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Sambre.Bearbeiten


Sambre,[1] schiffbarer Fluß, welcher in Hennegau, dritthalbe Meilen von Landrecy, beym Dorfe Nonvion entspringt, und sich zu Namur in die Maas ergießt. Von beyden Flüssen hat jezt das Französische Departement der Sambre und Meuse den Namen, welches Namur, den südlichen Theil von Lüttich begreift, 82 ge. Meilen Flächeninhalt hat, und im Jahr 1802. 165,192, 1807 aber 180,655 Einwohn. zählte. Es wird in die 4 Arrondissements Namur, Dinant, Marche und St. Hubert getheilt. Die Hauptstadt ist Namur. An direkten Abgaben zahlte im Jahr 1803 dieses Departem. 1,333,152 Franken. Es ist mit vielen aber niedrigen Bergen durchzogen, hat größtentheils guten Getreidebau, längs der Sambre auch herrliche Wiesen, viel Eisen, feinen Thon und Torf; auch Manufakturen von Eisenwaaren, vorzüglich von guten Messern xc.


Quellen.Bearbeiten

  1. Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte zu Landshut. Landshut, bei Philipp Krüll, Universitätsbuchhändler. 1811.
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