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Josephs-Pfarr.Bearbeiten

Das Karmeliterkloster Nro. 467 auf der Landstraße hat Franz Ernest Freyherr von Kaiserstein im Jahre 1672 gestiftet, und ist selbst in diesen Orden eingetreten; im nähmlichen Jahre wurde von verschiedenen hiezu erkauften Häusern ihr Kloster und die Kirche zu bauen angefangen, sie mußten aber auf Protestation der Stadtmagistrats und des Dechants den Bau einstellen, bis derselbe im Jahre 1674 wieder bewilligt wurde, im Jahr 1712 ist es aber in den jetzigen Stand erhoben worden.

Dieses Kloster besteht noch, und wird von einem Prior, 10 Priestern, einem Kleriker und 6 Layenbrüdern bewohnt, die Kirche ist eine Pfarrkirche, die Josephs-Pfarr genannt.


Quellen und Literatur.Bearbeiten

  • Topographisch-historische Beschreibung alle Städte, Märkte, Schlösser, Pfarren, und anderer merkwürdigen Oerter des Landes Oesterreich ob der Enns. In alphabetischer Ordnung von ihrem möglichst erhobenen Ursprunge bis zum Wiener-Friedensschluße 1809. Von Ignaz Giegle, gewesenen Pfleger, Bezirkskommissär, Justiz- und Landgerichts-Verwalter zu Wimsbach, jetzt Hofrichter zu Lambach. Im Verlage bey Joseph Fink, Buchhändler in Linz. Wels, 1814. Gedruckt bey Michael Haas.
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