Pfullendorf, kleine ehemalige Reichsstadt, im Hegau, im Schwäbischen Kreis, zwischen den Grafschaften Heiligenberg und Sigmaringen. Sie ist der katholischen Religion zugethan. Die Stadt hat 1,394 Einwohner, eine gute Verwaltung, keine Schulden, und 6000 Gulden Einkünfte.

Im J. 1802 wurde sie als Entschädigung an Kurbaden gegeben.

Sie hat noch ihren eignen Magistrat, auch ihre ehemaligen Klöster. Getreide- und Obstbau geben den Bürgern ihre vorzüglichste Nahrung. Sie zahlt zu einem Römermonat 46 fl. und zu einem Kammerziel 42 Thlr. 19½ Kr.

Ihr Wappen ist ein schwarzer Adler, mit goldnem Schnabel und Klauen im silbernen Felde.


Quellen und Literatur.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1806.
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