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Stift Paradies zu Soest.Bearbeiten


[1] In diesem Stifte sind acht Präbenden, welche halb reformirter, halb Lutherischer Religion seyn müssen. Es werden darunter auch Personen bürgerlichen Standes aufgenommen, und ist also keine Aufschwörung des Adels erforderlich.

Die Aebtissin wird vom Capitul in Gegenwart eines Königl. Commissarii gewählt, und dem Landesherrn zur Confirmation vorgeschlagen. Die Präbenden werden von Sr. Königl. Majestät und dem Stifte alternative per turnum vergeben. Auch ertheilen sowohl Se. Königl. Majestät als das Stift Expectanzen. Das Jus primariarum precum wird sowohl von der Königin als von der neuen Aebtissin ausgeübt, die Königl. Precistin aber hat den Vorzug.


Quellen.Bearbeiten

  1. Handbuch über den Königlichen Preussischen Hof und Staat für das Jahr 1804. Berlin, bei Johann Friedrich Unger.
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