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von Einem seiner Schulfreunde.

Die kleinsten Besonderheiten in dem Leben eines Helden, die ersten Schritte seiner Kindheit, die geringsten Umstände seiner Jugend werden immer mit Interesse gelesen. In diesem Alter der Unbefangenheit, wo die Seele sich unverkleidet und ungeschminkt darlegt, wo die Keime der Leidenschafte sich zu entwickeln anfangen, späht der Menschenbeobachter die geringscheinendsten Umstände aus, ahnet schon aus den schwachen Anzeichen, die er gewahr wird, das, was der Gegenstand seiner Beobachtung einst werden, wie weit ihn der Schwung seines Geistes einst erheben kann, er ahnet die Laufbahn, die der Jüngling einst durchlaufen, er erkennt und bezeichnet das Ziel, welches er erreichen wird.

Wenn Strenge der Sitten, Lernbegierde, Nachdenken, Liebe zu Büchern, besonders zum Lesen der Lebensgeschichte großer Männer, -- in einem Alter, wo man sonst Spielwerke der Beschäfftigung vorzieht, einen Held, einen außerordentlichen Menschen ahnen lassen, so hat niemand diese ihm gestellte Nativität besser bewährt, als Bonaparte. In den der Erholung gewidmeten Stunden, hatte er den Plutarch oder den Marschall von Sachsen in der Hand, und nährte seinen Geist mit den erhabenen Thaten großer Männer. Er bildete sich nach diesen Mustern, und er hat es dahin gebracht, sie alle hinter sich zu lassen.



Quellen.Bearbeiten

  1. Jugendgeschichte Bonaparte's Ersten Kaisers von Frankreich von Einem seiner Schulfreunde. Leipzig 1804. bey J. A. Hinrichs.
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