Quimper.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Quimper, Quimper-Corentin, Cornouaille,[1] anmuthige Handelsstadt mit 6,608 Einwohnern (im Jahr 1802), am Flusse Odu, in Bretagne, mit einem Bißthum, unter den Erzbischof zu Tours gehörig; der Sprengel des Bisthums verbreitet sich über das Departement von Finisterre. Sie hat Handel mit Schlachtvieh und gesalzenen Fischen, und ist jezt die Hauptstadt im Departem. des Morbihan und zugleich der Hauptort eines Arrondissements, zu welchem folgende Cantons gehören: Quimper, Briec, Concarneau, Douarnenez, Fouesnant, Ploucastel, Pont-l'Abbe, Pont-Croix, und Rosporden. Sie ist der Geburtsort der zwey berühmten Jesuiten, P. Hardouin und P. Bougeant.


Quellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1806.
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