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Melck, Mölck, Marktflecken, nebst einem 1805 errichteten Gymnasium an der Donau, in Niederösterreich, im Viertel Oberwienerwald. Auf einem hohen Felsen dabey liegt das berühmte Benediktinerkloster gleiches Namens, dessen Abt Primas der Niederösterreichischen Landstände ist. Es ist eines der prächtigsten Klostergebäude Deutschlands, hat eine kostbare Kirche, schöne Kunst- und Naturalienkammer, ein Medaillenkabinet, vortreffliche Archive, und eine zahlreiche und herrliche Bibliothek. Es wird wegen seiner reichen Getreideeinkünfte die volle Metze genennt, und hat ein eigenes Landgericht. Hier ist der halbe Weg von Linz auf Wien, und die gelehrten Brüder Bernhard und Hieronymus Petz, sind in hiesigem Kloster Religiosen gewesen.


Quellen und Literatur.Bearbeiten

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1806.
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