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Mathias-Pfarr.Bearbeiten

Das Kapuzinerkloster und die Kirche in der obern Vorstadt im so genannten Weingarten sub Conscriptions-Nro. 831 ist vom Kaiser Mathias im Jahre 1606 erbaut und gestiftet worden, ein Ordensmann, P. Cosmas, mahlt das Hochaltarblatt, den heil. Mathias; die Bürger Peißen und Schreiber ließen Anno 1660 das Kloster- und Kirchengebäude verbessern; in eben diesem Jahre hat Bartholomä Graf von Starhemberg und Herr zu Wildberg eine Kapelle hiezu bauen lassen, dann für sich und seine Nachkömmlinge ein Erbbegräbniß gestiftet. Das Kloster besteht noch, und wird von einem Quardian, 4 Priestern, und 8 Layenbrüdern bewohnt. Die Kirche ist jetzt eine Pfarrkirche, die Mathias-Pfarr genannt.


Quellen und Literatur.Bearbeiten

  • Topographisch-historische Beschreibung alle Städte, Märkte, Schlösser, Pfarren, und anderer merkwürdigen Oerter des Landes Oesterreich ob der Enns. In alphabetischer Ordnung von ihrem möglichst erhobenen Ursprunge bis zum Wiener-Friedensschluße 1809. Von Ignaz Giegle, gewesenen Pfleger, Bezirkskommissär, Justiz- und Landgerichts-Verwalter zu Wimsbach, jetzt Hofrichter zu Lambach. Im Verlage bey Joseph Fink, Buchhändler in Linz. Wels, 1814. Gedruckt bey Michael Haas.
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