzigen Posten, selbst bey drey auf dem Platze stehenden Kanonen ausgestellt zu haben. Obschon die Gelegenheit höchst günstig war, einen Überfall sehr glücklich auszuführen, so hielt sich Pustelnik dennoch strenge an seinen Befehl, der ihm geboth, alles auszukundschaften, mit der Gegend sich genau bekannt zu machen, aber keineswegs durch einen nicht entscheidenden Vortheil die Aufmerksamkeit des Feindes auf einen Posten zu lenken, der bey einer größern Unternehmung zum Übergangspuncte ausersehen war; er verweilte hier, um seinen Auftrag recht genau zu erfüllen, bis zum grauenden Morgen; doch jetzt wuchs auch die Gefahr vom Feinde entdeckt zu werden, und weder Pustelnik noch einer seiner Begleiter kannten den nächsten Weg zu dem Schiffe; der Dorfrichter und mehrere Bauern aus Carlsburg bothen sich an, ihm als Späher und Wegweiser zu dienen; allein er lehnte ihren Antrag ab, und wollte lieber sich selbst einer größern Gefahr aussetzen, als diese gutmüthigen Leute der Wuth der Feinde Preis geben, die ohne Schonung sie treffen müßte, wenn sie als Wegweiser der österreichischen Truppen ergriffen würden. Auf Unwegen gelangte Pustelnik vom Feinde unentdeckt bey seinem Schiffe an.

*) Ein Dorf unterhalb Presburg am rechten Ufer der Donau.


In der Schlacht bey Znaym wurde der Grenadier-Oberlieutenant Fetzer, ein österreichisches Soldatenkind und Zögling der Neustädter Akademie, mit einer kleinen Abtheilung seiner Compagnie von einem Trupp französischer Reiter umringt. Gefangenschaft oder Tod schien sein unvermeidliches Loos zu seyn. "Brüder! rief er der Mannschaft zu, "wollt ihr euch als Österreichs würdige Krieger zeigen, so weichet keinen Schritt." Lieber sterben, war die Antwort der Braven, als weichen, und schnell bildeten sie eine eng geschlossene Masse. Ein französischer Reiter sprengt herbey, und fordert sie auf die Waffen zu strecken; Widerstand bringe ihnen nur den sichern Tod. "Der Elende hält uns für Memmen, hier hast du deinen Bothenlohn," rief einer der Braven, "und schoß ihn vom Pferde;" nun stürmt eine Schar Reiter heran, eine Salve auf 10 Schritte scheucht sie wieder zurück; zwey Mahl noch und stets mit erhöhter Wuth wird der Angriff erneuert, und zwey Mahl mit gleicher Entschlossenheit abgeschlagen. Mehrere kleinere Abtheilungen von den Regimentern Stain und Erzherzog Carl schließen sich nun an die Helden an, und bahnen sich vereint durch die Feinde den Weg zu ihren Bataillonen.



Bey der Bestürmung eines Dorfes bey Znaym mahnte ein Officier vom Regimente Zach einen Grenadierkorporal von Duka, für die Verwundeten seines Regiments doch Sorge zu tragen; beym Vordringen des Feindes wären die Unglücklichen in Gefahr geplündert, mißhandelt oder gar unter den Hufen der Pferde zertreten zu werden. "Erst will ich das Dorf erobern helfen; und dann werde ich für meine Waffenbrüder schon sorgen;" erwiederte der Brave, und focht mit der größten Unerschrockenheit an der Spitze der Seinigen. Doch kaum war der Feind aus dem Dorfe geworfen und in Eile geflohen, als auch der menschenfreundliche Held sogleich zurückeilte, um die verwundeten Brüder auf den Verbandplatz zu tragen.


Quellen und Literatur.Bearbeiten

  • Kurze Geschichte der kais. koenigl. Regimenter, Corps, Bataillons, und anderen Militaer-Branchen. Von ihren Ursprung an bis zu Ende des Feldzuges von 1799. Erster Band. Wien, bey Cath. Graeffer. MDCCC.
  • Taschenbuch für die vaterländische Geschichte. Vierter Jahrgang. Wien, 1814. Im Verlage bey Anton Doll.
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