Regensburg.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Charte vom Königreiche Bayern nach seiner neuesten Eintheilung vom Jahre 1808.

Regensburg,[1] ehemalige freye Reichsstadt an der Donau, wo der Fluß Regen hinein fällt, in Baiern. Sie ist einigermassen befestigt, hat ohngefähr 2,500 Häuser, enge, krumme, aber reine Strassen, und eine schöne steinerne Brücke über die Donau, bis zur Stadt am Hof, die 1784 durch das Aufschwellen des Flusses stark beschädiget wurde. Die Zahl der Einwohner beträgt gegen 20,000, unter denen etwa die Hälfte, unter dem Namen Beysassen, Katholiken sind. Der Rath und die Bürgerschaft sind evangel.; es ist auch ein ansehnliches evangel. Gymnasium daselbst; doch haben die Katholiken auch viele und schöne Kirchen. Seit 1662 ist ein beständiger Reichstag daselbst gehalten worden, welcher aber 1713 wegen der Pest, einige Zeit nach Augsburg, und 1742 auf einige Jahre nach Frankfurt verlegt wurde. Vor diesem war sie die Hauptstadt im Baiern, ist aber 1180 vom Kaiser Friedrich I. zur freyen Reichsstadt erklärt worden. Auf dem Reichstage hatte sie unter den Reichsstädten, auf der schwäbischen Bank, die erste, bey dem Bayerischen Kreise aber, auf der weltlichen Bank, die lezte Stelle. Sie hat auf der Donau die Anlandungsgerechtigkeit Es ist auch da eine wichtige Salzniederlage und Handlung, doch bey weitem nicht so bedeutend, als sie nach der günstigen Lage der Stadt seyn könnte. Viele einzelne Gebäude sind wegen der ehemals hier wohnenden zahlreichen Gesandschaften bequem und schön eingerichtet, und der Fürst von Thurn und Taxis, welcher hier seine gewöhnliche Residenz hatte, trug viel zur Verschönerung der Umgebungen bey. Die umliegende Gegend ist angenehm und fruchtbar, hat auch auf der Nordseite einigen Weinbau. Zu einem Römermonate gab die Stadt 150 fl. und zu einem Kammerziel 148 Thlr. 67 ½ Kr. Ihr Wappen sind, in rothen Felde, 2 in Form eines rothen Andreaskreuzes liegende silberne Schlüssel, mit unter sich gekehrten Schließbärten, an den Ringen mit einem goldenen Bande zusammengebunden. Ausser dem bischöflichen Hochstift waren noch drey Stände in Regensburg, nämlich der gefürstete Abt des exemten Reichsstifts St. Emmeran, Benediktinerordens, und die beyden Aebtissinnen der freyen adelichen Reichsstifter Ober- und Niedermünster, welche die reichsfürstliche Würde besaßen. S. Emmeran, Ober- und Niedermünster. Unter den übrigen Klöstern zeichnet sich das Schottenkloster durch seine ansehnlichen Güter, auch durch Aufklärung aus. Im Jahr 1802 wurden die Stifter nebst der ganzen Stadt dem Kurfürsten Erzkanzler zugetheilt. Im April 1809 wurden bey dem Angriffe der Franzosen gegen die Oesterreicher 134 Gebäude in die Asche gelegt. Durch die Uebergabe an Baiern, wird Regensburg vermuthlich die Hauptstadt des Regenkreises und dadurch der Siz des General-Kommissariats xc. Die Stadt hat bedeutende Schulden.



Biblioteka Narodowa w Warszawie.



Regensburg..[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Regensburg,[2] ehemals eine freie Reichsstadt im bayerischen Kreise an der Donau, jetzt zum Königreich Bayern gehörig, eine der ältesten Städte Deutschlands. Diese nach alter Art gebaute und etwas befestigte Stadt war seit der zweiten Hälfte des 17ten Jahrhunderts der Sitz der deutschen Reichsversammlung und Reichstage, bis in unsre Zeiten mit der Auflösung des deutschen Reichsverbandes dieses sowohl als die bis dahin behauptete Reichsfreiheit der Stadt wegfiel. Der größte Theil ihrer auf 25,000 sich belaufenden Einwohner ist der evangelisch-lutherischen Confession zugethan. Während der stürmischen Zeiten des französischen Revolutionskrieges sowohl, als später in den fast noch blutigern von Napoleons Gewaltherrschaft, hat Regensburg durch Heerzüge und 1809 durch die in und um seine Mauern gefochtene Schlacht zwischen den Oesterreichern und Franzosen viel gelitten. Mehrere alterthümliche Gebäude, besonders die sehr und kühn bebaute Donaubrücke, zieren die Stadt. Durch den Reichsdeputationsschluß von 1803 verlor die Stadt ihre Selbständigkeit, und wurde sammt dem Bisthum, - das der Pabst 1804 zu einem Erzbisthum erhub - dem Kurerzkanzler zugetheilt; als aber Napoleon 1810 den Primatischen Staat zu einem Großherzogthume machte, und mit Hanau und Fuld vergrößerte, ward Regensburg von demselben getrennt, und mit Bayern vereinigt. Eine Zeit lang, in der Zwischenperiode, ehe Regensburg an die Krone Bayern kam, gehörte es unter dem Namen eines Fürstenthums zu den Besitzungen des damaligen Fürsten Primas (s. d. Art. Großherzogthum Frankfurt).


Von Reisende.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Schulz. [3]

[1793]

Man fährt endlich über die Nab in das Thal hinab, worin Regensburg liegt, und ich übersah noch den Spiegel der Donau, an dessen entferntestem Rande der letzte Schimmer des Tages zitternd flimmerte. Man kömmt durch Stadt-am-Hof, einen kurbayer'schen Ort, der auf dem disseitigen Ufer der Donau liegt, und der armen Reichsstadt gleichsam auf den Nacken gebauet ist, ihr auch mit gewissen Zöllen, die Bayern sehr unnachbarlich hier angelegt hat, nicht wenig zur Last fällt. Das Thor von Stadt-am-Hof stößt an das Thor von Regensburg, und die Schildwachen der Reichsstadt gehen mit den Kurbayer'schen auf und ab. Erst auf der Brücke befindet man sich im Gebiete von Regensburg.

Regensburg giebt einen sehr alten Anblick, von außen wie von innen. Die Straßen sind im Durchschnitt enge, die Häuser schwarz, haben gothische Giebel, und drey bis vier Geschoß. Das Pflaster ist erträglich, die Plätze sind enge. Im Mittelpunkte der Stadt ist es ziemlich lebhaft, aber in den entferntern Theilen menschenleer. Unter den Kirchen sind der Dom und St. Emmeran die merkwürdigsten. Die Vorderseite des Doms hat eine gewisse Leichtigkeit, die man an der Hauptmasse des Gebäudes vermißt, was wohl größtentheils daher kömmt, daß ihm Thürme fehlen. Durch sie würde dieser kühne Bau, der jetzt wie ein ungeheuerer stumpfer, zusammengedrückter Steinklumpen da steht, mehr Expansion erhalten haben. Das Innere thut eine große Wirkung, welche die darin herrschende Dämmerung, durch die dichtbemalten Fenster verursacht, zu verstärken scheint. Die Verwegenheit des Gewölbes flößt auch hier, wie bey allen Werken der altdeutschen Baukunst, Ehrfurcht ein, und es bleibt wahr, daß unsre Voreltern auch hierin grösser und stärker waren, als wir, wenn wir auch feiner und niedlicher seyn mögen.

Der Reichssaal ist sehr alt, leer, finster, wandelbar, und das Rathhaus fast so voller Winkel und Säcke, wie die deutsche Reichsverfassung selbst. Die Säle sind weit besser, die sich der Stadtmagistrat zu seinen Sitzungen und seinem übrigen Bedarf vorbehalten hat, als die Säle der verschiedenen Kollegien der Reichsstände.

Die Donaubrücke ist eine der berühmtesten, größesten und stärksten in Europa, kommt aber, weder in Absicht der Länge, noch der Breite, noch der Sorgfalt, noch des Geschmacks in der Bauart, der Dresdener Brücke bey, hat indeß in allen diesen Stücken desto größere Aehnlichkeit mit der Prager. Ihre Einfassungen sind von Werkstücken, die Fußpfade an beyden Seiten sind so schmal, daß nur eine Person darauf Platz hat; der Fahrweg ist auch mit Werkstücken gepflastert, dahingegen die Dresdnische nur ein Pflaster von gewöhnlichen Feldsteinen hat, aber so breit ist, daß sich drey Wagen ausweichen können. Die Aussicht von oben herab ist sehr ausgebreitet, und ich weiß nicht, welcher von beyden ich den Vorzug in diesem Punkt geben soll. Zu den Füssen hat man, auf jeder Seite der Brücke, eine Insel, die von der Donau nach und nach angeschwemmt worden. Man nennt sie die Wöhrdte, und sie ziehen sich in einer ziemlichen Strecke, stromauf die eine, stromab die andere. Die obere ist voran mit Häusern, Holzniederlagen und Gärten besetzt, und weiterhin bildet sie eine schöne Wiese, die der Länge nach mit Alleen bepflanzt ist und einen angenehmen Spatziergang für Fußgänger, Reiter und Fahrende abgiebt; die untere hat voran eine lange Reihe von Mühlen aller Art, die ein entsetzliches Geräusch machen, sodann Gartenhäuser, Niederlagen von Nutzholz und Brettern, und endlich Wiesen, denen aber die Baumgänge der oberen fehlen.

Unter dem Publikum aller Klassen in Regensburg herrscht eine gewisse Wohlhabenheit. Der Bürgerstand ist fleißig, und befindet sich, bey billigen Abgaben und angemessenem Nahrungs-Erwerbe, sehr wohl. Sein Aeußeres ist anständig und reinlich. Unter seinen Weibern und Töchtern findet man schon häufig den verfeinerten Münchner Anzug: die Goldhäubchen, die, wie Schmetterlinge, auf einem nach der Stirn heraus frisierten Tapee und einem eben so zierlichen Chignon, schweben; und die knapp anschließenden seidnen Korsette mit Röcken von gleichem Stoffe. Die Kaufmanns-Klasse trägt sich noch auf altem Fuß und sehr bürgerlich, zeichnet sich aber dafür durch starke goldne Halsketten, Armbänder und reiche Zeuge aus. Die hiesige große Welt, die Gesandten, Geschäftsträger, Agenten und Aktenmänner aller Art bilden ein eigenes Korps, das diplomatische, das aber, im gesellschaftlichen Leben, sich wiederum in mehrere Zweige abtheilt. Die geringern sind pedantisch in Sitten, Sprache und geselligem Leben; die höhern haben den Ton der grössern Residenzen, mit ein wenig ministerlicher, oft auch wohl bürgermeisterischer, Gravität vermischt. Ihre Vergnügungen sind wie überall die Vergnügungen der höheren Stände, doch mit einem gewissen Zusatze von Gründlichkeit, vermöge dessen die Gegenstände, die in der Konversation behandelt werden, unendlich mannichfaltiger und lehrreicher sind, als gewöhnlich. Einem unterrichteten Manne von Stand und Vermögen, dem das Herz nicht gerade an der Atmosphäre eines großen regierenden Fürsten hinge, sondern der wahre Belehrung in Weltgeschäften suchte, könnte ich kein angemesseneres Publikum vorschlagen, als dies erwähnte Regensburgische. Ich habe hier mehrere Tage sehr angenehm zugebracht.

Von Regensburg wandte ich mich auf München. Der Weg führt durch eine weite Fläche, die zur Linken von den Hügeln begränzt wird, an deren Wurzeln die Donau hinfließt.

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Geschichtliche Darstellung der Schicksale, welche in vorigen Kriegen die Stadt Regensburg betroffen haben.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


(Beobachtungen und histor. Sammlung wichtiger Ereignisse aus dem Kriege 1809. Weimar.) [4]

Diese berühmte Stadt liegt auf einem klassischen Boden, in einer der schönsten Gegenden der Donau, und ist schon von den Römern, unter dem Namen Reginum erbauet worden. Das römische Standquartier hieß castra regina. Kaiser Tiberius erhob sie zur Pflanzstadt und gab ihr nachher den Namen Augusta Tiberii. Nach der Zeit erhielt sie verschiedene Namen. Als aber im Jahre 508 die Teutschen die Römer von der Donau verdrängt, und in der Folge Theodor, Herzog von Baiern, sie erorbert hatte, soll er sie nach seiner Gemahlin Regina, Reginenburg, Reginobergensis ect. genannt haben. Der Name Imbripolis, so wie der heutige deutsche Name Regensburg wird von dem Flusse Regen, Imber, der dort in die Donau fällt, hergeleitet; die lateinischen Namen Raetobona, Ratisbona und urbs quadrata sollen, ersterer von Rhaetium, der zweite von der zur Schiffahrt bequemen Lage, letzterer aber von der Gestalt der Stadt, eines aus Quaderstücken erbauten Quadrats, herkommen. -- Die durch Baiern an der Donau hinziehenden Römerstrassen, wie auch die jenseits der Donau sich befindliche Teufelsmauer oder Pfahl genannt, liefern die Beweise für das Alter dieses Platzes; gewiß ist es indeß, daß Regensburg nach dem Abzuge der Römer und sobald die baierische Nation als selbstständig in der Geschichte auftrat, die Hauptstadt der Baiern und der Sitz ihrer Fürsten wurde. Kaiser Friedrich I. entzog die Stadt den Herzogen von Baiern und erhob sie zur Reichsstadt, sie unterwarf sich 1486 freiwillig Albert dem Weisen, Herzoge von Baiern, wurde aber, weil der Kaiser und das Reich dagegen waren, sechs Jahre später, dem Reiche wieder einverleibt.

Regensburg hat in den ausländischen Kriegen viele harte Schicksale erdulden und zwölf Belagerungen ausgehalten.

Im Jahre 911 belagerten es die Hunen und verbrannten alle Vorstädte. -- Im J. 939 schloß Kaiser Otto die Söhne des baierischen Herzogs Arnulph in Regensburg ein, weil sie die Länder ihres Vaters nicht hergeben wollten, und zwang sie zur Uebergabe. Im J. 953 belagerte derselbe die Stadt drei Monate vergeblich und 954 mußte sie sich nach einer zweimonatlichen Belagerung ihm ergeben. Im J. 995 belagerte sie Otto zum fünften Male und zwang sie durch Hunger zur Uebergabe. Otto wollte den Söhnen Arnulphs ihr Erbe rauben; diese wollten es nicht dulden und fanden in Regensburg immer neuen Anhang. -- 1086 belagerte Herzog Wolf mit den Schwaben den Kaiser Heinrich, der in Regensburg war, vergeblich. -- 1139 als Heinrich der Reunte, genannt der Stolze, Herzog in Baiern, entsetzt wurde, erhielt der Markgraf Leopold der Erste das Land und nahm Regensburg als die Hauptstadt mit Gewalt. Es erhob sich ein Aufstand gegen ihn, er schlug sich aber durch, zündete die Stadt an, ließ die Gegend verwüsten und zwang die Einwohner, sich ihm wieder zu unterwerfen. -- 1207 belagerten die baierischen Herzoge, Otto und Stephan die Stadt, und -- 1337 der Kaiser Ludwig der Baier. -- 1633 hatten die Baiern Regensburg besetzt und der berühmte schwedische General Bernhard, Herzog von Weimar, belagerte die Stadt sieben Tage lang. Man verglich sich endlich, und sie zahlte 100000 Thlr. Brandschatzung. -- 1634 waren die Schweden in Regensburg. Die Baiern und Kaiserlichen belagerten die Stadt sechs Wochen, und die Schweden mußten sich ihnen ergeben. -- 1640 kam der schwedische General Banner wieder und beschoß und belagerte Regensburg, aber vergeblich. -- Am 23. April 1809 erlitt es also die zwölfte Belagerung.

Noch erfuhr Regensburg das traurige Schicksal von zehn grossen Feuersbrünsten, einer Epidemie, welche 8500 Menschen wegraffte und von zwei Ueberschwemmungen, wodurch viele Häuser einstürzten und das Wasser bis in den zweiten Stock stieg; und dazu schlug 1624 noch der Blitz in einen grossen Pulverthurm, der mit einem ungeheuren Vorrathe von Kugeln und Pulver in die Luft flog und einen Theil der Stadt zersmetterte. Aber am meisten hat die Stadt in neueren Zeiten durch die Auflösung des deutschen Reichs im J. 1806 und durch das Unglück am 23sten April verloren.


Vermischte Nachrichten.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1807]

Frankfurt am Mayn.[5] Zur Ergänzung des Kontingents von 968 Mann, welches Se. Hoheit, der Fürst Primas, zur französ. Armee zu stellen hat, hat auch die Residenzstadt Regensburg, samt den zum Fürstenthume Regensburg gehörigen Herrschaften, Rekruten stellen müssen, deren Dienstzeit auf 4 Jahre 4 Monate bestimmt ist.


[1812]

Regensburg, den 30sten April. [6]

Die dem Herrn Fürsten von Thurn und Taxis überlassenen Gebäude des vormaligen Reichsstifts Emmeran in unserer Stadt wurden zu Anfang dieser Woche durch königliche Kommissärs dem Fürsten übergeben. Dasselbe geschah auch ehegestern und gestern mit den Domänen Wörth und Stauf in dem ehemaligen Bisthum Regensburg.


Quellen.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte zu Landshut. Landshut, bei Philipp Krüll, Universitätsbuchhändler. 1811.
  2. Conversations-Lexicon oder encyclopädisches Handwörterbuch für gebildete Stände. Stuttgart bei A. F. Macklot. 1816.
  3. Reise eines Liefländers von Riga nach Warschau, durch Südpreußen, über Breslau, Dresden, Karlsbad, Bayreuth, Nürnberg, Regensburg, München, Salzburg, Linz, Wien und Klagenfurt, nach Botzen in Tyrol. Berlin, 1795. bei Friedrich Vieweg dem ältern.
  4. Geist der Journale. 1810. Neueste Ansichten der Geschichte Politik und Weltkunde. Herausgegeben von E. F. Buchholz.
  5. National-Zeitung der Deutschen. 7tes Stück, den 12ten Februar 1807.
  6. x
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